Parameter (Musik): Unterschied zwischen den Versionen

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== Parameter der öffentlichen Ordnung ==
 
== Parameter der öffentlichen Ordnung ==
  
Das Nicht-Quantifizierbare kann nicht eindeutig identifiziert werden. Mit der Nicht-Quantisierung geht die Unbestimmbarkeit von Kosten und Beträgen zur Sicherung bestehender Ordnungsvorstellungen einher. Unkalkulierbar wird das Risiko für die Gesellschaftspolizei, sich zu involvieren. Die Nicht-Quantifizierbarkeit zu erhalten, erfordert ein hohes Maß an dezentralen Strategien, um Ziele zu erreichen, die quantifizierten Pools, wie der öffentlichen Ordnung, gegenüberstehen. Das erste Ziel ist die Verunmöglichung der Quantifizierbarkeit von Einmischungen, zum Beispiel in Abläufe des täglichen Lebens. Ein etwas komplexerer Zufallsgenerator kann hilfreich sein, um das Tun und Lassen von Pulks gegen die öffentliche Ordnung zu organisieren. Im Volksmund nennt sich das die allgemeine Verunsicherung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Aleatorisch berechnet werden können zunächst die interessantesten Parameter: Ort, Dauer und Intensität einer Störung. Dann auch die Iterationen für Folgeaktionen. Ein einheitliches Auftreten ist zwar Bestandteil der Aktionen, wird jedoch immer wieder auf Grundlage der Ergebnisse des Generators flexibel variiert oder völlig verändert. Alieneske Elemente sollen Einzug in den Verlauf von Störungen erhalten. In der Übersicht erhalten die Folgen von Störungen eine Oberfläche, die eine molekulare Struktur aufweist, aus der heraus eine Brownsche Bewegung passiert und die Ordnungskräfte lähmt. Die Parameter werden dezentral und einzeln berechnet. Sinnfreie Gewalt, so denkt man, wäre das Vorgehen, das am ehesten empfohlen wäre. Es ist aber dann der Fall, dass die Störungen nur schwer koordiniert werden können. Die Teilnehmer sind schlichtweg nicht mehr ansprechbar. Ein Zufallsgenerator ist in der Lage, sinnfreie Gewalt zu simulieren, ohne dass es sich wirklich um eine solche handeln würde. Die Berechnungen der Parameter im Einzelnen erfolgten, wie beschrieben, dezentral. Wie die Aktionen im Einzelnen würde auch der Austausch organisiert.
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Wie konnte sich das Schicksal nur die wichtigen Eckpunkte meines Daseins merken, dass mein Weg so determiniert ist. Das Nicht-Quantifizierbare kann nicht eindeutig identifiziert werden. Mit der Nicht-Quantisierung geht die Unbestimmbarkeit von Kosten und Beträgen zur Sicherung bestehender Ordnungsvorstellungen einher. Unkalkulierbar wird das Risiko für die Gesellschaftspolizei, sich zu involvieren. Die Nicht-Quantifizierbarkeit zu erhalten, erfordert ein hohes Maß an dezentralen Strategien, um Ziele zu erreichen, die quantifizierten Pools, wie der öffentlichen Ordnung, gegenüberstehen. Das erste Ziel ist die Verunmöglichung der Quantifizierbarkeit von Einmischungen, zum Beispiel in Abläufe des täglichen Lebens. Ein etwas komplexerer Zufallsgenerator kann hilfreich sein, um das Tun und Lassen von Pulks gegen die öffentliche Ordnung zu organisieren. Im Volksmund nennt sich das die allgemeine Verunsicherung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Aleatorisch berechnet werden können zunächst die interessantesten Parameter: Ort, Dauer und Intensität einer Störung. Dann auch die Iterationen für Folgeaktionen. Ein einheitliches Auftreten ist zwar Bestandteil der Aktionen, wird jedoch immer wieder auf Grundlage der Ergebnisse des Generators flexibel variiert oder völlig verändert. Alieneske Elemente sollen Einzug in den Verlauf von Störungen erhalten. In der Übersicht erhalten die Folgen von Störungen eine Oberfläche, die eine molekulare Struktur aufweist, aus der heraus eine Brownsche Bewegung passiert und die Ordnungskräfte lähmt. Die Parameter werden dezentral und einzeln berechnet. Sinnfreie Gewalt, so denkt man, wäre das Vorgehen, das am ehesten empfohlen wäre. Es ist aber dann der Fall, dass die Störungen nur schwer koordiniert werden können. Die Teilnehmer sind schlichtweg nicht mehr ansprechbar. Ein Zufallsgenerator ist in der Lage, sinnfreie Gewalt zu simulieren, ohne dass es sich wirklich um eine solche handeln würde. Die Berechnungen der Parameter im Einzelnen erfolgten, wie beschrieben, dezentral. Wie die Aktionen im Einzelnen würde auch der Austausch organisiert.
  
