Operation Ivy

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Operation Ivy
Herkunft: Berkeley, Kalifornien, USA
Aktiver Zeitraum: 1987 bis 1989
Genres: Ska, Ska-Punk, Punk-Revival
Labels: Lookout! Records
Homepage: operationivy.com
Line-Up:
Jesse Michaels – Gesang
Tim "Lint" Armstrong – Gitarre, Gesang
Matt "Matt McCall" Freeman – Bass, Gesang
Dave Mello – Schlagzeug, Gesang

Operation Ivy gelten als die wichtigste Ska-Punk-Band der USA. Die Band um die späteren Rancid-Mitglieder Tim Armstrong (damals noch unter dem Namen "Lint") und Matt Freeman sowie Sänger Jesse Michaels spielte nur eine kurze Zeit von Mai 1987 bis Mai 1989 zusammen, beeinflusste aber das Punk-Revival ab Beginn/Mitte der 90er in den USA enorm. Vor allem - die mehr oder weniger Nachfolgeband - Rancid wie auch Green Day beziehen sich direkt auf Operation Ivy.

Bandgeschichte

Am 16. Mai 1987 spielten Operation Ivy ihr erstes Konzert in der Garage des Drummers Dave Mello, darauf folgte eine Reihe von Konzerten in Berkeleys Punk-Treffpunkt 924 Gilman Street. Ende 1987 debütierte die Ska-Punk-Band mit einem Song auf der Maximum Rock'n'Roll-Compilation "Turn It Around" und unterschrieben zu Beginn des Jahres 1988 bei Lookout! Records und veröffentlichten daraufhin die "Hectic EP".

Im Mai 1989 wurde die erste und einzige Operation-Ivy-LP veröffentlicht, am 28. Mai 1989 spielte die Band ihr letztes offizielles Konzert und trennte sich nach gerade einmal zwei Jahren Bestehens. Tim Armstrong besang diese kurze, intensive Zeit mit Operation Ivy später bei seiner Band Rancid (siehe Refernzkasten).

1991 veröffentlichte Lookout! Records eine erweiterte Version der Debüt-LP, die nun mit Compilation-Beiträgen und der "Hectic"-EP mehr oder minder das gesamte Operation Ivy - Oeuvre beinhaltete.

Über die Jahre waren Operation Ivys Debütalbum (mit den frühen Green-Day-Platten) die Finanzierungsquelle des Punklabels Lookout! Records. Am 4. Mai 2006 wurde allerdings von der Band das Album aus dem Lookout-Katalog herausgenommen, nachdem das Label mit Tantiemenzahlungen im Rückstand war. Viele der ehemaligen Lookout-Bands unternahmen den gleichen Schritt, nicht zuletzt auch Green Day.

Am 17. Dezember 2006 kam Jesse Michaels bei einem Auftritt von Rancid, der aktuellen Band von Tim Armstrong und Matt Freeman, in San Francisco auf die Bühne und spielte zusammen mit der Band den Operation-Ivy-Song "Unity". Dies war das erste Mal seit dem Ende von Operation Ivy, dass Michaels, Freeman und Armstrong wieder eine Bühne teilten.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Sonstige

  • 1991 Energy (Reissue mit Hectic EP und Compilationsbeiträgen, Lookout! Records)

Kompilationsbeiträge

  • 1987 "Officer, I Got No" auf Turn It Around Maximum Rocknroll (2 7" Vinyl compilation)
  • 1988 "Hangin' Out" auf The Thing That Ate Floyd (Lookout! Records Compilation)
  • 198? "Officer" auf Gilman St. Block Party (For the Fans by the Fans Compilation)
  • 2004 "Unity" auf Rock Against Bush Vol.2 (Fat Wreck Chords)

Referenzkasten

Referenzen anderer

  • Tim Armstrong schrieb auf dem Rancid-Album "...And Out Come the Wolves" den Song "Journey to the End of the East Bay" über Operation Ivy: "Started in '87 / Ended in '89 / You got a garage or an amp, man we'll play anytime / It was just the four of us, / Yeah man, the core of us, / Too much attention unavoidably destroyed us"

Trivia

  • Operation Ivy spielten ihr letztes Konzert bei der gleichen Show als Green Day erstmals unter dem "Green Day"-Namen auftraten.
  • Operation Ivy spielten in den zwei Jahren ihres Bestehens 185 Shows und veröffentlichten 28 Songs.

Referenzbands

Coverversionen

Operation Ivy werden gecovert von...

Weblinks