Schrottgrenze

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Schrottgrenze formierten sich im Jahre 1994 in Peine (Niedersachsen) und lösten sich 2010 nach einer längeren Pause auf. Seit 2014 spielt die Band wieder Konzerte.

Genre

Hamburger Schule, Independent Rock, Indie-Pop, Pop-Punk, New Wave, Punk

Line-Up

Ehemalige Mitglieder

  • Lars Watermann (Bass, 1994 bis 1995)
  • L. H. Müller (Bass, 1995 bis 1997 und Gitarre, 1997 bis 2005)
  • E. Deege (Bass, 1997 bis 2003)
  • Hans (Bass, 2003 bis 2004)
  • Christof Kohler (Bass, 2007 bis 2010)
  • Caddy (Schlagzeug, 2005 bis 2007)
  • Herr Pohn (Bass, 2004 bis 2007 und 2014)

Bandgeschichte

Die Geschichte von Schrottgrenze beginnt 1992, als sich Alex Tsitsigias und Timo Sauer an einem Peiner Gymnasium kennenlernen. Sie beschließen eine Band zu gründen und nehmen erste Songs auf. Im Jahre 1994 formiert man sich mit dem Bassisten Lars "Watsack" Watermann zu Schrottgrenze. 1995 verlässt Watsack die Gruppe und L.H. Müller kommt hinzu, um fortan den Bass zu bedienen. Im selben Jahr nimmt das Trio an zwei Tagen die EP "Unehrlich, verlogen und stinkfaul" für "Scumfuck Mucke" auf. Ende des selben Jahres folgt mit "Auf die Bärte, fertig, los!" der erste "richtige" Longplayer, ebenfalls auf Scumfuck. Anfang 1997 stößt der Bassist "E. Deege" zu der Band, woraufhin L.H. Müller an die Gitarre wechselt. Etwa ein Jahr später wird das zweite Album „Super.“ veröffentlicht.

Nach einigen Schwierigkeiten mit Labels, gescheiterten Plattenaufnahmen etc., beschließen Schrottgrenze 2000 eine Pause einzulegen, ohne zu wissen ob sie sich überhaupt noch einmal würde zusammen finden würden. Im Jahre 2003, mittlerweile waren alle Bandmitglieder nach Hamburg gezogen, erscheint dennoch beim kleinen Gießener Label "Der Meisterbetrieb" das Album "Vaganten und Renegaten". Es folgt ein weiterer Besetzungswechsel und "Hans" ersetzt E. Deege am Bass.
Nach der EP "Belladonna" (2003 auf dem hauseigenen Label "Rocktypen" veröffentlicht) folgt 2004 das selbstproduzierte Album "Das Ende unserer Zeit" auf dem Hamburger Label "Weird System". Da Hans vor den Aufnahmen die Band verlässt, spielen im Studio anfangs L.H. und Christoph Kohler von Junges Glueck die Bassparts ein, bis "Herr Pohn", ein langjähriger Freund der Band, sich den Viersaiter umhängt.
Nach der Auflösung der Wohlstandskinder schließt sich deren Schlagzeuger Caddy der Band an. Da L.H. Müller wiederum die Band verlassen hat, spielt Alex Tsitsigias von nun während dem Singen auch Gitarre. Im März 2006 erscheint das Album "Château Schrottgrenze", das fast gänzlich der punkigen Sounds der frühen Schrottgrenze-Tage entbehrt und die Vorlieben der Gruppe für wavige, melancholische Songs zeigt. Schrottgrenze spielt im Verlauf des Jahres ca. 80 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2007 erscheint eine Split-7" mit den Bands Junges Glueck, Herrenmagazin, Janka und Schrottgrenze. Im selben Jahr verlassen Caddy und Herr Pohn die Band und werden durch Benni Thiel von den Monochords und erneut Christoph Kohler ersetzt. Im Mai beginnt die Aufnahme des 6. Schrottgrenze-Albums im Hamburger Soundgarden Studio mit Peta Devlin (Ex-Oma Hans, Cow) als Produzentin. Das „Schrottism“ getaufte Album erscheint am 19. Oktober. Nach einer weiteren Tournee mit über 30 Konzerten legt die Band eine Pause "auf unbestimmte Zeit" ein.

Alex Tsitsigias ist seither bei den Bands Saboteur, Station 17, Das Bierbeben und Kommando Sonne-nmilch aktiv, Benni Thiel ist in der Band von Jochen Distelmeyer und Timo Sauer hat die Band Tusq gegründet.

Im April gab die Band offiziell bekannt, dass sie sich mit dem letzten Konzert am 12.06.2010 im Jülicher Kuba auflösen wird.

Am 15. Mai 2014 trat die Band im Rahmen des Konzert zum 10jährigen Jubiläum von Herrenmagazin auf. Statt Zombo Kohler, der nur bei einem Song als Gast mitwirkte, war wieder Herr Pohn am Bass mit dabei.

Im Mai 2015 (13., 15. und 16.) spielen Schrottgrenze drei "Galas" in Hamburg, Berlin und Köln unter dem Motto "Das Beste aus 20 Jahren Schrottgrenze". Gleichzeitig erscheint eine Werkschau aus 20 Jahren auf CD zusammen mit einer limitierten LP mit teils unveröffentlichten Songs der Band. Den Posten am Bass hat inzwischen Hauke Röh (Frau Potz, Station 17) übernommen.

Diskographie

Alben
EPs/Demos
Singles
  • 2006 Am Gleichen Meer (Motor)
  • 2006 Fotolabor (Motor)
  • 2007 In Verhältnissen dieser Art (Motor)
Sonstige
  • 1999 Reibung, Baby! (Kompilation, Nice Guy Records)
  • 1999 The Tschad Years (CD-R Kompilation)
  • 2000 Vormärz-Sekrete (unveröffentlichtes Album)
  • 2004 Demos 1994–2003 (Kompilation, Rocktypen)

Referenzkasten

Das Ende unserer Zeit

  • Das Ende unserer Zeit: Die Textzeile "Das haben sich die Jugendlichen selbst aufgebaut" ist ein Zitat aus Let There Be Rock von Tocotronic
  • Auf "Château Schrottgrenze" befindet sich eine Coverversion des Titels "Wenn Du da bist" von Mutter.
  • "Künstler muss schön sein": Max Müller, Sänger der Band Mutter singt in diesem Stück mit.

Referenzbands

Weblinks