Kaizers Orchestra

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Kaizers Orchestra
Kaizers Orchestra live auf dem Roskilde-Festival 2006
Kaizers Orchestra live auf dem Roskilde-Festival 2006
Herkunft: Norwegen
Aktiver Zeitraum: seit Anfang der Neunziger (seit 2000 als Kaizers Orchestra)
Genres: Rock, Punk, Hardrock mit osteuropäischen Einflüssen, Ompa
Labels: Broiler Farm
Kaizerecords
Petroleum Records
Homepage: kaizers.no
Line-Up:
Janove The Jackal Kaizer
Gesang, Gitarre, 1. Tonne
Geir Hellraizer Kaizer
Gesang, Gitarre, 2. Tonne
Terje Killmaster Kaizer
Gitarre, 1. Tonne (seit 2000)
Øyvind Thunder Kaizer
Bass (seit 2003)
Rune Mink Kaizer
Drums, Aschenbecher (seit 1998)
Helge Omen Kaizer
Pumporgel, Tonne (seit 1998)
Ehemalige Mitglieder:
Rolf Prestø
Bass (1998–1999)
Jon Sjøen
Bass (1999–2003)

Kaizers Orchestra wurden 2000 gegründet.

Bandgeschichte

Anfang der Neunziger gründen Jan Ove Ottesen und Geir Zahl die Band Blod, Snått Og Juling und nehmen 1994 sowie 1995 erste Tapes auf. Auf letzterem, das in einem richtigen Studio aufgenommen, Sympatiske Fisk getauft und schließlich 100 Mal auf Kassette verkauft wird, gesellt sich unter anderem auch der junge Terje Vinterstø als Gastmusiker zur Band. 1995 ziehen Janove und Geir zwecks Studium nach Bergen. Nach weiteren Aufnahmen unter dem alten Namen benennen sie sich schließlich in gnom um, weil ihnen ihr alter Bandname zu unseriös erscheint. Zusammen mit Helge Risa, Rune Solheim und Rolf Prestø nimmt man 1998 die erste richtige CD Mys auf, die aber kaum Absatz findet. Jedoch finden sich auf der Platte erste Anleihen zum Ompa wieder, der Song Bastard enthält schon das für das heutige Kaizers Orchestra typische Tonnensolo und die östeuropäischen Einflüsse. Die Band selbst sieht den Song als Wendepunkt der Bandgeschichte. 1999 wird der bisherige Basser Rolf durch Jon Sjøen ersetzt.

Durch einen gewissen Herrn Kaizer, der in einer Textzeile von Bastard auftaucht, benennt sich die Band 2000 in Kaizers Orchestra um und veröffentlicht noch im selben Jahr die Gelbe EP auf Shimmer Recordings. Sie spielen auf Festivals und nehmen schließlich Terje Vinterstø, den Geir und Janove ja schon aus Blod, Snått Og Juling-Zeiten kannten, als sechsten Mann mit in die Band. 2000 erscheint das erste Kaizers Orchestra Album Ompa til du dør (Ompa bis du stirbst) auf Boiler Farm Records zunächst in Auflage von nur 300 Kopien und wird nach Erfolgen in Norwegen, Dänemark und den Niederlanden zum erfolgreichsten norwegischsprachigen Album der Geschichte. Die osteuropäischen Einflüsse und ungewöhnlichen Sounds sowie die Geschichte, die das Album erzählt, treffen den Nerv der Hörerschaft. Es folgen eine Tour im selbstgekauften Tourbus "Constanze" im Herbst 2001 sowie der Spellemanns-Preis für das beste Rock-Album. Nach etlichen weiteren Gigs wird die Band 2002 mit dem norwegischen Alarm Preis für die beste Liveband und das beste Rockalbum ausgezeichnet. Bei einem Pressegig im Januar 2003 wird die deutsche Plattenfirma PIAS Records auf die Band aufmerksam und nimmt sie schließlich unter Vertrag.

Am 1.9. 2003 erscheint das zweite Album Evig pint (Ewig gepeinigt), das mit wesentlich düsteren Momenten daherkommt, in Norwegen sowie auch in weiteren Teilen Europas. Der Erfolg der Band reißt nicht ab. Es folgt eine Tour durch Deutschland, Niederlande, Schweiz und Österreich, bis schließlich Jon die Band aus persönlichen Gründen verlässt. Sein Nachfolger am Bass wird Øyvind Storesund. 2004 erscheint die EP Gypsy Finale und Kaizers Orchestra präsentieren sich bei Rock am Ring und Rock im Park erstmals einem großen Publikum auf deutschem Boden. Universal Music Germany wird auf die Band aufmerksam und nimmt sie unter Vertrag. 2005 erscheint zuerst die EP Maestro und schließlich das gleichnamige Album in halb Europa. In Norwegen entert es auf Anhieb die Spitze der Charts und feiert auch in den restlichen Staaten Erfolge. Es folgt wieder eine Tour, auf der auch die Aufnahmen zur im April erschienenen DVD sowie der gleichnamigen Live-CD Viva La Vega entstanden.

Die Musik von Kaizers Orchestra ist hörbar inspiriert von Tom Waits, osteuropäischer Zigeunermusik, Punkrock, Marsch/Humppamusik (norw. Ompa) bis hin zu Hardrock. Die Texte sind grundsätzlich norwegisch. Kaizers Orchestra haben sich über die Jahre einen besonders guten Ruf als Live-Band erarbeitet und sind ausgiebige Tourer.

Diskographie

Alben
Live-Alben
EPs
  • 2000 Kaizers Orchestra EP (auch unter dem Namen "Gul" bekannt)
  • 2002 Død mans tango
  • 2002 Mann mot mann
  • 2004 The Gypsy Finale (live)
  • 2005 Maestro
  • 2005 Maestro Bonus CD
  • 2008 250 prosent (live, Vinyl Single)
Singles

Charts

Jahr Titel Charts
D NOR UK US A CH S F DK FIN NZ
2001 Ompa til du dør -
1
- - - - - - 22 - -
2003 Evig pint -
1
- - - - - - 30 - -
2005 Maestro 89
1
- - - - - - 3 - -
2006 Live at Vega - 8 - - - - - - - - -
2008 Maskineri - 1 - - - - - - 9 - -
2009 Våre Demoner - 1 - - - - - - - - -
2011 Violeta Violeta - 1 - - - - 45 - 20 - -
Singles
2002 Mann mot mann - 5 - - - - - - 12 - -
2002 Død manns tango - 2 - - - - - - - - -
2005 Maestro - 5 - - - - - - - - -
2008 Enden av november - 18 - - - - - - - - -
2009 Under Månen - 20 - - - - - - - - -
2010 Philemon Arthur & The Dung - 7 - - - - - - - - -
2010 Hjerteknuser - 9 - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
Intro
2003 Ompa til du dør
77

Referenzbands

Coverbands

  • Kaizers Orchestra haben eine amerikanische Cover- (besser, Tributband) namens Resistansen

Trivia

  • Jan Ove Ottensen war 2005 zur Popkomm-Konferenz "...Speak English Or Die?!" eingeladen

Videoclips

MP3s

Videos

Weblinks