Paul ist tot

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„Paul ist tot“ ist ein Song der Fehlfarben, der sich auf deren Album Monarchie und Alltag von 1980 befindet.

Versionen

In der orginalen Vinylversion ist „Paul ist tot“ der letzte Song der B-Seite. Er endet dort mit einem Weckerticken, das dann in einer Endlosschleife in der Auslaufrille der Platte endet. Allerdings sind dort der Rhythmus des Weckers und die dauer der Auslaufrille nicht miteinerander abgestimmt, so dass das Ticken etwas asynchron klingt. Auf der Edition 2000 von Monarchie und Alltag ist eine edit-Version enthalten, die deckungsgleich mit der Original-Album-Version, jedoch etwas gekürzt ist, was dem Song Raum zum Entfalten nimmt. Die Albumversion ist demzufolge vorzuziehen.

Trivia

  • "Paul ist tot" nimmt Bezug auf die (natürlich) unwahre Legende, dass Paul McCartney 1966 bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist (Paul is dead) und durch einen Doppelgänger ersetzt wurde. (so die Legende)
  • Paul ist tot bezieht sich in Wirklichkeit jedoch auf den Flipper (8-Ball) im Ratinger Hof. Wenn man zu zweit in einer Runde spielte und die Kugel ging verloren, hiess es "Paul ist tot".
  • Keine Coverversion, aber immerhin ein direkter Bezug: Auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum singen Angelika Express "Paul muss sterben". Peter Hein wird derweil auf dem ebenfalls auf der Platte befindlichen Track Verkaterter Dienstag gefeaturet.
  • Auf dem Album "1,2,3,4 Bullenstaat" (bzw. den Bonustracks der 5,6,7,8 Bullenstaat) singen die Ärzte bei "Paul" (nur in dieser Version, mit vielen Zwischenrufen): Paul ist tot!