Kurt Cobain

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kurt Cobain
Kurt Cobain.jpg
Herkunft: Aberdeen, Washington, USA
Geboren: 20. Februar 1967
Gestorben: 5. April 1994
Instrumente: Gitarre, Gesang
Homepage: kurt-cobain.de
Bands:
Fecal Matter
Nirvana

Biographie

Cobain wächst in seiner Geburtsstadt Aberdeen auf und gilt als hyperaktives Kind, weswegen er Ritalin nehmen muss. Seine Eltern trennen sich als er sieben ist und lassen ihn bei Verwandten aufwachsen, da der Umgang mit ihm zu schwierig geworden ist. Statt etwas für die Schule zu tun, malt und musiziert er lieber und hört zunächst Bands wie die Beatles und die Monkees, später dann Black Sabbath, die Sex Pistols oder The Clash. Mit 14 kauft er seine erste Gitarre und wird Roadie bei den Melvins. Kurz vor seinem Abschluss schmeißt er die High School und gründet 1986 mit Krist Novoselic Nirvana.

Kurz vor dem Erscheinen von Nevermind beginnt Kurt Cobain Drogen wie Morphin und Heroin zu nehmen, was er Krist Novoselic bei einem Telefongespräch mitteilt.1992 heiratet er Courtney Love in Hawaii und zusammen bekommen sie eine Tochter, Frances Bean. 1993 nimmt er eine Überdosis Heroin und wird zur Rehabilitation eingewiesen, die er jedoch nicht zuende führt. Sein letztes Konzert spielt er am 1. März 1994 in München. Kurz darauf fliegt er nach Rom, wo er sich mit seiner Frau trifft. Am Morgen des 3. März wird er von seiner Frau im Koma liegend gefunden, nachdem er eine Überdosis Schlafmittel und Alkohol hatte. Fünf Tage später wird er aus dem Krankenhaus entlassen und kehrt nach Seattle zurück. Eine Gruppe von Freunden versucht ihn kurz darauf zu einer Entziehungskur zu überreden, wozu er auch einwilligt. Er flüchtet jedoch aus dem Programm und verschwindet daraufhin für mehrere Tage. Am 8. April 1994 wird Cobain tot in seinem Haus gefunden, offensichtlich hat er am 5. April eine dreifach tödliche Dosis Heroin genommen, sowie mit einer Schrotflinte Selbstmord begangen.

Später kursieren mehrere Verschwörungstheorien, die den Selbstmord bezweifeln. Dies wird auch im Film Kurt & Courtney von Investigativfilmer Nick Broomfield dargelegt, der 1998 erscheint. 2002 werden Cobains Tagebücher von Courtney Love veröffentlicht. 2005 erscheint der Film Last Days von Gus van Sant der von Cobains letzten Tagen inspiriert ist, in dem auch Kim Gordon mitspielt, die mit Cobain befreundet war.

Weitere Aktivitäten

  • Mitarbeit bei Melvins – Houdini: Kurt Cobain produziert sechs Songs, spielt Gitarre bei Sky Pup und ist bei Spread Eagle Beagle an den Percussions zu hören.
  • Auf The Priest They Called Him spielt Cobain, zu einem von William S. Burroughs vorgelesenem Text, Gitarre.

Referenzkasten

  • Joint VentureÄlter als Kurt Cobain
  • Badly Drawn BoyYou Were Right: "I remember doing nothing / On the night, Sinatra died / And the night Jeff Buckley died / And the night Kurt Cobain died / And the night John Lennon died"
  • The Mountain GoatsLove Love Love: "And way out in Seattle young Kurt Cobain / Snuck out to the greenhouse, put a bullet in his brain"
  • Red Hot Chili PeppersCalifornication: "Cobain can you hear the spheres / Singing songs off station to station"
  • SchrottgrenzeLeichte Winde: "Sie steht auf Autos und James Dean / und nicht wie andere auf Cobain / Und Rock and Roll"
  • Die ÄrzteSchneller Leben: "Kurt Cobain hat es gewusst / im Alter droht Gesichtsverlust"
  • Gunpowder ElektrickO, laugh!: "Nun hockst du wieder in deinem Zimmer allein / und hörst Nirvana, wie soll es anders sein / Du hast die Platte eintausendmal gehört / kann dich einer verstehen, es ist ihr Sänger Kurt / Nun denkst du "Ich weiß, was ich tuen muß / Vaters Flinte im Wandschrank, es ist doch nur ein Schuß" / Deine Lippen umschließen den metallenen Schaft / Dort, wo vorher dein Kopf war, klafft eine Kraterlandschaft..."
  • Patti SmithAbout a boy
  • Urban Dance SquadDemagogue: "Now give me room, watch me bloom like Kurt Cobain / Attract a million ears, make 'em all insane"

Trivia

  • Kurt Cobain wurde mit dem Nirvana-Song „Polly“ von 1991 in die Liste 100 Great Voices des britischen Magazins Mojo gewählt (1994).

Weblinks