Sleater-Kinney

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Sleater-Kinney
Herkunft: Olympia, Washington (USA)
Aktiver Zeitraum: 1994 bis 2006
Genres: Riot Grrrl, Pop-Punk, Garage
Labels: Sub Pop
Kill Rock Stars
Chainsaw Records
Homepage: sleater-kinney.com
Line-Up:
Corin Tucker
Gesang, Gitarre (1995-2006)
Carrie Brownstein
Gitarre, Gesang (1995-2006)
Janet Weiss
Schlagzeug (1996-2006)
Ehemalige Mitglieder:
Laura Macfarlane
Schlagzeug, Gesang (1995-1996)
Toni Gogin
Schlagzeug (1994)
Misty Farrell
Schlagzeug (1994)

Sleater-Kinney war eine Band aus Olympia, Washington (USA)

Bandgeschichte

Das Frauen-Trio wurde beeinflusst von der Riot-Grrrl Bewegung der 1990er Jahre gegründet. Vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums Sleater-Kinney auf dem Label Chainsaw Records (1995) hatten die Mitglieder der Band in verschiedenen anderen Formationen gespielt. Wie das erste Album wurden auch das zweite, Call the Doctor, und das dritte, Dig Me Out, von der Kritik regelrecht begeistert aufgenommen. 1998 nahm die Band mit "Big Big Light" die erste Split-Single mit der Band Cypher in the Snow in einer Reihe von Aufnahmen unter dem Titel "Free to Fight" auf, die sich mit der Selbstverteidigung von Frauen befassten und auf dem Label Candy Ass Records veröffentlicht wurden. Obwohl sich die Band mit den nächsten Alben, besonders mit One Beat immer mehr einer Mainstream-Hörerschaft näherte, behielt sie immer einen starken Bezug zu ihren Wurzeln in der Independent-Musik und feministischem Gedankengut. Alle Alben seit Call the Doctor (1996) wurden auf dem Independent-Label Kill Rock Stars veröffentlicht, ihr siebtes Album, The Woods auf Sub Pop.

Im Juni 2006 verkündet die Band ihre Auflösung, da sie für einen "unbestimmten Zeitraum" eine Pause einlegen und deutlich machen, dass dies als Ende der Band zu verstehen ist.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

  • 1994 You Ain't It/Surf Song 7" (Villa Villakula)
  • 1997 One More Hour 7"/CD single (Matador Europe)
  • 1997 Little Babies 7"/CD single (Matador Europe)
  • 1998 Big Big Lights (Candy Ass)
  • 1999 Get Up 7"/CD-SINGLE (Kill Rock Stars)
  • 1999 A Quarter to Three 7"/CD single (Matador Europe)
  • 2000 You're No Rock n' Roll Fun 7" (Kill Rock Stars)
  • 2000 You're No Rock n' Roll Fun CD single (Matador Europe)
  • 2005 Entertain 7" (Sub Pop)
  • 2005 Jumpers (Sub Pop)

Charts

Jahr Titel Charts
D US US Independent UK A CH S F NOR FIN NZ
1999 The Hot Rock - 181 - - - - - - - - -
2000 All Hands on the Bad One - 177 - - - - - - - - -
2002 One Beat - 107 5 - - - - - - - -
2005 The Woods - 80 2 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Intro Pitchfork Rolling Stone Spex
1997 Dig Me Out
-
12
-
-
-
19
2002 One Beat
-
-
13
14
-
-
2005 The Woods
47
43
-
19
19
-
Singles
2000 You're No Rock n'Roll Fun
81
-
-
-
-
-

All-Time-Charts

Dig Me Out
One Beat
The Woods
The Top 500 Tracks of the 2000s (Pitchfork, 2009)
  • # 216 Jumpers
  • # 458 Far Away

Kompilationsbeiträge

Trivia

  • Der Name der Band (ausgesprochen "SLAY-ter KEN'ee") bezieht sich auf die "Sleater-Kinney Road", einer Ausfahrt der US-Bundesautobahn 5 ("I-5") zwischen den Städten Seattle und Portland. Dort befand sich einer der ersten Proberäume des Trios.

Referenzbands

Videoclips

MP3

Videos

Weblinks