Sony Music Entertainment

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Sony Music Entertainment ist mit einem Marktanteil von rund 25 Prozent eines der vier Majorlabels.

Geschichte

Die Ursprünge von Sony Music Entertainment lassen sich nur schwer zu einem Ursprung zurückverfolgen. Der Name Sony Music Entertainment besteht zwar erst seit 1991, die Geschichte von SME datiert jedoch zurück bis 1888, als das Label Columbia Records gegründet würde.

Columbia Records wurde 1931 an die Grigsby-Grunow Company verkauft, die das Label 1934 an die American Record Corporation weiterverkaufte. 1938 wurde Columbia an den 1927 gegründeten Medienkonzern Columbia Broadcasting System (CBS) weitergereicht, wo Columbia bis 1988 als Abteilung der CBS Records Group verblieb. 1988 kaufte der 1946 in Japan gegründete Elektronikkonzern Sony die CBS Records Group inklusive Columbia Records. Da die Namensrechte bei CBS verblieben, wurde das Label 1991 in Sony Music Entertainment umbenannt.

In diesen Besitzverhältnissen verblieb Sony bis 2004, als sich SME mit der Bertelsmann Music Group zu Sony BMG Music Entertainment zusammenschloss. BMG existierte seit den 80ern als Label und brachte unter anderem die RCA Music Group, Arista und Zomba Records mit ein.

2008 kaufte Sony die Anteile von BMG und strich das BMG wieder aus dem Firmennamen. Der Hauptfirmensitz befindet sich in New York, die deutsche Niederlassung in München.

SME ist unter anderem im Besitz von mehr als 30.000 Titeln (etwa 2.200 Schallplattenproduktionen und 5.000 Singles) des AMIGA-Labels der DDR.

Subsidiaries (Auswahl)

Künstler (Auswahl)

2raumwohnung, Foo Fighters, Heather Nova, Oasis, Outkast, Ozzy Osbourne, Iggy Pop, Bruce Springsteen, The Strokes, Velvet Revolver

Weblinks