Katortz

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Katortz
Katortz
Katortz
Herkunft: Aachen, Nordrhein-Westfalen
Aktiver Zeitraum: seit 2009
Genres: "Deutscher Psychedelic-Rock"
Labels: Tag-7, Nota Falsa
Homepage: Katortz.de
Line-Up:
Karsten Nordhausen: Bass, Gesang
Toshi Trebess: Gesang, Gitarre
Stefan Schwartz: Schlagzeug

Katortz sind eine Band aus Aachen, die 2009 gegründet wurde.

Bandgeschichte

Sänger und Gitarrist Toshi "TO" Trebess und Drummer Stefan "RTZ" Schwartz hatten zusammen in der recht derben Band Mongofünf gespielt, die sich Ende der 2000er jedoch auflöste. Die beiden Musiker planten daraufhin, als Duo unter dem Namen TORTZ – ein Wortspiel mit Bestandteilen der jeweiligen Namen – weiterzumachen, als auch noch Bassist Karsten "KA" Nordhausen hinzustieß, der früher wiederum bereits mit Schwartz in der Band French Polish zusammen gespielt hatte. So waren KATORTZ geboren und begannen alsbald damit, ihre eigene Alternative-Melange mit Einflüssen aus Psychedelic, Stoner, Noiserock und klassischem Rock zu verfeinern, wobei die musikalischen Vorbilder hierbei unter anderem Queens of the Stone Age, Led Zeppelin, Radiohead oder auch The Beatles hießen. Insbesondere das Powertrio-Format bot mit Vertretern wie Muse, Primus, der Jimi Hendrix Experience, King's X oder den groovelastigen QOTSA-Ablegern Them Crooked Vultures einflussreiche Namen. Die Texte von Toshi Trebess wiederum bezogen sich stark auf Deutschrock-Vater Udo Lindenberg, wobei aber auch Anklänge an Laut-Leise-Germanisten wie Pendikel oder Sport zu hören waren.

Ihr Debütalbum "Wir haben alles gesehen" spielten Katortz Ende 2010 ein; es erschien Anfang 2012 beim Rough Trade-gestützten Label Tag-7 und sorgte für positive Rezensionen. Das Trio ging zum Release unter anderem mit den Newcomer-Aufsteigern The Intersphere aus Mannheim auf Tour. Im März 2013 gingen Katortz in Klausur, um Songs für ihr zweites Album "Geht's jetzt los?" einzuspielen, das am 29. November auf Nota Falsa veröffentlicht wurde. Dazu erschienen in den Wochen vor Release Videoclips zu Erwarte ich im Allgemeinen zuviel? und dem Titeltrack.

Danach blieb es von kleineren Konzertauftritten erst einmal wieder still um das Trio, bis im Herbst 2016 ein neuer Release angekündigt wurde. Dabei handelte es sich um eine nur auf Vinyl erhältliche 6-Track-EP namens "Kava", dessen Titel schon über den Inhalt Auskunft gab. Katortz interpretierten unter anderem Songs von Pink Floyd, Ideal und David Bowie, wobei zu den letzteren beiden Tracks auch ein zusammenhängendes Konzeptvideo gedreht wurde.

Das Jahr 2017 stand im Zeichen der Aufnahmen für den dritten Longplayer mit Original-Songmaterial, der im Januar 2018 unter dem Titel "Zauberkabine" in die Läden kam. Als Quasi-Konzeptalbum um die Themen Zeit, Identität, Wirklichkeit und Transzendenz brachte die Platte ein nochmals erweitertes Klangbild mit Einflüssen aus Punk und Progressive Rock; auf dem Track Zeitmaschine – zusammen mit Gernegroß eine der beiden Videoauskopplungen zum Album – war auch erstmals Bassist KA als Leadsänger zu hören. Zudem wurden Katortz als musikalische Begleitung einer Inszenierung des Schiller-Klassikers "Die Räuber" am Stadttheater Aachen engagiert.

Diskographie

Alben
Sonstige
  • 2016 Kava (6-Track-Cover-EP, 12", Nota Falsa)

Referenzbands

Coverversionen

Katortz covern …

auf "Kava" (2016)

Videoclips

  • 2013 Erwarte ich im Allgemeinen zuviel?
  • 2013 Geht's jetzt los?
  • 2013 Ich zahle später
  • 2016 Eiszeit
  • 2016 Space Oddity
  • 2018 Zeitmaschine
  • 2018 Gernegroß

Weblinks