Jay-Z

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Jay-Z
Jay-Z 2008
Jay-Z 2008
Herkunft: Brooklyn, New York
Geboren: 4. Dezember 1969 (48 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit ca. 1994
Genres: Hip Hop
Instrumente: Rap
Labels: Roc-a-Fella Records
Homepage: Jay-Z.com
Bands:
Original Flavor

Jay-Z ist einer der erfolgreichsten Rapper der jüngsten HipHop-Geschichte. Er wurde 1969 als Shawn Corey Carter in New York geboren.

Biographie

Der aus Brooklyn stammende Jay-Z versuchte sich Mitte der 1990er Jahre zunächst mit diversen Kollaborationen sowie der Rap-Gruppe Original Flavor, bis 1996 sein erstes Soloalbum "Reasonable Doubt" durch Gastauftritte von Nas, Mary J. Blige und Foxy Brown zu einem Erfolg innerhalb der US-HipHop-Szene wurde. "In My Lifetime" baute Jay-Zs Position noch aus, und mit "Hard Knock Life" von 1997 gelang dem Rapper endgültig der Brückenschlag zum Mainstreamerfolg, maßgeblich befördert durch die Auskopplungen Hard Knock Life und Can I Get A. Bis 2001 folgten drei weitere Alben auf seinem eigenen Label Roc-a-Fella Records, die sich ebenfalls äußerst gut verkauften, aber auch Kritik an der Pop-orientierten Einstellung des Rappers nach sich zogen. Einen ungewöhnlichen Schritt vollzog Jay-Z dann mit der Aufnahme eines Unplugged-Albums, bei dem er von The Roots begleitet wurde, gefolgt von einer Albumkollaboration namens "Best of Both Worlds" mit R. Kelly.

2003 kündigte Jay-Z dann auf der Höhe seines Erfolges – neben Plattenverkäufen im zweistelligen Millionenbereich hatte er auch neue Rap-Künstler wie Kanye West auf seinem Label veröffentlicht – an, dass die Veröffentlichung seines insgesamt zwölften Longplayers "The Black Album" seinen Rückzug aus dem Musikgeschäft einleiten sollte. Stattdessen wollte sich der Rapper seinem Privatleben (seit 2002 ist er mit Beyoncé Knowles von Destiny's Child liiert) widmen und andere berufliche Perspektiven suchen (u.a. brachte er – Erfolgreicher-Rapper-Volkssport Nummer 1 – eine eigene Kleidungs- und Schuhkollektion heraus und wurde 2004 Vizepräsident von Def Jam Records). Das "schwarze Album" wurde auch als A Cappella-Version veröffentlicht, so dass auch andere Musiker damit arbeiten konnten, was schließlich in dem legendären und prozessprovozierenden "The Grey Album" mündete, auf dem der DJ Danger Mouse Jay-Zs Raps mit Stücken des Beatles-Doppelalbums "The White Album" mixte. Ein weiteres Bastard Pop-Album entstand mit Linkin Park ("Collision Course" von 2004).

Dass das mit dem Rücktritt offenbar nicht ganz so ernst gemeint war, belegte die Rückkehr Jay-Zs in den Popzirkus im Jahr 2006 mit dem Album "Kingdom Come". Seitdem ist er weiter auf Tour gewesen und veröffentlichte weitere Alben. Der jüngste Release ist die 2011 erschienene Kollaboration mit Kanye West namens "Watch the Throne", bei der die beiden Rap-Gigaseller aus ihrem Leben jenseits von Otto Normalverbraucher berichten.

Solo-Diskographie

Alben
  • 1996 Reasonable Doubt
  • 1997 In My Lifetime, Vol. 1
  • 1998 Vol. 2: Hard Knock Life
  • 1999 Vol. 3: Life and Times of S. Carter
  • 2001 The Blueprint
  • 2003 The Black Album
  • 2006 Kingdom Come
  • 2007 American Gangster
  • 2009 The Blueprint 3
  • 2011 Watch the Throne (mit Kanye West)
Sonstige
  • 2002 Chapter One: Greatest Hits
  • 2002 The Blueprint²: The Gift & The Curse
  • 2003 The Blueprint 2.1

Kollaborationen

Referenzkasten

  • In dem Song „& Jaz-Z singt uns ein Lied“ von Thees Uhlmann & Casper heißt es „und im Radio lief Jay-Z immer wieder mit seinem Lied von der großen Stadt, erinnert uns wieder wie klein wir sind.

Referenzbands

Weblinks