Pussy Galore

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Pussy Galore war eine Avantgarde-Noise-Rock-Post-Punk-Bluesrock-Trash-Band und wurde 1985 Washington, D.C. von Jon Spencer (Gitarre, zusätzliche Vocals), Julia Cafritz und John Hammill an den Drums gegründet. 1990 löste sich die Band wieder auf. allmusic konstatiert einen Vorreiterstatus im Umgang mit Übersetzungen von Noise in Musik.[1]

Hintergrund

Die erste Single Feel Good About Your Body erschien 1985. Danach kam Neil Hagerty (später Royal Trux) hinzu, mit dem zunächst die erste EP, Groove Hate Funk von 1986, eingespielt wurde. Nach Erscheinen des Debüt-Albums Right Now!, das von Steve Albini produziert wurde, war 1987 das Jahr des Umbruchs. In diesem Jahr wurde außerdem die EP Pussy Gold 5000 veröffentlicht. Jon Spencers spätere Ehefrau Cristina Martinez wurde ohne musikalische Vorkenntnisse als Gitarristin eingebracht und John Hammill durch Bob Bert ersetzt, der vorher kurzfristig bei Sonic Youth gespielt hatte. Neil Hagerty gründete Royal Trux und wurde durch Kurt Wolf ersetzt. 1988 erschien Sugarshit Sharp mit einer Coverversion von Yü Gung von den Einstürzenden Neubauten.[2]

1989 erschien Dial 'M' for Motherfucker:

"Their second full-length set Dial 'M' for Motherfucker, was released in 1989 and continued their formula of nihilistic guitar noise and punk rock provocation, with additional studio trickery filling out the material […] Dial M represents a move away from a simple noise formula to something more experimental. It is, for example, difficult to determine where some songs begin and end. Many sequences on the album appear to run in reverse, sometimes mid-song, seemingly for no apparent reason."[3]

1990 erschien Historia de la Musica Rock als Parodie einer Vinyl-Compilation-Reihe aus Spanien.

Musik

Nachdem die Band nach New York City umgezogen war, entwickelte sich so etwas, wie ein New York City Blues.[4]

<– NYC 1999! (1987)   |   Kicked Out (1989) –>

Diskografie

Diskografie [4] bei Discogs

Einflüsse

The Jesus & Mary Chain, New York Dolls, The Velvet Underground, Chrome, The Cramps, Rocket from the Tombs, The Stooges

Einzelnachweise

  1. Mark DemingBiography [1] bei allmusic
  2. Pussy Galore – Yü Gung (1988) [2] bei Youtube
  3. Artikel Pussy Galore (Band) [3] bei der en.wiki
  4. Mit ihrer Interpretation eines New-York-City-Blues schloss die Band dann auch an Bands, wie die Silver Apples und Suicide an.

Weblinks

  • Jasona Parkes bei Julian Copes Head Heritage – Review Dial M (2008) [5] bei headheritage.co.uk
  • Nick Hutchings – Anniversary. Hang On! Pussy Galore Revisit Dial M for Motherfucker (2014) [6] beim The Quietus
  • Pussy Galore – Compilationvideo Maximum Penetration (1987) [7] bei Vimeo

Links im Mai 2017.