Rage Against the Machine – Rage Against the Machine
Aus indiepedia.de
| Albumtitel | ||
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| Rage Against the Machine | ||
| Veröffentlicht: | 3. November 1992 | |
| Label & Vertrieb: | Epic | |
| Albumlänge: | 52:48 Min. | |
| Produziert von: | GGGarth Richardson und RATM | |
| Genre: | Crossover | |
| Formate: | LP, CD | |
| Singles: | 1993 – Killing in the Name 1994 – Bombtrack 1994 – Bullet in the Head 1994 – Freedom | |
| Chronologie
Albumtitel
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"Rage Against the Machine" ist das Debütalbum der gleichnamigen US-amerikanischen Crossover-Gruppe. Es erschien 1992 und gilt als Meilenstein des Genres Crossover sowie als eines der einflussreichsten Alben der 90er Jahre.
Inhaltsverzeichnis |
Zum Album
Die Red Hot Chili Peppers hatten die Blaupause des mit Crossover betitelten Genremixes aus Funk, Rock, Rap und anderen Ingredienzien bereits 1991 mit "Blood Sugar Sex Magik" vorgelegt, doch es sollte Rage Against the Machine aus Los Angeles vorbehalten bleiben, dem sowohl musikalisch wie politisch deutlich radikaleren Arm der Bewegung ein klangliches Manifest zu geben. Zuvor bereits als eigenproduziertes Demo erschienen, hatten die Songs der vier Musiker den Oberen von Epic Records bereits so gut gefallen, dass 1992 ein Plattenvertrag bei selbigem Label winkte. Unter der Anleitung von Produzent GGGarth Richardson wurde das Debütalbum im Sommer 1992 aufgenommen und im November des Jahres veröffentlicht. In die durch Nirvana, Pearl Jam und besagte Chili Peppers bereits kräftig aufgerüttelte Musikszene schlug "Rage Against the Machine" ein wie eine Bombe, denn so etwas hatte man in der Tat noch nicht gehört. Die Texte von Sänger/Rapper Zack de la Rocha gingen gnadenlos mit der Schattenseite des "American Dream" ins Gericht und wirkten durch den heiligen Zorn im Vortrag des Frontmannes noch drastischer. Gitarrist Tom Morello präsentierte nicht nur Riffs für die Ewigkeit zwischen Punk, Funk und Metal, sondern mit seiner effektgeladenen Solotechnik auch eine der revolutionärsten Gitarrenspielweisen seit Jimi Hendrix. Die Rhythmussektion, bestehend aus Drummer Brad Wilk und Bassist Tim Commerford, erwies sich als eine der kompaktesten und zwingendsten der zeitgenössischen Rockmusik, wie Legionen von Konzertbesuchern (insbesondere auf Open Airs) bestätigen konnten. Das Album schließlich brachte die Qualitäten der Band auf den Punkt und sorgte durch "GGGarths" kongeniale Produktion für eines der intensivsten Musikmomente des noch jungen Jahrzehnts. Rage Against the Machine wurden zu einer der T-Shirt-Bands der Neunziger-Jugend, und nicht zuletzt bewirkte das unablässige Engagement der Gruppe für politisch links zu verortende Themen auch eine Heranführung der Fans an die Probleme der Zeit. Das Covermotiv mit dem brennenden vietnamesischen Mönch war, ebenso wie die Grüße im Booklet an den Gründer der Black Panther Party sowie das Engagement für Mumia Abu-Jamal in der Hinsicht Vorbote für das, was die Band aufs Tapet zu bringen gedachte.
"Rage Against the Machine" erhielt Mehrfachplatin und schickte die Band auf eine mehrjährige Konzerttour um die Welt. Außerdem setzte es einen nahezu unüberbietbaren Standard für das zweite Album von Rage Against the Machine, wovon die Produktionsumstände und die kritische Rezeption des 1996 erschienenen Nachfolgers "Evil Empire" künden sollten.
Als Gastmusiker sind übrigens Tool-Sänger Maynard James Keenan in der Bridge des Stücks Know Your Enemy, sowie Jane's Addiction-Schlagzeuger Stephen Perkins an den Percussions zu hören.
"Guilty Parties"
- Zack de la Rocha: Rap
- Tom Morello: Gitarre
- Tim Commerford: Bass
- Brad Wilk: Schlagzeug
Tracklisting
- Bombtrack (4:05)
- Killing in the Name (5:14)
- Take the Power Back (5:37)
- Settle for Nothing (4:48)
- Bullet in the Head (5:09)
- Know Your Enemy (4:55)
- Wake Up (6:04)
- Fistful of Steel (5:31)
- Township Rebellion (5:24)
- Freedom (6:06)
Andere Versionen
Eine limitierte Ausgabe der Platte enthielt eine 4-Track-Bonus-CD mit folgenden Titeln:
- Darkness (3:40)
- Year of tha Boomerang (4:02)
- Freedom (Remix) (6:14)
- Take the Power Back (Live) (6:12)
