Indiealismus

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Der von den Betreibern der Indiepedia eingeführte Ausdruck Indiealismus beschreibt das Prinzip hinter der indiepedia. Es ist eine Zusammenziehung der Wörter Independent und Idealismus. Letzteres bedeutet in diesem Fall zweierlei:

  • Idealismus der Betreiber. Die Indiepedia wird ehrenamtlich betrieben. Das hat zur Folge, dass zur Administration nur ein begrenzter Zeitrahmen zur Verfügung steht. Es ist deshalb nötig, einige Regeln aufzustellen, bei deren Nichtbeachtung entsprechende Beiträge anderer Benutzer gelöscht werden müssen (anstelle sie zu bearbeiten). Andernfalls würde die indiepedia entweder verwildern, oder sie müsste aufgrund von Zeitmangel wieder eingestellt werden.
  • Idealismus der Benutzer. Die Indiepedia soll kein Forum sein, in dem Bands sich selbst präsentieren können. Natürlich kann man einen eigenen Eintrag über seine Band oder sich selbst machen (denn man kennt sich selbst ja am besten), aber sollte dieser objektiv gehalten sein. Hauptanliegen der indiepedia aber ist es, sein popkulturelles Wissen anderen zugänglich zu machen.

Der Begriff Indiealismus kann natürlich auch in anderen Zusammenhängen als der Indiepedia verwendet werden.

Das heikle Thema Verwilderung und Kontrolle

"Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!" (W.I. Lenin) Die indiepedia ist eine Enzyklopädie, und der Wert einer solchen liegt nicht in der größtmöglichen Menge an Information, sondern in der sorgfältigen Auswahl der relevanten Bestandteile derselben. Wann etwas relevant ist, lässt sich schwer objektiv feststellen, aber unsere Regeln stellen einen Ansatz dar, dessen Wert sich zeigen wird. Wir machen es nicht gerne, und es wird viel Kritik geben (es widerspreche dem Indie-Gedanken etc., siehe auch Indiequisition), aber wir müssen auf die Auswahl der gefeaturten Bands/Personen/etc. Einfluss nehmen, andernfalls verliert die Indiepedia jeglichen Nutzen.