Mercury Records

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Mercury Records
Genres: Jazz, Blues, Klassik, Rock'n'Roll, Country, Pop, Hardrock, Hair Metal, Alternative Rock, Indierock
Ort: Chicago, Illinois, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1945
Vertriebe: Mercury Music Group (UK)
Island Def Jam (USA)
Universal Music Australia (Australien)
Homepage: MercuryRecords.com

Mercury Records sind ein 1945 gegründetes Plattenlabel, das heute eine Tochterfirma der Universal Music Group ist.

Geschichte

Mercury Records wurden 1945 in Chicago gegründet, um den damaligen Majorlabels Columbia und RCA Konkurrenz zu machen. In der Prä-Rock'n'Roll-Ära gelang dies durch die Verpflichtung von Croonern wie Frankie Laine und Patti Page (die das erste Gesangs-Overdubbing der Musikgeschichte für Mercury aufnahm), zudem wurde eine große Anzahl von Sublabels gegründet, die sich bestimmter Sparten wie Klassik, Blues, Country oder Jazz annahmen. Vor allem die Jazz-Sparte konnte mit Cannonball Adderley, Dinah Washington und Dizzy Gillespie große Namen aufbieten, und Rock'n'Roll-Helden wie Chuck Berry, Little Richard und Jerry Lee Lewis folgten in den 1950er Jahren. Auch für Hardrock und Hair Metal war Mercury in den 1980ern ein bedeutendes Label. Desweiteren war die Labelgeschichte von Mercury durch zahlreiche Übernahmen geprägt, so gehörte der Name Mercury unter anderem zu Philips und PolyGram und ist heute Bestandteil der Universal Music Group. In den USA firmiert es unter Island Def Jam, während es in Großbritannien ein eigenes Label namens Mercury Music Group darstellt.

Durch seine stilistische Bandbreite sind in den Jahrzehnten seit der Gründung von Mercury zahlreiche Künstler aus unterschiedlichsten Genres bei dem Label unter Vertrag gewesen. Zu den bekanntesten Indiepedia-affinen Mercury-Acts der aktuellen Musikszene gehören The Rapture, Hole und Razorlight.

Bands

Weblinks