Muzak

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Und die Öffentlichkeit kriegt, was die Öffentlichkeit will
Aber ich will nichts, was die Gesellschaft will
Ich tauche unter, geh' in den Untergrund

The JamGoing Underground im Original in einer Lebensmittelkettenfiliale in Berlin

"We offer end-to-end solutions for music, messaging, digital signage, commercial television, scent and audio video system design. Our services reach more than 100 million people every day in over 250,000 client locations. Through our national sales and service network, we work with companies of all sizes to help them connect and communicate with their customers."

Selbstbeschreibung im Muzak-Shop[1]


Allgemein

Muzak war ein Markenname der Muzak Holdings LLC, die es seit den 1930er Jahren gab und die sich mit Gebrauchsmusik einen zweifelhaften Ruhm erwirtschaftete.[2] Das Monopol für sogenannte Fahrstuhlmusik, Kaufhausberieselung etc. hatte, seit Musik hinsichtlich ihrer Funktionen systematisiert und dann auch bald nach den Richtlinien einer solchen Systematik re/produziert werden sollte, die Firma Muzak, in Europa Alcas Muzak mit dem Markennamen Muzak™. 2009 meldete die Firma Konkurs an und wurde 2011 durch die Mood Media Corp. übernommen. 2013 wurde das Markenzeichen eingestellt.

Geschichte

Die Firma Muzak hieß vor ihrer Gründung Wired Radio und hatte ein paar Patente im Zusammenhang mit der Aufbruchsstimmung während der Entwicklung von Radio / TV und Telefonie angemeldet. „Das Gründungsjahr des Unternehmens verweist kulturgeschichtlich auf eine Periode großer technischer Neuerungen und damit einhergehender allgemeiner Technikeuphorie. Diese fand etwa in der Literatur in der Strömung des Futurismus ihren Niederschlag, während sie im gesellschaftlichen Umfeld unter dem Schlagwort des Social Engineering auf die methodische Steuerung von Belegschaften und Kunden, auf die Rationalisierung von Bewegungs- und Arbeitsabläufen zielte."[3] Die erste Musik wurde in New York 1936 ausgeliefert, zum Abspielen standen in den Offices der Kaufhäuser zunächst Plattenspieler bereit. Ein Jahr später wurde die Firma von Warner Bros. übernommen und expandiert. Das Konzept funktionierte mit wenigen Änderungen bis in die 70er Jahre. 1989 bot Ted Nugent 10 Millionen Dollar, um die Firma zu erwerben und sie anschließend stillzulegen.[4]

E-Musik, U-Musik, F-Musik

Weit darüber hinaus, einfach nur ein Genre zu bezeichnen, wird die sogenannte F-Musik inzwischen der langlebigen Unterteilung von Musik in E- und U-Musik als dritte Kategorie zugeordnet. Das E für Ernste soll danach fragen, ob die Beschäftigung mit der Musik ernstzunehmen ist, indem eine gewisse Schöpfungshöhe attestiert wird, die sich bis heute (und ein Ende ist nicht abzusehen) oft nach Theodor W. Adornos Maßgaben (Autonomie) für seriöse Musik richtet und nicht etwa nach der jeweiligen Selbsteinschätzung von Produzenten / Rezipienten in Bezug auf ihre Einstellung zur Musik.

Zur F-Musik zählen Militärmusik (John Philip Sousa), Kirchenmusik (Liturgien, Messen), Bühnenmusik (vielleicht begleitende musikalische Dramaturgie, nicht Musical oder Operette) und Filmmusik. Dann Musik am Arbeitsplatz (zum Beispiel Autoreparaturwerkstatt), zur Produktionssteigerung motivierende Musik in Fabriken, IT-Lösungen für Telefonloops / Warteschleifen, Klingeltöne, Musikbeschallung auf Ausflugsschiffen, Musik für Flughäfen, Arzt- und Zahnarztpraxen. Solche Formen von Gebrauchsmusik werden im angloamerikanischen Sprachraum auch Elevator music oder Environmental music genannt.

