Om

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Om
Al Cisneros von Om
Al Cisneros von Om
Herkunft: San Francisco, Kalifornien, USA
Aktiver Zeitraum: seit 2003
Genres: Drone, Doom, Stonerrock
Labels: Holy Mountain, Southern Lord, Sub Pop, Important Records, Neurot, Durtro, Drag City
Homepage: Offizielle Homepage
Line-Up:
Al Cisneros: Gesang, Bass
Emil Amos: Schlagzeug (seit 2008)
Ehemalige Mitglieder:
Chris Hakius: Schlagzeug (2003–2008)

Om sind eine experimentelle Drone-Doom-Stonerrockband aus San Francisco, die aus der Rhythmussektion der aufgelösten Stoner-Pioniere Sleep entstand.

Bandgeschichte

Nachdem die Extrem-Stoner von Sleep über dem Release ihres 62-minütigen Epos "Dopesmoker" 1998 frustriert das Handtuch geworfen hatten, hatte deren letzter Gitarrist Matt Pike unmittelbar danach ein neues Sludge-Projekt namens High On Fire gegründet. Die verbliebene Rhythmussektion, bestehend aus Bassist und Sänger Al Cisneros und Schlagzeuger Chris Hakius, experimentierten hingegen zunächst jeder für sich (Hakius spielte u.a. bei The Sabians), bis sie sich 2003 wieder zu einem Duo zusammenschlossen, das den Namen Om tragen sollte. Grundlage waren Drone-typische extrem lange, monotone Bass-Schlagzeug-Duette, während Cisneros Vocals zwischen tibetischem Mönchsgesang und klassischem Doom-Leiden vortrug. 2005 erschien der erste Longplayer der Band bei Holy Mountain (die sich ihrerseits nach Sleeps wegweisendem Album benannt hatten) unter dem Titel "Variations on a Theme", der in guter Sleep/Drone-Tradition ganze drei Stücke von mindestens elf Minuten Länge enthielt. 2006 folgte "Conference of the Birds" in ähnlichen Dimensionen beim gleichen Label; zuvor hatten Om auch Split-EPs mit u.a. Current 93 und Six Organs of Admittance aufgenommen. 2007 wechselten Cisneros und Hakius zum Drone-Überlabel Southern Lord, wo Ende des Jahres das von Steve Albini produzierte dritte Studioalbum "Pilgrimage" erschien. Im Dezember spielten Om einen über fünfstündigen Auftritt im Jerusalemer Club Uganda, der in Auszügen auch auf der Liveplatte "Live at Jerusalem" veröffentlicht wurde. Im Januar 2008 verließ Chris Hakius das Duo und wurde von Emil Amos ersetzt, der auf der im März 2008 im Sub Pop Singles Club erschienenen 7" "Gebel Barkal" seinen Einstand auf Tonträger feierte. 2009 erschien zunächst eine weitere Live-LP auf Vinyl unter dem Titel "Conference Live", welche das komplette "Conference of the Birds" in einer Liveaufnahme beinhaltet, sowie kurze Zeit später das vierte Om-Studioalbum mit dem bemerkenswerten Titel "God Is Good", das wieder unter der Regie von Steve Albini eingespielt wurde.[1]

Im August 2011 gab die Band auf ihrer Homepage bekannt, an einem neuen Album zu arbeiten, das erneut auf Drag City erscheinen soll.[1]

Diskographie

Alben
Singles/EPs
Sonstige

Kompilationsbeiträge

  • 2005 On the Mountain at Dawn auf "Live from the Devil's Triangle" (KFJC)
  • 2007 Unitive Knowledge of the Godhead auf "Within the Church of Thee Overlords II" (Southern Lord)
  • 2007 Unitive Knowledge of the Godhead auf "Rough Trade Shops – Counter Culture 07" (Rough Trade)

Referenzkasten

  • "Om" ist eine Silbe aus dem altindischen Sanskrit und gilt bei Hindus, Buddhisten und Jainisten als heiligstes Mantra in der Meditation. Sie korrespondiert mit den Zuständen des Wachens, Schlafens und der tiefsten Ruhe.[2]

Referenzbands

Weblinks

Quellen

  1. 1,0 1,1 Om-Homepage
  2. Eintrag in der deutschen Wikipedia