Lily Allen

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Lily Allen
Lily Allen live am 16. Juli 2007 in London
Lily Allen live am 16. Juli 2007 in London
Herkunft: London, England
Geboren: 2. Mai 1985 (als Lily Rose Allen)
(32 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 2005
Instrumente: Gesang
Labels: Regal Records
Homepage: lilyallenmusic.com

Biografie

Lily Allen ist die Tochter des Comedian und Schauspielers Keith Allen und der Filmproduzentin Alison Owen. Dementsprechend wächst sie, mit zwei Geschwistern, in der Oberschicht auf und besucht Privatschulen. Ihre Eltern trennen sich jedoch als sie vier ist und so wechselt sie mehrmals Wohnsitz und Schule, bis sie 15 ist hat sie 13 verschiedene Schulen besucht. Sie beschäftigt sich in ihrer Freizeit ausgiebig mit Musik, indem sie sich durch die Plattensammlung ihres Vaters hört. Mit 14 geht sie, auf eigene Faust, zum Glastonbury Festival und beschließt nach Ende der Schullaufbahn selbst Musik machen zu wollen. 2005 erstellt sie ihre eigene MySpace-Seite und veröffentlicht dort ihre Songs und Mixtapes. Der Web 2.0-Boom hilft auch ihr, die virtuellen Freunde häufen sich, die Songs werden hunderttausendfach angehört und bis zum Ende des Jahres hat sie einen Plattenvertrag bei Regal Records. Ihre „große Schnauze“ (für viele Schreiber das scheinbar einzig erwähnenswerte Merkmal) hilft ihr gleichzeitig in die Schlagzeilen zu kommen und auch dort zu bleiben, mit einem Image als Mädchen von der Straße, das über andere Bands schimpft (z.B. The Kooks oder Bob Geldof) und mit Frechheit berühmt wird.

Sie geht mit Greg Kurstin, Mark Ronson und Future Cut ins Studio und veröffentlicht ihre erste Single LDN als limitierte 7"-Vinyl-Version. Im Juli 2006 erscheint dann ihr Debütalbum "Alright, Still" und wird, wegen oder trotz all des Hypes, ein voller Erfolg. Die Musik ist zwar radiofreundlich, die Texte jedoch nicht, eine Mischung, die sich gut verkauft (Platz 2 in den britischen Album-Charts) und auch bei den Kritikern gut ankommt. Die zweite Single Smile wird schließlich ein Nr.1-Erfolg, LDN wird normal veröffentlicht und erreicht ebenfalls die Top 10, bei der dritten Single Littlest Things ebbt die Welle schon wieder ein wenig ab und sie erreicht Platz 21. Lily Allen bleibt in aller Munde, nicht zuletzt durch ihre fortschreitende Web- und Blogpräsenz, durch die sie weiterhin ihre Meinung zu allem kundtut, dass ihr passt oder nicht passt (wie zum Beispiel die Tatsache, dass sie es "fucking patronising" findet, vom NME zur drittcoolsten Person des Jahres gewählt zu werden). Außerdem wird sie für vier Brit Awards nominiert.

Anfang 2008 erleidet Allen eine Fehlgeburt aus einer inzwischen beendeten Beziehung mit Ed Simmons (The Chemical Brothers). Zusammen mit diesen News werden auch sonst alle privaten Details aus Allens Leben ausgegraben und in der Presse verwertet, Alkohol und Drogen werden bewusst mit ihr in Zusammenhang gebracht, z.B. als sie sich live mit Elton John bei einer Preisverleihung zofft. Nichtsdestotrotz arbeitet sie weiterhin intensiv an neuer Musik und veröffentlicht neue Stücke auf ihrer Seite, das Album lässt jedoch erstmal auf sich warten, was wohl auch an EMIs Plattenfirmapolitik liegt[1]. Im September wird verkündet, dass das Album It's Not Me, It's You Anfang 2009 erscheint. Die Leadsingle The Fear und das Album selbst erreichen im selben Jahr Platz 1 der britischen Charts und auch international wird das Album ein Erfolg. Die zweite Single Not Fair ist in den meisten Ländern noch erfolgreicher als The Fear (obwohl Allen darin ihren Frust über einen Liebhaber besingt, der sie nicht befriedigen kann) und das Video zu Fuck You wird aufgrund seiner künstlerischen Leistungen des Regieteams Arnaud & Clément bewundert[2].

Kollaborationen

Diskografie

Alben

Singles/EPs

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN AUS NZ
2006 Alright, Still - 2 20 - 53 43 47 15 - 7 22
2009 It's Not Me, It's You 17 1 5 21 6 14 11 28 14 1 9
Singles
2006 Smile 67
1
49 39 21 38 16 - - 14 6
2006 LDN - 6 - - 88 - - - - 39 23
2006 Littlest Things - 21 - - - - - - - - -
2007 Alfie - 15 - - - - - - - - 15
2007 Oh My God (mit Mark Ronson) - 8 - - - - - - - - -
2007 Drivin' Me Wild (mit. Common) - 56 - - - - - - - - -
2009 The Fear 12 1 80 20 14 30 15 - 14 3 14
2009 Not Fair 12 5 - 6 6 - - - - 3 20
2009 Fuck You - - 68 - 29 - - 4 4 23 -
2009 22 - 79 - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Musikexpress Intro Pitchfork Les Inrocks Spex
2006 Alright, Still 32 22 33 50 29 15 47
2009 It's Not Me, It's You 25 30 30
Singles
2006 Smile 12 27 54 13
2006 LDN 39 40
2009 The Fear 20 37 31
2009 Not Fair 16 29

All-Time-Charts

Smile

Referenzbands

Coverversionen

Lily Allen covert...

Remixe

Lily Allen wird geremixt von...

Videoclips

MP3s

Weblinks

Quellen

  1. http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/music/article4568162.ece
  2. http://www.spex.de/2009/06/20/lily-allen-fuck-you-video