MC5

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MC5
MC5 live 2006
MC5 live 2006
Herkunft: Detroit, Michigan, USA
Aktiver Zeitraum: 19631972, 1992, 20032012
Genres: Proto-Punk, Garage Rock
Labels: Elektra, Atlantic, Rhino Records
Homepage: Fanseite
Line-Up:
Wayne Kramer: Gitarre, Gesang
Handsome Dick Manitoba: Gesang (2003-2012)
Michael Davis: Bass
Dennis Thompson: Schlagzeug (ab 1965)
Ehemalige Mitglieder:
Rob Tyner: Gesang (bis 1972)
Fred "Sonic" Smith: Gitarre (1963-1972, 1992)
Steve Moorehouse: Bass (1972)
Pat Burrows: Bass (bis 1965)
Bob Gaspar: Schlagzeug (bis 1965)

MC5 – ursprünglich Motor City Five – aus Detroit gelten trotz ihres geringen musikalischen Outputs als eine der einflussreichsten Bands für die Punk- und Rock-Musik der nachfolgenden Generationen. Zusammen mit Bands wie The Stooges werden sie dem Proto-Punk zugerechnet.

Bandgeschichte

MC5 wurden 1964 in Detroit gegründet, die Bandmitglieder waren zu diesem Zeitpunkt noch auf der Highschool und traten auf Parties auf. Sie beginnen bald mit Rückkopplungen und Tonverzerrungen zu experimentieren, weswegen Burrows und Gaspar bald aussteigen und durch Michael Davis und Dennis Thompson ersetzt werden. 1966 treten sie regelmäßig im Grande Ballroom in Detroit auf und erspielen sich eine treue Fangemeinde. John Sinclair, politischer Anarcho-Aktivist, wird auf die Band aufmerksam und wird 1967 zu deren Manager. Kurz darauf erscheint die erste Single I Can Only Give You Everything und sie treten für Sinclairs Partei, die White Panthers auf, wobei ihnen ihre radikalen Auftritte des öfteren Ärger mit dem Gesetz einbringen.

Während eines Festivals in Chicago 1968 wird Danny Fields auf sie aufmerksam und nimmt sie bei Elektra unter Vertrag. Ende des Jahres erscheint das (live aufgenommene) Debütalbum Kick out the Jams, das als Klassiker und Wegbereiter für den Punk gilt. Das Album verkauft sich zwar ganz gut, jedoch wird es von Geschäftsketten wie Hudson's nicht verkauft, weil es die Zeile "Kick out the Jams, Motherfuckers!" enthält. Die Band schaltet Werbeanzeigen mit der Aufschrift "Fuck Hudson's!", die auch das Firmenlogo von Elektra enthalten. Hudson's will darauf alle Elektra-Platten boykottieren; Elektra ändert gegen den Willen der Band die "Motherfuckers" in "Brothers and Sisters". Später wird die Band vom Label entlassen und Sinclair wegen Drogenbesitz verhaftet.

Sie kommen bei Atlantic unter und nehmen mit Produzent Jon Landau ihr zweites Album Back in the U.S.A. auf, das jetzt wesentlich weniger experimentell klingt und gleichzeitig weniger politisch ist. Die Wandlung der Band verhindert den kommerziellen Erfolg und kurz darauf werden sie wieder von ihrem Label gefeuert. Dazu kommen noch finanzielle Probleme und Drogen, die dazu führen, dass Davis 1972 wegen Heroinsucht aus der Band fliegt. Doch schon bald darauf erklären Tyner und Thompson, nicht mehr auf Tour gehen zu wollen und am 31. Dezember 1972 spielen MC5 ihr letztes Konzert im Grande Ballroom. Nach einer einzelnen Reunion-Show 1992 tritt die Band ab 2003 wieder verstärkt live auf und geht auf Tour, begleitet von vielen Gästen (z.B. Mark Arm), die als Sänger für den 1991 verstorbenen Robin Tyner einspringen. MC5 bleiben bis 2012 mit dem The-Dictators-Sänger Handsome Dick Manitoba weiter live aktiv, als Bassist Michael Davis stirbt, worauf sich die Band endgültig auflöst.

Diskografie

Alben

Singles/EPs

<– Let me try (1970)

Charts

Die höchste Notierung in den Charts gab es 1969 mit Kick out the Jams in den US-Charts auf Platz 30, 1983 erschien Babes in Arms auf Platz 34 der NME-Kritikercharts.

Kick out the Jams
Back in the USA
Kick out the Jams (Song/Single)

Kompilationsbeiträge

Referenzkasten

  • PlaceboScared Of Girls: "An extroverted kinda girl / Did tour the world with MC5

Referenzbands

Coverversionen

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Weblinks