Ice Cube

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Ice Cube
Ice Cube posiert mit AK-47
Ice Cube posiert mit AK-47
Herkunft: Los Angeles, Kalifornien, USA
Geboren: 15. Juni 1969 (48 Jahre)
als O'Shea Jackson
Aktiver Zeitraum: seit 1985
Genres: Hip Hop
Instrumente: Gesang
Labels: Priority Records
Lench Mob Records
Bands:
N.W.A.
Westside Connection

Ice Cube beginnt als Bandmitglied bei N.W.A. und startet 1989 eine erfolgreiche Solokarriere und arbeitet seit 1991 auch als Schauspieler und Filmproduzent.

Biographie

Ice Cube wächst in South Central Los Angeles auf, ist aber als Jugendlicher nie in Gangs involviert. Er fängt in der Highschool damit an Rapsongs zu schreiben und arbeitet mit Sir Jinx zusammen. Er lernt Dr. Dre und Eazy-E kennen und sie gründen zusammen N.W.A., zuvor macht er jedoch noch einen Studienabschluß als Bauzeichner.

Trotz des Erfolgs den N.W.A. nach ihrem Album "Straight Outta Compton" haben, steigt Cube 1989 aus der Band aus, da er sich vom Management betrogen fühlt. Er geht nach New York und nimmt mit dem Produktionsteam von Public Enemy, The Bomb Squad, sein Debütalbum "AmeriKKKa's Most Wanted" auf. Es wird ein großer kommerzieller Erfolg, wird auch von Kritikern gelobt und gilt bis heute als Hip Hop-Klassiker, der sich von den übertriebenen Skandaltexten N.W.A.s abgrenzt und dafür kritisch und differenziert das Ghettoleben beschreibt.

Nach der EP "Kill at Will" folgt 1991 das zweite Album "Death Certificate" und löst gleich mehrere Skandale aus. Zum einen wird das Lied No Vaseline, eine verbale Attacke im lodernden Bandkrieg mit N.W.A., als anti-semitisch angesehen, zum anderen das Lied Black Korea als anti-koreanisch und Cube wird vom Billboard-Magazin öffentlich verurteilt, was bisher noch kein Künstler geschafft hat. Trotzdem wird das Album ein Hit. Ein Jahr später ist Cube dem Islam beigetreten und veröffentlicht mit "The Predator" ein Album, das etwas zurückhaltender und weniger aggressiv gerät, gleichzeitig sein größter Erfolg wird, da es an die Spitze der US-Albumcharts gelangt und mit Check Yo Self, Wicked und It Was A Good Day auch noch drei Hit-Singles abliefert.

Cubes musikalischer Stilwechsel wird auf dem 1993er Album "Lethal Injection" noch deutlicher, von den harten Beats und Texten des Debüts ist noch wenig zu spüren, stattdessen dominiert der G-Funk. Danach wird es musikalisch ruhig um Ice Cube, erst 1998 erscheint "War & Peace: Volume 1", das sich jedoch praktisch gar nicht verkauft. Mit der Fortsetzung "War & Peace: Volume 2", die 2000 herauskommt, läuft es besser, das Album kommt auf Platz 3 der Charts, kann sich dort aber nicht lange halten. Es dauert noch mal sechs Jahre bis ein neues Album erscheint, doch "Laugh Now, Cry Later" kann als Comeback angesehen werden, das es wieder die Top 5 der Charts erreicht und von der Kritik relativ gut aufgenommen wird. 2008 erscheint ein weiteres Album namens "Raw Footage". Das zwei Jahre später erscheinende Album "I Am the West" bleibt ziemlich unbeachtet.

Neben seiner Rapperkarriere betätigt sich Ice Cube auch mit anderen Tätigkeiten im Musik- und Filmbusiness. Er produziert einige Alben anderer Hip Hop-Kollegen und veröffentlicht zusammen mit WC und Mack 10 als Westside Connection zwei Alben, die recht erfolgreich sind. Noch gewinnbringender ist jedoch Cubes Schauspielkarriere, die 1991 mit "Boyz N The Hood" beginnt, 1992 spielt er zusammen mit Ice-T in "Trespass". 1995 hat er die Hauptrolle in "Friday" und zusammen mit den nachfolgenden zwei Fortsetzungen gelingt es Cube ein kleines Filmimperium aufzubauen, in dem er als Schauspieler, Produzent und Autor agiert und dem afroamerikanischen Kino mit den "Friday"- und "Barbershop"-Filmen neuen Auftrieb gibt. Zugleich spielt er in Big Budget-Actionfilmen wie "xXx: State of the Union" und Familienkomödien wie "Are We There Yet?" die Hauptrollen und etabliert sich so als Filmstar.

Kollaborationen

auf AmeriKKKa's Most Wanted

  • Endangered Species (Tales From The Darkside): Chuck D
  • I'm Only Out For One Thang: Flavor Flav
  • It's A Man's World: Yo-Yo

auf The Predator

auf Lethal Injection

auf War & Peace: Vol. 1 (The War Disc)

auf War & Peace: Vol. 2 (The Peace Disc)

auf Laugh Now, Cry Later

auf Raw Footage

auf I Am the West

Solo-Diskographie

Alben

Singles/EPs

Compilations

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN NZ
1990 AmeriKKKa's Most Wanted - 19 - - - - - - - -
1991 Death Certificate - 2 - - - - - - - -
1991 Kill At Will EP - 34 - - - - - - - -
1992 The Predator 60
1
- - - - - - - -
1993 Lethal Injection 66 5 - - - 50 - - - -
1994 Bootlegs & B-Sides - 19 - - - - - - - -
1998 Featuring... Ice Cube - 116 - - - - - - - -
1998 War & Peace, Vol.2 (The Peace Disc) 29 3 - - - - - - - -
2001 Greatest Hits - 54 - - - - - - - 6
2006 Laugh Now, Cry Later - 4 - - 63 - 129 - - 33
2008 Raw Footage - 5 - - 53 - - - - -
2010 I Am the West - 22 - - - - - - - -
Singles
1992 Wicked - 55 - - - - - - - -
1993 Check Yo Self (mit Das EFX) - 20 36 - - - - - - -
1993 It Was A Good Day - 15 27 - - - - - - -
1993 Really Doe - 55 - - - - - - - -
1994 Bop Gun (One Nation) - 23 22 - - - - - - -
1994 You Know How We Do It - 30 - - - - - - - -
1998 Pushin' Weight - 26 - - - - - - - -
1999 You Can Do It - 35 2 - - - - - - -
2006 Why We Thugs - 92 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
NME Spex
1990 AmeriKKKa's Most Wanted
41
-
1991 Death Certificate
37
-
1992 The Predator
14
-
Singles
1993 It Was A Good Day
35
1

All-Time-Charts

The Predator
AmeriKKKas Most Wanted

Kompilationsbeiträge

als Produzent

Filmographie

  • 1991 Boyz N The Hood (Darsteller)
  • 1992 Trespass (Darsteller)
  • 1994 The Glass Shield (dt. Auf Ehre und Gewissen) (Darsteller)
  • 1995 Higher Learning (Darsteller)
  • 1995 Friday (Darsteller, Autor, Produzent)
  • 1997 Dangerous Ground (Darsteller, Produzent)
  • 1997 Anaconda (Darsteller)
  • 1998 The Players Club (Regie, Darsteller, