March of Crimes

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Genre

Punk, Grunge

Line-Up

Zeitweilige Mitglieder:

Bandgeschichte

March of Crimes war eine jener frühen Bands aus dem Großraum Seattle, in der sich die eine oder andere spätere Grunge-Berühmtheit wiederfand. In diesem Fall war es in erster Linie der spätere Soundgarden-Bassist Ben Shepherd, der um 1984 herum mit seinen Kumpels Jon Evason, Andy Carrow und Steve Nelson "Speedcore" (nach Eigenaussage) in besagter Band spielte. Ein anderer berühmter Vertreter des nordwestlichen Sounds sollte später mit Bands wie Green River, Mother Love Bone und Pearl Jam Musikgeschichte schreiben, doch für die Jungs von March of Crimes waren die Gitarrenlicks von Stone Gossard "zu sehr Möchtegern-Van Halen", wie der Musiker später selbstkritisch bemerkte. Auch der Folksänger Pete Droge gehörte zu den Freunden und gelegentlichen Jam-Kameraden der Gruppe. Die Band spielte zahlreiche Gigs mit anderen Kultcombos wie den Melvins und Malfunkshun in und um Seattle; bis auf einige Demosongs, die nie offiziell veröffentlich wurden, haben March Of Crimes jedoch kein umfangreiches musikalisches Vermächtnis hinterlassen.

Kollaborationen

Referenzkasten

  • March of Crimes ist ein Wortspiel mit der karitativen Laufsport-Aktion "march of dimes", bei der jedeR TeilenhmerIn für jede gelaufene Strecke einen Betrag für wohltätige Zwecke spendet.
  • Als Beispiel für den schnellen Punkrock-Sound der Band ist laut Ben Shepherd der Soundgarden-Song HIV Baby repräsentativ.

Trivia

  • Wie Ben Shepherd erzählte, war einer der Vorteile von March of Crimes, "Jello Biafra zu treffen, weil er unseren Namen cool fand".
  • Die Melvins spielten 1984 ihr allererstes Livekonzert in Seattle als Vorgruppe von March of Crimes, weil diese sich für sie eingesetzt hatten. Hauptact an jenem Abend waren Malfunkshun.

Referenzbands

Weblinks