Die ambitioniertere Variante von Muzak bzw. deren musikalische Antipodin nennt sich Tapetenmusik, Hauptvertreter Brian Eno, Miles Davis im Anschluss an Erik Saties Idee einer Musique D'Ameublement (1917), und hat zur Zielsetzung, dass die Aufmerksamkeit sich zumindest auch auf die Musik bezieht, während Gebrauchsmusik im eigentlichen Sinne verborgen bleiben soll oder als Zusatzangebot zur Überbrückung von Aufmerksamkeitsspannen dient. Auch Tapetenmusik kann eine gewisse Künstlichkeit durch die Berücksichtigung gezielt funktionaler Kriterien für die Musik (sogenannter „außermusikalischer“ Faktoren) beinhalten, auch wird die Aura der Musik zuweilen an eine Ort oder eine Hörsituation gekoppelt (wie bei Enos Music for Airports), sodass der zugehörige Tonträger woanders gehört möglicherweise unauthentisch bzw. konstruiert vorkommen kann.

An Muzak angrenzende Genres sind in weiten Teilen Ambient und Easy Listening sowie Smooth Jazz, Beautiful Music, Happy Music, (populäre) Klassik und Schlager / Chanson. Das Micro-Genre des Vaporwave samplete unter anderem Muzak-Stücke und verwendete sie als Teil seines Gesamtkonzepts einer teils subversiv, teils ironisch-nostalgisch gedachten Rekreation einer hyperkonsumistischen Gesellschaft.

Musik

Muzak ist der „Inbegriff der funktionellen Musik“.[5] Diese Art der Musik wird oft mit dem Vorurteil bedacht, besonders schlecht zu sein, da der Nutzen und nicht die Auseinandersetzung oder wenigstens das ästhetische Vergnügen im Vordergrund stehe, geradezu ein Weghören gefragt sei und Weghören als solches gefördert werde. Mehr noch wird jede Art von Musik gerne mit dem Schimpfwort Muzak belegt, wenn sie das gerade nicht sein will. Der Begriff wird oft spartenübergreifend für Musik verwendet, die einem Hörer oder Hörern entweder zu einfach (seicht) oder zu artifiziell ist. Die Qualitätskriterien für Musik und Muzak werden hier genau entgegengesetzt verhandelt. Bei der Auseinandersetzung wurde oft nicht bedacht, dass das bürgerliche Konzert eine Errungenschaft der Französischen Revolution war und davor fast grundsätzlich jede Musik funktional genannt werden konnte. Erst mit der Revolution wurde das (Frontal)konzert als Selbstzweck (zur Unterhaltung oder Bildung) begriffen und akzeptiert. Carl Dahlhaus bezeichnet den Begriff Gebrauchsmusik dementsprechend als „Phantom“.[6]

Hintergrundmusik und Vordergrundmusik

Hintergrundmusik soll auf greifbares Psychopotential von Kunden einwirken, ohne dass Kaufabläufe gestört werden, die Musik also ins Bewusstsein gerät. Das Wissen für das damit einhergehende Audiodesign wird demzufolge hauptsächlich aus den Bereichen der Psychoakustik und der Musiktherapie gewonnen.[7] Für manche Unternehmen soll die Musik „im Hintergrund“ zur Corporate Identity passen, bei Firmen, die sich im Internet mit Autoplays auf den Indexseiten präsentieren, gilt, dass die Musik im Hintergrund bleiben soll, soweit sie sich nicht über die Wiedergabe von Audioinhalten definieren. Die Involvierungsstufe Übergang zur Vordergrundmusik wird da markiert, wo die Brands memorisierbar sein sollen. In diesem Fall sind sie üblicherweise kurz und prägnant, für Unternehmen, die sich mit ihrer Musik präsentieren (Musikunternehmen), wird hier von der anderen Seite aus die Schwelle erreicht. Längere Hintergrundmusik erreicht eine Schöpfungsgrenze, wo das Jingle beginnt und ist dementsprechend meist leiser gehalten. Die Überlagerung störender Umgebungsgeräusche (zum Beispiel der Kühl- und Lüftungsanlagen) oder einer als bedrückend empfundenen Stille gehört zur Hintergrundmusik. Hintergrundmusik wird üblicherweise ohne Gesang, ohne „Dissonanzen“ und auffällige Einzelheiten gemacht. Lange Töne, Stringteppiche anstelle von Bläsersätzen, viel Hall je nach Raumgröße anpassbar und relaxte Beats aus dem Bereich des Smooth Jazz, wenn überhaupt Beats.

