Living Colour

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Living Colour sind eine amerikanische Crossover- und Metalband.

Genre

Crossover, Heavy Metal, Hard Rock, Expermimental Rock

Line-Up

Ehemaliges Mitglied:

Bandgeschichte

Die Band wurde von Gitarrist Vernon Reid, der in der experimentellen Fusion-Band Decoding Society an der Seite von Schlagzeuger Ronald Shannon Jackson erste Erfahrungen sammelte, 1984 gegründet und durchlief mehrere Besetzungswechsel. Bis 1986 kristallisierte sich die Besetzung mit Will Calhoun, Corey Glover und Muzz Skillings heraus, die regelmäßig im Club CBGB's auftrat. Dort wurde Mick Jagger auf sie aufmerksam, der ihr erstes 1987 erschienenes Album „Vivid“ produzierte, das es bis auf Platz 6 der Billboard Charts schaffte. Der als Single veröffentlichte Song „Cult of Personality“ schaffte es in den Billboard Hot 100 auf Platz 13. Bald darauf nahm Jagger Living Colour in das Vorprogramm für die Steel Wheels/Urban Jungle Tour der Rolling Stones auf.

Das 1990 erschienene Album „Time's Up“ wurde mit einem Grammy in der Kategorie Best Hard Rock Album of the Year ausgezeichnet und schaffte es in den Billboard 200 auf Platz 13. Im Anschluss ging die Band u. a. mit Siouxsie and the Banshees und Nine Inch Nails auf die erste Lollapalooza-Tour, die ursprünglich als Abschiedstour von Jane's Addiction geplant war.

Nach dem Ausstieg von Bassist Skillings wurde mit Doug Wimbish als neuen Bassisten das Album „Stain“ aufgenommen, das sich zwar solide verkaufte, aber kommerziell nicht mehr mit den Vorgängeralben mithalten konnte. Nach einer Tour u. a. mit den Bad Brains trennte sich die Band 1995.

Im Jahr 2000 fanden sich die Bandmitglieder wieder zu Live-Auftritten zusammen. Es folgten Aufnahmen für „Collideøscope“, das 2003 erschien, aber keinen Charterfolg verbuchen konnte.

2009 folgte „The Chair in the Doorway“, das in den Billboard 200 Platz 159 erreichte.

Kollaborationen

Diskographie

Alben
  • Vivid (1988)
  • Time's Up (1990)
  • Stain (1993)
  • Collideøscope (2003)
  • The Chair in the Doorway (2009)
Singles/EPs
  • Cult of Personality (1988)
  • Glamour Boys (1988)
  • Memories Can't Wait (1989)
  • Open Letter (To a Landlord) (1989)
  • Funny Vibe (1989) (mit Flavor Flav und Chuck D)
  • Type (1990)
  • Elvis Is Dead (1990)
  • Love Rears Its Ugly Head (1991)
  • Solace of You (1991)
  • Pride (1992)
  • Fight the Fight (1992)
  • Leave It Alone (1993)
  • Nothingness (1993)
  • Ausländer (1993)
  • Bi (1993)
  • Sunshine of Your Love (1994) (Cover von Cream)
  • Song Without Sin (2003)
  • Behind the Sun (2009)
Sonstige
  • Biscuits EP (1991)
  • Pride (1995)
  • Live from CBGB's (2005)
  • What's Your Favorite Color?: Remixes, B-Sides and Rarities (2005)
  • Everything Is Possible: The Very Best of... (2006)
  • The Paris Concert (2009)

Kompilationsbeiträge

Referenzkasten

Referenzbands

Coverversionen

Living Colour covert …

  • Back in Black von AC/DC (auf „Collideøscope“, 2003)
  • Crosstown Traffic von Jimi Hendrix (auf „Stone Free - A Tribute to Jimi Hendrix“, 1993)
  • Love and Happiness von Al Green (auf „Buiscuits“, 1991)
  • Memories Can't Wait von den Talking Heads (auf „Vivid“, 1987)
  • Sailin' On von den Bad Brains (auf „Never Give In: A Tribute to Bad Brains“, 1999, und „Live from CBGB's“, 2005)
  • Sunshine of Your Love von Cream (auf „True Lies OST“, 1994)
  • Talkin' Loud and Sayin' Nothing von James Brown (auf „Buiscuits“, 1991)
  • Tomorrow Never Knows von den Beatles (auf „Collideøscope“, 2003)

Weblinks

Offizielle Webpräsenz