Lou Barlow

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Genre

Biographie

Louis Knox Barlow wurde am 17. Juli 1966 in Dayton, Ohio, geboren, wuchs aber in Jackson, Michigan und Westfield (Massachusetts) auf. In der High School in Amherst trag er J. Mascis, mit dem er die Hardcore-Punkband Deep Wound gründete. Nachdem sie in eine andere musikalische Richtung gehen wollten, gründeten sie 1983 die neue Band Dinosaur (später Dinosaur Jr). Zwischen Mascis und Barlow herrschte ständig ein kreativer Wettstreit, was Barlow 1989 veranlasste, die Band zu verlassen und ein Soloalbum zu veröffentlichen.

Er wandte sich seinem Seitenprojekt Sebadoh zu, das er schon früher mit Eric Gaffney gegründet hatte. Jason Loewenstein am Bass vervollständigte das Line-Up. 1991 arbeitete Barlow an seinem nächsten Soloprojekt Sentridoh, wo er wieder zu 4-Track-Recording und Sampling zurückkehrte. Unter dem Namen Lou Barlow and Friends veröffentlichte er 1995 Another Collection of Home Recordings mit Bob Fay von Sebadoh an den Drums.

1994 gründete Barlow die Folk Implosion gemeinsam mit dem Singer/Songwriter John Davis. Nach mehreren EPs und Singles kompilierte er den Soundtrack für Larry Clarks Film Kids, für den er auch einige Songs beisteuerte. Der Beitrag von Folk Implosion, Natural One, wurde überraschenderweise ein Top-40-Hit.

Nach dem Release von The Sebadoh 1999 lösten sich Sebadoh auf und die Bandmitglieder verfolgten neue Projekte. Barlow veröffentlichte One Part Lullaby mit Folk Implosion und arbeitete 2000 mit dem belgischen Musiker Rudy Trouvés (dEUS) zusammen. 2003 kam The New Folk Implosion heraus, ein Album mit neuem Line-Up: Imaad Wasif an der Gitarre und Russ Pollard am Schlagzeug. Im selben Jahr spielte Barlow im Film Laurel Canyon als Musiker mit, um 2004 mit Jason Loewenstein auf Tour zu gehen.

Im Jänner 2005, ein Tag nach der Geburt seiner Tochter, kam mit EMOH die erste "offizielle" Soloplatte auf den Markt, die viele Kollaborationen mit Musikern wie Abby Barlow und wieder Jason Loewenstein beinhaltete. Im Sommer darauf folgte eine Reunion-Tour mit Dinosaur Jr. Barlow war nun mit den Arbeiten am Comeback-Album Beyond beschäftigt, welches 2007 erschien. Im selben Jahr kam es auch zu einer Wiedervereingung von Sebadoh in Form einiger Konzerte im Orginal-Line-Up. 2 Jahre später erschien ein weiteres Dinosaur Jr.-Album namens Farm sowie Lou Barlows Soloalbum Goodnight Unknown, welches in seinem hauseiggnen Ear Knife-Studio aufgenommen und von Andrew Murdock (Produzent von Godsmack, 50 Foot Wave, Avenged Sevenfold) mitproduziert wurde.

Kollaborationen

  • 2006: Subsonic 6 - gemeinsames Album mit dem Belgier Rudy Trouvé
  • Auf Goodnight Unknown hat Dale Crover von den Melvins bei einigen Songs als Schlagzeuger mitgewirkt. Außerdem waren der Australier Adam Harding, der auch Videos zu einigen Songs des Albums drehte sowie der Gitarrist Imaad Wasif stark an der Entstehung des Albums beteiligt.

Diskographie

Solo
  • Winning Losers: A Collection of Home Recordings (1994)
  • Losing Losers (1995)
  • Lou Barlow and Friends
  • Another Collection of Home Recordings (1995)
  • Subsonic 6 (mit Rudy Trouvé, 2000)
  • Emoh (2005, Merge Records)
  • Goodnight Unknown (6. Oktober 2009, Merge Records)
Mit Dinosaur Jr.
  • Dinosaur Jr. (1985)
  • You're Living All Over Me (1987)
  • Bug (1989)
Mit Sebadoh
  • The Freed Man (1989)
  • Weed Forestin' (1990)
  • The Freed Weed (Doppelalbum, 1990)
  • III (1991)
  • Smash Yr Head on the Punk Rock (1992)
  • Bubble and Scrape (1993)
  • Bakesale (1994)
  • Harmacy (1996)
  • The Sebadoh (1999)
Mit Folk Implosion
  • The Folk Implosion Cassette (1993)
  • Electric Idiot EP (1995)
  • Kids Sountrack (1995)
  • Dare to be Surprised (1997)
  • One Part Lullaby (1999)
  • The New Folk Implosion (2003)
Andere Projekte
  • Sentridoh

Referenzbands

Coverversionen

Lou Barlow covert...

Videoclips

  • 2009 Sharing (Regie: Daryl Waller & Adam Harding)
  • 2009 Too Much Freedom (Regie: Adam Harding)
  • 2009 The Right (Regie: Adam Harding)
  • 2009 One Machine, One Long Fight (Regie: Adam Harding)
  • 2009 Take Advantage (Regie: Adam Harding)
  • 2009 Don't Apologize (Regie: Adam Harding)

Videos

MP3s

Weblinks