Davon eben ist Vordergrundmusik zu unterscheiden, die in den 70er Jahren zunächst mit den Lifestyleidealen der Jugend aufkam und die Beschallungen für Populäre Musik öffnete. Mit dem Internet wurden der Frage nach der Reproduktion funktioneller Musik sanft die wirtschaftlichen Schranken gewiesen.[8] Bei Vordergrundmusik soll es darum gehen, Kundenbindung über Involvierung und Aktivierung von Stimmungen zum Beispiel oder auch des Rede- oder Kaufflusses im Kaufkontext entgegenzukommen. Sie soll interaktiv wirken (Shopper reden über die Musik oder fühlen sich während des Einkaufs davon beschwingt und passen vielleicht ihre Kauflaune und die zugehörigen Bewegungen an). Der Kunde kommt gerne hierher, weil ihm die Musik zusagt. Auch die Gefühlslage soll verändert werden, Kaufanreiz schaffen. Der Warenbestand wird insgesamt gebranded (kontextualisiert) und im Zusammenhang mit der Musik aufgewertet.

Den Differenzen soll durch die statistischen Analysetechniken Stimulus Progression für die Schaffung von Reizen und Quantum Modulation für Atmosphäre entgegengekommen werden. Das Tempo der Musik, die zur Beschallung der Mall of America eingesetzt wird, wird zum Beispiel sukzessive über den Tagesverlauf reduziert: „Aus Lautsprechern in den Gängen erklingt leise Hintergrundmusik, in allen Geschäften befinden sich Abspielgeräte für Musikdatenträger sowie Empfänger für Satellitenübertragungen. Zusätzlich befindet sich hinter einer Wand aus künstlichen Blättern im Freizeitpark einige versteckte Lautsprecher, die kontinuierlich digitales Grillenzirpen erklingen lassen.“[9]

Kaufradio, Logistik und Technik

Die heutige logistische Variante der Kaufhausbeschallung ist oft eine per Franchising gemietete Frequenz, die von den Markeninhabern oder -pächtern zuweilen selbst mit eigens lizensierter Musik und eigener Werbung ausgestaltet wird, das sogenannte Kaufradio (engl.: Buy Radio).

"All of Muzak’s other programs are drawn from the company’s huge digital inventory, called the Well, which contains more than 1.5 million commercially recorded songs, representing dozens of genres and subgenres – acid jazz, heavy metal, shag, neo-soul, contemporary Italian – and is growing at the rate of twenty thousand songs a month. (Some record labels now upload new releases directly to the company, which, like a radio station, pays licensing fees for the songs it uses.) The Well includes seven hundred and seventy-five tracks recorded by the Beatles, a hundred and thirty by Kanye West, three hundred and twenty-four by Led Zeppelin, eighty-four by Gwen Stefani, a hundred and ninety-one by 50 Cent, and nine hundred and eighty-three by Miles Davis. It also includes many covers – among them, versions of the Rolling Stones’ song Paint It Black by U2, Ottmar Liebert, and a late-sixties French rock band with a female vocalist (who sang it in French) and approximately five hundred versions of the Beatles’ song Yesterday, which, according to Guinness World Records, is the most frequently covered song in the world."[10]

Die Musik wird für bestimmte Zeiten, Frequenzen national lizensiert und meistens über lokale Kanäle empfangen (on-premise), der Satellitenempfang bedeutet internationale Lizenzierung und wird deshalb teurer sein. Die Beschallung erfolgt zumeist über sogenannte Deckenlautsprecher, die in regelmäßigen Abständen soweit in die Deckenplatten eingelassen sind, dass sie auch oft überhaupt nicht mehr gesehen werden können. Der Empfang über IP oder Radio. Die Lautstärke soll geringfügig über der Lautstärke der Umgebung liegen. Wer sich einen unbeschallten Großkaufraum mit semiinteressiert aktiven Shoppern vorstellt, kann sich vielleicht auch vorstellen, warum – die Coolness von Gefrieranlagen und klappernden Bügeln ist nur schwer in Einklang mit der ausgeklügelten Eleganz der Träumenden zu bringen. Die Verlorenheit und damit Traurigkeit, die solche Momente eigentlich erzeugen würden, wird vertuscht und die Informationslücke wird, was naheliegt, mit entgegengesetzten Stimmungsträgern gefüllt. Damit wird auch eine Produktorientierung erreicht, die bei Vordergrundmusik, wo die Kaufhalle zum Meeting-Place wird, also ihre alte Funktion des Marktplatzes wiedergewinnt, eben nicht so vorgesehen ist. Beides ist zur Steuerung und Befriedigung von Kundenaufkommen gedacht.

