John Cale

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John Cale wird am 9. März 1942 in Garnant, Wales geboren.

Biographie

Cale ist Sohn eines Minenarbeiters und einer Lehrerin, die aus Wales stammen. Er gilt als hochbegabt, weil er sich schon sehr früh mit Musik beschäftigt und eigene Stücke komponiert. Er bekommt ein Stipendium, um in den USA Musik zu studieren und zieht 1963 nach New York. Er arbeitet mit John Cage zusammen und spielt bei Dream Syndicate mit Lamonte Young. 1967 heiratet er die Modedesignerin Betsey Johnson, sie lassen sich 1971 wieder scheiden. Bald gründet er mit Lou Reed und Sterling Morrison The Velvet Underground. Sein Beitrag zum Erfolg der Band wird bis heute viel diskutiert, vor allem weil Reed als Sänger und Songwriter im Vordergrund steht, Cale ist jedoch vor allem für den experimentellen Sound der Band verantwortlich. 1968 fliegt er jedoch aus der Gruppe, angeblich weil Reed ihn nicht mehr dabei haben wollte und die anderen Mitglieder sich zwischen den beiden entscheiden mussten.

Danach beschäftigt sich Cale mit einer Vielzahl von Projekten als Musiker und Produzent. Er produziert u.a. The Marble Index von Nico, Horses von Patti Smith und das Debütalbum der Stooges und ist bei Nick Drakes zweitem Album Bryter Later als Streicher vertreten. 1970 veröffentlicht er sein erstes, recht zugängliches, Soloalbum Vintage Violence, gefolgt vom nahezu instrumentalen Album Church Of Anthrax das er zusammen mit dem Minimalisten Terry Riley aufnimmt. 1973 erscheint das vielgeachtete Album Paris 1919. Er arbeitet für Warner Bros. und Island Records und produziert Sessions und Alben u.a. für Jonathan Richman, Squeeze, Jennifer Warnes und Horses, das Debütalbum von Patti Smith.

Gegen Ende der 70er kehrt er nach Großbritannien zurück, seine Musik wird härter und seine Auftritte, mit theatralischen Kostümen und Posen, extravaganter. Er trägt auf der Bühne eine Eishockeymaske und macht vor allem mit einem Auftritt von sich reden, bei dem er live ein Huhn tötet, woraufhin seine Band aus Protest die Bühne verlässt.

Er heiratet Rise Irushalmi, bekommt eine Tocher und pausiert für mehrere Jahre vom Musikmachen. In den 90ern macht er vor allem mit Kollaborationen auf sich aufmerksam. Mit Brian Eno veröffentlicht er 1990 Wrong Way Up und ausgerechnet mit Lou Reed Songs For Drella, ein Tribute-Album für Andy Warhol, das sich als recht erfolgreich erweist. Es gibt eine kurze Velvet Underground-Reunion, doch die alten Konflikte sitzen zu tief um überstanden zu sein. 1994 erscheint The Last Day On Earth, eine Zusammenarbeit mit Bob Neuwirth und 1998 veröffentlicht Cale das Tribute-Album Nico. Weiterhin komponiert er Filmsoundtracks und veröffentlicht 1999 seine Autobiographie What's Welsh For Zen? 2003 erscheint das Album HoboSapiens und 2005 blackAcetate.

Bands

Kollaborationen

Solo-Diskographie

Alben

Singles/EPs

Soundtracks

Sonstiges

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN NZ
1981 Honi Soit - 154 - - - - - - - -
1990 Songs For Drella (mit Lou Reed) - - - 28 18 - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Musikexpress Rolling Stone Spex
1974 Fear
38
-
-
-
-
1984 Caribbean Sunset
-
-
-
-
10
1989 Words For The Dying
-
39
-
-
28
1990 Songs For Drella (mit Lou Reed)
9
-
18
-
14
1990 Wrong Way Up (mit Brian Eno)
-
-
9
-
-
2003 HoboSapiens
-
-
-
8
-
2005 blackAcetate
-
-
-
8
-
Singles
1985 Dying On The Wine
-
-
-
-
7
2007 All My Friends (LCD Soundsystem Cover)
-
18
-
-
-

All-Time-Charts

Paris, 1919
Music For A New Society

Als Co-Musiker

Als Produzent

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

John Cale covert...

John Cale wird gecovert von...

Weblinks