Jingo de Lunch

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Jingo De Lunch
Jingo De Lunch 2008 in Berlin
Jingo De Lunch 2008 in Berlin
Herkunft: Berlin, Deutschland
Aktiver Zeitraum: 19871996, Reunion 20072012
Genres: Hardcore, Punk, Rock
Line-Up:
Yvonne Ducksworth: Gesang
Gary Schmalzl: Gitarre (ab 2009)
Henning Menke: Bass
Steve Hahn – Schlagzeug
Ehemalige Mitglieder:
Tom Schwoll: Gitarre (bis 2009)
Tico Zamora: Gitarre (2008-2009)
Sepp Ehrensberger: Gitarre (bis 2007)

Jingo De Lunch waren eine der ersten Crossover-Rockbands aus Deutschland, die mit einer Mischung aus Hardcore-Punk und Metal Erfolg hatten. Maßgeblich trug dazu auch die ausdrucksstarke, soulige Stimme der Frontfrau Yvonne Ducksworth bei. Die 1987 gegründete Gruppe existierte zunächst bis 1996; 2007 erfolgte eine Reunion, die 2012 durch eine weitere Auflösung beendet wurde.

Bandgeschichte

Gegründet 1987 in Berlin-Kreuzberg aus Mitgliedern von u.a. Vorkriegsjugend, Manson Youth, Combat not Conform und Vellocet waren Jingo De Lunch sehr schnell live erfolgreich, und nach bereits drei Monaten erschien ihr erstes Album „Perpetuum Mobile“ auf We Bite Records. Ihr rauer Mix aus Punk, Hardcore und schnellem Metal war damals sehr eigenständig und machte die Band schnell über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. Das lag vor allem an der aus Kanada stammenden Sängerin Yvonne Ducksworth, die mit ihrer starken Bühnenpräsenz und ihrer ausdrucksvollen, leicht jazzigen Stimme zum Markenzeichen der Band wurde. Nach Touren im Vorprogramm u.a. von den Ramones, Bad Brains und den Toten Hosen und Veröffentlichungen von 5 LPs und einer EP löste sich die Band 1996 auf, ohne den wirklich großen Durchbruch geschafft zu haben. Yvonne Ducksworth übersiedelte für einige Jahre nach Arizona, um dort Nachrichtentechnik zu studieren. Gab es schon 2006 ein erstes Konzert im Berliner White Trash, so folgte 2007 die Reunion mit einer Tournee und der Veröffentlichung einer Best-Of-CD „Jingo – The Independent Years (1987–1989)“. Im Oktober 2010 stellte die Band mit Land of the Free-Ks ein recht kurz geratenes Studioalbum vor, das sich weitgehend am musikalischen Stil der Anfangsjahre orientierte und ließ in Berlin ein extra langes Konzert mitschneiden, das die Band spieltechnisch gereift in Quartettbesetzung präsentierte und 2011 unter dem sinnigen Titel "Live in Kreuzberg" bei Nois-O-Lution erschien. Im September 2012 allerdings war dann allerdings auch wieder Schluss mit der Reunion, und Jingo De Lunch lösten sich ein weiteres Mal auf.

Diskographie

Alben
Singles/EPs
Sonstige
  • 2007 Jingo – The Independent Years 1987–1989 (Remixed/Remastered), (CD/MP3, Rookie Records)

Referenzbands

Trivia

  • Die Bedeutung des Bandnamens ist von der Gruppe selbst nie erklärt worden.
  • Als Dave Grohl 1987 zum ersten Mal in Berlin war, waren Jingo De Lunch seine Lieblingsband.

Weblinks