Pete Townshend

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Peter Dennis Blandford Townshend, geboren am 19. Mai 1945 in Chiswick, London.

Vater Clifford war Saxophonist, Mutter Betty Sängerin. Pete war der Songwriter und Gitarrist der Rockband The Who. Er schrieb die beiden großen Rockopern Tommy und Quadrophenia.

Biographie

Er gilt als hochbegabt und hochsensibel und hatte eine schwere Kindheit, die er zum Teil bei seiner Großmutter verbrachte, weil die Eltern eine Zeit lang getrennt lebten. Von dieser Großmutter glaubt er im Alter von 5 bis 6 1/2 Jahren missbraucht worden zu sein. Die Zeit danach, als seine Eltern wieder zusammen waren und ihn zu sich holten, beschreibt er selbst als normalen englischen Familienalltag. Seine Jugend war geprägt von Komplexen und Selbstzweifeln, da er nicht hübsch war, was ihm auch sein Vater immer wieder sagte.

Zu den Detours, aus denen schließlich The High Numbers und dann The Who wurde, stieß er durch John Entwistle, mit dem er bereits in einer Band namens "The Scorpions" spielte. Entwistle machte Bekanntschaft mit dem Mod Roger Daltrey, der ihn bat, bei seiner Band einzusteigen. Entwistle willigte ein und holte Townshend dazu. Die ersten Jahre von The Who waren geprägt von Machtkämpfen zwischen Townshend und Daltrey.

In den 60ern und 70ern war Townshend berüchtigt dafür, auf der Bühne seine Gitarre und oft auch die Verstärker zu zerstören. Später erlangte er zweifelhaften Ruhm durch seine Alkoholeskapaden, die in regelmäßigen Abständen in der Presse nachzuverfolgen waren.

Nachdem er sich 1983 von Roger Daltrey, John Entwistle und Kenney Jones (dem Nachfolger von Keith Moon) getrennt hatte, trat er weiterhin als Solokünster auf und veröffentlichte auch ein Buch mit dem Titel "Horse's Neck", welches autobiographische Züge aufweist. Zudem arbeitete er als Musical-Autor (u.a. Tommy für den Broadway).

2003 war er in einen Kinderporno-Skandal verwickelt, wurde jedoch nicht angeklagt, da es keine Beweise gab. Er gab zu, auf einschlägigen Seiten gewesen zu sein, beteuerte aber, nur Recherche für seine Autobiographie betrieben zu haben, in der es unter anderem auch um seine eigenen Missbrauchserfahrungen als Kind geht.

Townshend war von 1968 bis 2000 mit Karen Astley verheiratet und hat mit ihr drei Kinder: Emma (*1968, ebenfalls Musikerin), Aminta (*1972) und Joseph (*1989). Heute lebt er zusammen mit der Musikerin Rachel Fuller in Richmond upon Themes, Greater London.

2006 gab es erstmals seit 1982 ein neues Studioalbum von The Who mit dem Titel "Endless Wire". Um dieses Album zu promoten ging Townshend mit seinem verbliebenen Kollegen Daltrey und einigen anderen Musikern auf Welttournee. Dabei machten sie auch drei Mal Station in Deutschland (Berlin, Bonn, Ulm). Auch für 2007 sind weitere Konzerte der Who in Deutschland angesagt.

Kollaborationen

Diskographie (solo)

Alben

  • Who Came First (1972)
  • Empty Glass (1980)
  • All The Best Cowboys Have Chinese Eyes (1982)
  • Pete Listening Time (1982)
  • Scoop 1983
  • White City: A Novel (1985)
  • Another Scoop (1986)
  • The Iron Man: A Musical (1989)
  • Psychoderelict (1993)
  • A Benefit For Maryville Academy (1998)
  • Live: The Fillmore (2000)
  • Live: The Empire (2000)
  • Live: Sadler's Wells (2001)
  • Live: La Jolla (2002)
  • Scoop 3 (2002)

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US US Independent A CH S F NOR FIN AUS NZ
1972 Who Came First - 30 69 - - - - - - - - -
1977 Rough Mix - - 45 - - - - - - - - -
1980 Empty Glass - 11 5 - - - - - - - - -
1982 All The Best Cowboys Have Chinese Eyes - 32 26 - - - - - - - - -
1983 Scoop - - 35 - - - - - - - - -
1985 White City 15 - 26 - 26 11 17 - - - - -
1987 Another Scoop - - 198 - - - - - - - - -
1989 Iron Man: The Musical 39 - 58 - - - - - - - - -
1989 Psychoderelict - - 118 - - - - - - - - -
2002 Scooped - - - 22 - - - - - - - -
Singles
1980 Rough Boys - 39 89 - - - - - - - - -
1980 Let My Love Open The Door - - 9 - - - - - - - - -
1980 A Little Is Enough - - 72 - - - - - - - - -
1985 Face The Face 15 - 26 - - 14 8 - - - - -
1986 Give Blood 61 - - - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Spex Spex
Singles
1985 Face The Face
13
18

Kompilationsbeiträge

Links