Indie-Pop

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Definition von Indie-Pop geht bewusst auf den Ursprung des Wortes zurück und orientiert sich an Bands und Subgenres, die allesamt ihren Ursprung im Vereinigten Königreich haben. Roter Faden durch die Jahrzehnte sind Bands wie Orange Juice, The Smiths, Wedding Present, The Stone Roses (das Debutalbum) bis hin zu Teenage Fanclub. Die Essenz von Indie-Pop: beeinflusst von der Harmonieseligkeit der "Big B" (Big Star, Beatles, Byrds & Beach Boys), dem DIY-Gedanken und des Punks von Ramones und Blondie.

Nicht gemeint ist erstens der amerikanisch definierte Indie-Rock und vor allem auch nicht jede Art von Pop, die aus dem Indie-Bereich kommt. Dass eine Definition, die in der Hauptsache auf die frühen / mittleren 1980er zurückgeht (The Smiths, C86 etc.) zwanzig Jahre später nicht mehr die gleiche Trennschärfe haben kann, sollte auch jedem klar sein.

Abgrenzung
Ursprünge: Punk, New Wave
Herkunft: Großbritannien
Zeitraum: 1980er bis heute
Anders als: Pop, Alternative Rock, Indie-Rock

Der Versuch einer Eingrenzung

Im Gegensatz zum Indie-Rock, der immer mehr an amerikanische Musik denken lässt, assoziiert man mit Indie-Pop eher britische Bands. Wie bei erstgenanntem ist auch hier eine Definition schwierig, wenn nicht unmöglich. Deshalb hier ebenfalls nur ein Versuch, eine Skizze.

Indie-Pop ist natürlich hauptsächlich als ein Überbegriff für viele verschiedene Subgenres zu verstehen:

Als die Indie-Pop-Band sind vielleicht The Smiths zu sehen, weil sie - nach Punk und Post-Punk - einen ganz anderen musikalischen Ansatz verfolgten, der eher vom kühlen, melancholischen New Wave beeinflusst war. Anders als beim Indie-Rock standen laute, verzerrte Gitarren nicht mehr im Vordergrund. Auch elektronische Elemente hielten zunehmend Einzug in die Musik.

Es gibt eine sehr gute CD-Compilation des in der Entwicklung des Indie-Pop maßgeblichen Labels Rough Trade, betitelt Rough Trade Shops: Indie-Pop Vol. 1. Wenn man überhaupt einen Ansatz finden kann, dieses Genre einzugrenzen, dann ist dieser Sampler sicherlich ein guter Startpunkt.

Die verschiedenen Bedeutungen, die "Independent" oder dann eben auch Indie-Pop in seinen unterschiedlichen Phasen angenommen hatte, fasst Simon Reynolds (Autor von Rip It Up And Start Again") treffend zusammen:

"By about 1984/1985, though, 'indie' meant a style of song-oriented, guitar-based music whose opposition to the mainstream took the form of no longer being contemporary – spurning synthesisers and drum machines and sequencers, avoiding the R&B and dance music influences that dominated the pop charts, and instead looking back to rock's archives, principally the 1960s. 'Indie' meant jangly guitar groups. By 1986 'indie' pretty much equated with a refusal of the pop present. Because it now meant a style of music, not a means of production and distribution, it could be uncoupled from the independent label system, and that is what gradually happened."

Wichtige Akteure, Alben und Songs

Wichtige Bands:

Wichtige Alben:

Wichtige Songs

Einflüsse

Wichtige Labels

Wichtige Compilations

Weblinks