Múm

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múm wurden 1998 in Reykjavík gegründet.

Genre

Postrock, IDM, Electronica

Line-Up

Bandgeschichte

Nach ihren eigen Aussagen werden múm ausgesprochen wie "miooyyuujm". Sie nehmen es uns aber bestimmt nicht böse, wenn wir sie auch einfach nur "muum" aussprechen. Eine Bedeutung hat das Wort eh nicht. Soviel zu isländisch. Denn, da kommen sie her, aus Island. Und, wie das Klischee es auch mal wieder will, hört man auch in ihren CdD heraus, dass sie von ihrer Elfenkultur beeinflusst werden...zumindest fühlt man sich dann wie in einer Märchenwelt, wenn man sich dem experimentellen Computersound, verbunden mit vielen akustischen Instrumenten, hingibt.

Aber nun zu den Fakten. 1998 lernten die Computersoundtüftler Smárason und Tynes die Sängerin Kristín Valtysdóttir und ihre Cello spielende Schwester Gyða kennen. Ihr Debütalbum erschien 2000 und heißt „Yesterday Was Dramatic – Today Is OK“. Danach veröffentlichten sie zwei Remix-Alben. 2002 folgte „Finally We Are No One“ (isl.: „Loksins erum við engin“), was z.B. von Kristoff Magnusson in seinem ersten Roman "Zuhause" immer wieder gerne erwähnt wird. Zur Aufnahme mieteten múm einen Leuchtturm und engagierten einige Gastmusiker. Die Abmischung wiederum erfolgte in einem Schwimmbad, das in ein Tonstudio umgewandelt worden war.

Gyða verließ 2003 die múm, um sich ihrem Cellostudium zu widmen. Das Trio veröffentlichte 2004 sein drittes Album mit den Titel „Summer make good“. 2006 verließ auch Gyðas Schwester Kristín die Band. Das neueste Album „Go Go Smear The Poison Ivy“ der nun auf ein Duo geschrumpften Band erschien 2007.

Kollaborationen

Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 2000 The Ballad Of The Broken Birdie Records (TMT)
  • 2002 Green Grass Of Tunnel (Fat Cat Records)
  • 2004 Nightly Cares (Fat Cat Records)
  • 2004 Dusk Log (EP, Fat Cat Records)
  • 2006 The Peel Session (EP, Fat Cat Records)
Sonstige
  • 2001 Blái hnötturinn (Soundtrack)
  • 2001 Please Smile My Noise Bleed (Morr Music, Remix-Album)
  • 2002 múm:remixed (TMT, Remix-Album zu Yesterday was dramatic – Today is ok)
  • 2002 Loksins erum við engin (Smekkleysa Records, isländische Version von Finally we are no one)

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH SV NL F P DK NOR FIN AUS NZ
2002 Finally We Are No One 140 14
2004 Summer Make Good 129

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Spex Intro Visions Les Inrocks Spex Intro
2002 Finally We Are No One
44
8
28
28 31
2004 Summer Make Good
44
2007 Go Go Smear the Poison Ivy
50

All-Time-Charts

Green Grass of Tunnel

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Sigur Rós, The White Birch, Amiina

Coverversionen

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Videoclips

Weblinks