Place of Skulls

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Place of Skulls
Victor Griffin von Place of Skulls
Victor Griffin von Place of Skulls
Herkunft: Knoxville, Tennessee, USA
Aktiver Zeitraum: seit 2000
Genres: Doom
Labels: Southern Lord, Exile on Mainstream, Outlaw Recordings, Giddy Up! Records, Volcom Entertainment
Homepage: PlaceofSkulls.com
Line-Up:
Victor Griffin: Gesang, Gitarre
Lee Abney: Bass, Gesang (2000–2002, seit 2007)
Pete Campbell: Schlagzeug (2004, seit 2011)
Ehemalige Mitglieder:
Tim Tomaselli: Schlagzeug (2000–2004, 2005-2011)
Scott "Wino" Weinrich: Gesang, Gitarre (2003)
Dennis Cornelius: Bass (2003–2007)
Greg Turley: Bass, Gesang (2003)
Ron Holzner: Bass, Gesang (2003)

Place of Skulls sind eine Doom-Band aus Knoxville, deren wichtigstes Mitglied Sänger und Gitarrist Victor Griffin ist. Sie wurden im Jahre 2000 gegründet.

Bandgeschichte

Eine Besonderheit innerhalb des zwar nicht unbedingt satanischen, aber doch auch nicht gerade lebens- und glaubensfrohen Bereich des Doom Metal stellen wohl die im Jahr 2000 gegründeten Place of Skulls aus Tennessee dar. Sänger und Gitarrist Victor Griffin, der einst mit den Proto-Doomern Pentagram deren erstes Album mit einspielte (und auch heute wieder zu deren Lineup gehört), ist nämlich praktizierender Christ und verarbeitet seinen Glauben auch in seiner Band, wie es sonst wohl nur die teilweise ähnlich ausgerichteten Trouble getan haben. Das Thema Jesus zieht sich durch das komplette Bandkonzept, von Albumtiteln wie "Nailed" über die Songs der "Love Through Blood"-EP (die schon wieder so christlich waren, dass sie nach Meinung des Bandleaders auf kein "normales" Album der Gruppe gepasst hatten) bis zum Namen der Combo, denn "Place of Skulls" bezieht sich auf die "Schädelstätte" Golgatha, an der Christus der Bibel zufolge gekreuzigt wurde.

Für das zweite Album "With Vision" von 2003 wurden Place of Skulls sogar zu einer kleinen Doom-Supergroup, denn kein anderer als Scott "Wino" Weinrich (u.a. The Obsessed, Saint Vitus) kam nach dem Ende seiner vorigen Band Spirit Caravan als zweiter Sänger und Gitarrist mit an Bord. Ein Jahr später allerdings stieg er wieder aus, um sich um seine eigene neue Gruppe The Hidden Hand zu kümmern. Das dritte Album "The Black Is Never Far" erschien im Jahr 2006 auf Exile on Mainstream Records, woran sich diverse Besetzungswechsel sowie gar eine zwischenzeitliche Auszeit der Band anschlossen, bis Place of Skulls 2010 einen neuen Anlauf wagten und das programmatisch betitelte Album "As a Dog Returns" veröffentlichten. Heute besteht die Band neben Victor Griffin aus Bassist Lee Abney und Drummer Pete Campbell, die beide schon früher Bestandteil der Gruppe waren, und war in dieser Besetzung unter anderem auf dem Roadburn-Festival 2011 zu sehen.

Diskographie

Alben
Singles/EPs

Referenzbands

Weblinks