K Records

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K Records
exploding the teenage underground into passionate revolt against the corporate ogre since 1982
Genres: DIY, Punk, Indie-Rock
Ort: Olympia, Washington, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1982
Homepage: krecs.com

K Records ist ein einflussreiches DIY-Label aus Olympia, das 1982 von Calvin Johnson ins Leben gerufen wurde.

Geschichte

Calvin Johnson war bereits mit 15 Jahren DJ bei dem Olympia-Underground-Radio KAOS-FM geworden, wurde mit 18 Autor beim Fanzine Subterranean Pop, gründete zu der Zeit seine erste Band Cool Rays und rief schließlich 1982, mit 20, das Label K Records ins Leben. Das Format Kassette erlebte gerade seinen Aufschwung in der Untergrundszene, und so war K Records als Label geplant, bei dem Kassetten von Bands aus und um Olympia erscheinen sollten. Die erste Veröffentlichung war eine Kassette des Trios The Supreme Cool Beings namens "Survival of the Coolest". Darauf folgte die Kompilation "Danger Is Their Business" 1983 sowie einige weitere Kassetten 1984. 1984 erschien ebenfalls die erste Vinylveröffentlichung, eine 7" von Johnsons Band Beat Happening.

1987 wurde mit The International Pop Underground eine 7"-Serie ins Leben gerufen, die es bislang auf mehr als 100 Singles gebracht hat. Ebenfalls 1987 entstand unter Leitung von Bret Lunsford das Sublabel KNW-YR-OWN. K Records selbst entwickelte sich zu einem der einflussreichsten amerikanischen DIY-Labels. So wurde das Label beispielsweise von Kurt Cobain verehrt, der ein Tattoo des Logos auf seinem Arm hatte. Dem Label wird außerdem anderem in einem Los-Campesinos!-Song Tribut gezollt sowie in dem Lied "K for Karnival" von Nothing Painted Blue. 1991 veranstaltete Calvin Johnson das 6-tägige Festival International Pop Underground Convention, das auf einer gleichnamigen DVD dokumentiert ist. 2006 wurde die Dokumentation The Shield Around the K über das Label gedreht.

Bands

Weblinks