Jeremy Enigk

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Jeremy Enigk
Jeremy Enigk 2006
Jeremy Enigk 2006
Herkunft: Seattle, Washington, USA
Geboren: 16. Juli 1974 (43 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1993
Genres: Emo
Indiepop
Singer/Songwriter
Instrumente: Gesang, Gitarre, Tasteninstrumente
Labels: Sub Pop
Reincarnate Music
Lewis Hollow Records
Homepage: Profil bei MySpace
Bands:
Sunny Day Real Estate (1992–1995, 1997–2001, seit 2009)
The Fire Theft (seit 2003)

Jeremy Enigk ist als Sänger von Sunny Day Real Estate einer der Pioniere des Emo gewesen und spielt als Solomusiker orchestralen Indiepop.

Biographie

Eine knappe Generation nach Grunge schickte sich eine weitere Band aus dem Nordwesten der USA an, der Rock-Welt neue Impulse zu geben. Die 1992 gegründeten Sunny Day Real Estate wurden jedoch erst ein Jahr später mit dem Einstieg des Sängers Jeremy Enigk zu den Vorreitern von dem, was heute als Emo kajalgeschminkte Teenies begeistert. Enigks Stimme zwischen Zerbrechlichkeit und Aggressivität verhalf der Gruppe um die späteren Foo Fighters William Goldsmith und Nate Mendel zwar nicht zum Superstardom, etablierte sie jedoch als eine der eigenständigsten Formationen der Post-Grunge-Welt. Bereits 1996 stieg Enigk jedoch wieder aus, da er sein religiöses Erwachen als Christ gefunden hatte, und nahm sein erstes Soloalbum "The Return of the Frog Queen" auf, das sich stilistisch jedoch stark vom Sound seiner vorigen Band unterschied und mit einem 21-köpfigen Orchester aufgenommen wurde. 1998 rauften sich SDRE wieder für einige Jahre zusammen, im Sound stark von Enigks neuem Songwriting beeinflusst, da die Stücke auf dem Reunion-Album "How It Feels to Be Something On" eigentlich für dessen nächstes Soloalbum bestimmt gewesen waren. Enigks Konvertierung zum Christentum sorgte dabei nach wie vor für Spannung, doch waren es eher geschäftliche bzw. Labelprobleme, welche die Band 2001 erneut und diesmal bislang endgültig auseinanderrissen. Gleichwohl tat sich Enigk zwei Jahre später mit Mendel und Goldsmith unter dem Namen The Fire Theft erneut und mit ähnlichem Sound zusammen. Obwohl er nach wie vor in der Band aktiv ist, hat Jeremy Enigk seit 2003 diverse Soloalben sowie den Soundtrack zum Film "The United States of Leland" herausgebracht, ist 2006 bei der Neuauflage des Lollapalooza-Festivals aufgetreten und hat auch sein eigenes Plattenlabel Lewis Hollow Records gegründet. Das neueste, im Mai 2009 erschienene Album des Musikers heißt "OK Bear" und orientiert sich wieder mehr am rockigeren Sound der früheren Sunny Day Real Estate. Im Herbst des Jahres kam es dann zu einer erneuten SDRE-Reunion im Original-Lineup, an der folgerichtig auch Enigk teilnahm.

Solo-Diskographie

Alben
Sonstige
  • 2003 The United States of Leland O.S.T. (nicht auf Tonträger veröffentlicht)

Kollaborationen

  • 1994 mit Poor Old Lu bei Answering Machine Message auf "Sin"
  • 1995 mit Poor Old Lu bei Digging Deep auf "Straight Six"
  • 1996 mit Thirty Ought Six bei Tourmaline auf "Hag Seed"
  • 1998 mit Bare Minimum bei Luchuck auf "Can't Cure the Nailbiters"
  • 1998 mit Poor Old Lu bei Digging Deep auf "In Their Final Performance"
  • 2006 mit MewithoutYou bei The Dryness and the Rain und O, Porcupine auf "Brother, Sister"
  • 2006 mit Sea.Mine bei Me & My William auf "Does Anyone Else Miss the Cold War?"
  • 2007 mit The Almost bei Dirty and Left Out auf "Southern Weather"
  • 2007 mit Rosie Thomas bei Paper Doll und These Friends of Mine auf "These Friends of Mine"

Kompilationsbeiträge

  • 1997 Abegail Anne auf "Dream with the Fishes (O.S.T.)"

Referenzbands

Weblinks