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==

Aktuelle Version vom 23. September 2018, 11:06 Uhr

Ein Parameter ist in der Musik die gewählte Maßeinheit, die zur Bearbeitung des aktuellen Arbeitsschritts angepeilt wird. Es werden „die akustischen Eigenschaften des Klanges“ quantisiert. So ist zum Beispiel die Lautstärke ein Parameter, die Tondauer oder die Tonhöhe, die den klassischsten Parameter in der abendländischen Musik vorstellt.

Geschichte

Der Parameterbegriff wurde 1953 von Werner Meyer-Eppler propagiert und bereits seit den 1920er Jahren von Joseph Schillinger entworfen. Der Begriff ist ursprünglich aus der Mathematik entlehnt. Nachdem lange Zeit ein Parameter Klangfarbe zur Disposition gestellt war, wurde dieses Konzept schließlich aufgegeben. Heute, so Karlheinz Essl, können sich alle möglichen Parameter je nach Absicht konstituieren, „was als Parameter zu gelten hat, muß von Komposition zu Komposition jeweils aufs Neue definiert werden.“[1]

Kritik

Der quantisierende Parameter steht durch seine Geschichte hinweg den manchmal auch subjektiven Qualitäten einer Musik gegenüber, wie sie sich besonders in diskreten Übergängen, wie zum Beispiel einem Glissando präsentieren. Dominante Parameter erscheinen nicht nur, aber besonders in der Populären Musik oft wie Tricks, sobald sie weitere Parameter, die sonst zum Zuge kommen könnten, überblenden, den Charakter eines Stücks zum Ausdruck bringen oder komprimiert repräsentieren und die Memorisierung von Stücken erleichtern.

Parameter der öffentlichen Ordnung

Wie konnte sich das Schicksal nur die wichtigen Eckpunkte meines Daseins merken, dass mein Weg so determiniert ist. Das Nicht-Quantifizierbare kann nicht eindeutig identifiziert werden. Mit der Nicht-Quantisierung geht die Unbestimmbarkeit von Kosten und Beträgen zur Sicherung bestehender Ordnungsvorstellungen einher. Unkalkulierbar wird das Risiko für die Gesellschaftspolizei, sich zu involvieren. Die Nicht-Quantifizierbarkeit zu erhalten, erfordert ein hohes Maß an dezentralen Strategien, um Ziele zu erreichen, die quantifizierten Pools, wie der öffentlichen Ordnung, gegenüberstehen. Das erste Ziel ist die Verunmöglichung der Quantifizierbarkeit von Einmischungen, zum Beispiel in Abläufe des täglichen Lebens. Ein etwas komplexerer Zufallsgenerator kann hilfreich sein, um das Tun und Lassen von Pulks gegen die öffentliche Ordnung zu organisieren. Im Volksmund nennt sich das die allgemeine Verunsicherung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Aleatorisch berechnet werden können zunächst die interessantesten Parameter: Ort, Dauer und Intensität einer Störung. Dann auch die Iterationen für Folgeaktionen. Ein einheitliches Auftreten ist zwar Bestandteil der Aktionen, wird jedoch immer wieder auf Grundlage der Ergebnisse des Generators flexibel variiert oder völlig verändert. Alieneske Elemente sollen Einzug in den Verlauf von Störungen erhalten. In der Übersicht erhalten die Folgen von Störungen eine Oberfläche, die eine molekulare Struktur aufweist, aus der heraus eine Brownsche Bewegung passiert und die Ordnungskräfte lähmt. Die Parameter werden dezentral und einzeln berechnet. Sinnfreie Gewalt, so denkt man, wäre das Vorgehen, das am ehesten empfohlen wäre. Es ist aber dann der Fall, dass die Störungen nur schwer koordiniert werden können. Die Teilnehmer sind schlichtweg nicht mehr ansprechbar. Ein Zufallsgenerator ist in der Lage, sinnfreie Gewalt zu simulieren, ohne dass es sich wirklich um eine solche handeln würde. Die Berechnungen der Parameter im Einzelnen erfolgten, wie beschrieben, dezentral. Wie die Aktionen im Einzelnen würde auch der Austausch organisiert.

Einzelnachweise

  1. Karlheinz Essl – Aspekte des Seriellen bei Stockhausen, Abschnitt Parameter (2009) [1] bei essl.at

Weblinks

  • Der schlechte Lehrfilm: Die musikalischen Parameter (2014) [2] bei Youtube, Uploader: Anna Maria