Akustische Markenführung

Audio Branding ist ein Modewort, das das (zusätzliche) Design und die Adaption eines Audios zur Corporate Identity eines Unternehmens bezeichnet. Es soll das Unternehmen für den Kunden wiedererkennbar machen, das Sounddesign ist dementsprechend auf Memorisierbarkeit ausgelegt.[11] Bei der de.wiki ist die Rede von einer „beinahe paradoxe[n] Entwicklung einer sich im Werbeumfeld von der Werbung emanzipierenden Musik“.[12] Zum Audio Branding zählen auch die Kollaborationen von Musikern mit Firmen seit den 90er Jahren (Branded Entertainment), damit auch die Anwerbung von Musikern für Zwecke der Repräsentation von Markennamen, zum Beispiel Theo Parrish für Adidas oder sein Engagement für die Red Bull Music Academy.[13][14]

Zum Erhalt der öffentlichen Ordnung

Gegen 1990 begannen einige Firmen in Kanada und den USA, Muzak-Lautsprecheranlagen an Parkplätzen anzubringen. "Now, store owners broadcast their Muzak into parking lots to claim that territory (which once was a space perfectly balanced between the public and private) as inside [...] it takes a space that lies ambiguously between public and private and renders it as a private space.”[15] Das Konzept des nachhaltigen Schutzes öffentlichen Raums gegen unerwünschte Menschen fand dann eine Steigerung durch die Verwendung explizit aggressionshemmender Musik bis hin zur Beschallung mit unangenehmen Frequenzen auf Geländen, die von unerwünschten Personen freizuhalten waren.[16] Aus ähnlichen Gründen wird der Hamburger Hauptbahnhof mit Klassik beschallt. „Den Junkies wird durch den ihrer Szene fremden Klangteppich signalisiert, sich am falschen Ort aufzuhalten, was – zusammen mit ordnungspolizeilichen Maßnahmen – tatsächlich eine Vertreibung der Szene aus dem unmittelbaren Bahnhofsumfeld bewirkt hat. Dieses Modell haben auch andere Städte wie München und Bielefeld übernommen.“

Liste der agebotenen Formate und Formatbeschreibungen, Radiostreams 2011

Wie absurd die Kategorien sind, wird deutlich, wenn hinzureflektiert wird, dass die Firma, bis hin zur Garnierung von Freizeitkatalysatoren, für bestimmte Anlässe, zum Beispiel Festivitäten wie Halloween usw., Frequenzen aktiviert: nur zu Weihnachten zu empfangen, Sender nur für den Urlaub, nur für Geschäftspartner, nur über Satellit ...

Easy Listening Instrumental, Reflections, Jazz/Pop/Soul, Classic Pop, Current Pop, Pop Hits, Light Pop Standards, Love Songs, Romantic Melodies, Smooth Jazz, New Age Instrumental, The Party Playlist, Party Anthems, Acoustic Instrumental, Classic and Modern Pop Hits, Indie Electronica, '50s & '60s Hits, '70s Hits, '80s Hits, 7890, The Beach, Laid-back Beach Party, Country Music One, Country Mix, The Blvd, Adult R&B, Mo' Soul, Classic Soul, La Musica, Latin Pop, Viva Mariachi, Mariachi, Mojito, Salsa/Merengue, Little Italy, Italian/American Standards, Tropical Breezes, Caribbean Music, Roadhouse, Americana/Classic Rock, Muzak, Destinations, Global Pop, Shine, Adult Contemporary Pop, Country Gold, Country Classics, Nashville USA, Current Country Hits, Jukebox Gold, Rock 'n Roll Classics, '70s Songbook, Songbook, Adult Favorites, Cashmere, Adult Contemporary, Backpages, Adult Alternative, Electro Pop, Rock Show, Early Classic Rock, Feedback, Alternative Rock, The Cafe, Casual Rock, Acid Jazz, Concrete Beats, Hip-Hop/Rap, Martini Time, Retro Cocktail Music, Ambrosia, Soft Pop/Rock, Club/Dance, Classic Jazz, Impressions, Contemporary Jazz, Acoustic Crossroads, Contemporary Folk, Contemporary Instrumental, Classical Ambiance, Light Classical, Easy Instrumentals, Classic Instrumental, Swing Kings, Big Band Swing, The Light (Contemporary Christian), KidTunes, Aura, New Age, Lucille, Blues, Kingston, Reggae, Hawaiian, Hawaiian Music, Breathe, Funkytown, Unforgettable, Screen Door, Frequency, Groove Zone, Metro, NuJazz, NuLounge, Strobe, Christmas, Cinco De Mayo, Halloween, Independence Day, Mardi Gras, Oktoberfest, St. Patrick's Day, Summer Fun, Valentine's Day, Instrumentals, Ensemble, Environmental, Intermezzo, Moodscapes, Piano & Guitar, Plaza, Uptown, City Lights, Jazz Traditions, Caliente Pop, Estilos, Fiesta Mexicana, FM Dos, La Frontera, Mexicana, Salsa Ritmo, FM1, Hitline, Hot FM, Peppermint, Poppers (Youth-friendly music), Shine, Venus, Backpages, Feedback, Half Pipe, Ink'd, Perimeter, Rock Show, Stylus, Varsity, Acoustic Crossroads, Roadhouse, Route 66, Gumbo, KidTunes, Martini Time, Oasis (Tropical Pop/Rock), Pariotic Instrumentals, The Beach, The Circuit (High Energy Fitness), Toned, Tropical Breezes, Concrete Beats, Bellissimo, Destinations, Irish, Kingston, Little Italy, Québécois, World Travels, Barista, Runway, Worldscapes"[17]

Literatur

  • Lanza, Joseph (2004): Elevator Music: A surreal History of Muzak, Easy Listening, and Other Moodsong. ISBN 0-472-08942-0
  • Ringe, Cornelius (2005): Audio Branding. Musik als Markenzeichen von Unternehmen. ISBN 3-865-50084-6

Einzelnachweise

  1. Shop bei Muzak, abgerufen im April 2012. Inzwischen ist die Domain gelöscht.
  2. Seit Kurzem ist inzwischen in diesem Zusammenhang die Rede von Audio Architektur, ein Terminus der von der Firma lanciert wurde, der aber bereits besetzt ist und die Schnittstellenausführung bei Computern bezeichnet.
  3. Aus dem Artikel zu Muzak bei der de.wiki, Hervorhebung und Kapitale für diesen Text. Gemeint sind die weltweiten Bestrebungen zur Steuerung von Mengen und Massen insbesondere im Anschluss an die Russische Revolution seit 1905, der Zeitraum ist also weitgewählt. Siehe dazu auch den Artikel Dopplereffekt. Der Begriff Social Engineering wurde 1945 von Karl Popper in seinem Schlüsselwerk Die offene Gesellschaft und ihre Feinde so erwähnt, manipulative Techniken werden von Popper ausgeschlossen. Nicht zu verwechseln mit den Interessen von Hackern, die diesen Begriff anders für sich in Anspruch nehmen.
  4. Artikel Muzak (brand) [1] bei der en.wiki
  5. Artikel Muzak [2] bei der de.wiki, eingesehen im Januar 2016.
  6. Zitiert nach Wikipedia; Carl Dahlhaus: „Über die mittlere Musik des 19. Jahrhunderts“, in: Das Triviale in Literatur, Musik und bildender Kunst, hrsg. Helga de la Motte-Haber, Frankfurt am Main 1972
  7. In den neuen Kaufradios scheint eine Exploration der Zusammenhänge oft nicht nötig, die Märkte öffnen sich auf ihre Art der Mediengesellschaft und verwenden das zur Verfügung stehende Potential der Chartsanbieter, da spielen dann Statistiken eine Rolle.
  8. Die Termini funktional und funktionell werden heute weitgehend synonym verhandelt.
  9. Anika Lampe (2006): „Building a better consumerism“. Kaufentscheidungen durch Musik am Beispiel des Klangkonzeptes der Mall of America. Referat an der Universität Lüneburg, zur Zeit nicht online.
  10. Artikel [3] beiThe New Yorker
  11. Ein Beispiel für Audio Branding: Die Fünferglockentonsequenz der Telekom (Audio-Logo).
  12. Artikel Muzak [4] bei der de.wiki, eingesehen im Januar 2016.
  13. Theo Parrish – Adidas [5] bei Youtube
  14. Artikel Akustische Markenführung [6] bei der de.wiki
  15. Zitiert wird Jonathan Sterne – Open [7] bei Silence Opens Doors
  16. Artikel Alarm puts neighbours on edge [8] bei CBC News, 2010
  17. Artikel Muzak (brand) [9] bei der en.wiki

Weblinks

  • Homepage [10] bei Mood Media
  • Video 70er Jahre Mallberieselung: Chicago Watertower Shopping Mall 70s [11] bei Youtube
  • Ausführlich zum Thema [12] bei Musikerforum.de
  • FM Einheit, Jon Caffery, Alexander von Borsig - Muzak Decoding / Dream Machine / Pirates (1985) [13] eine musikalische Reflektion bei Youtube

Links im Juli 2017.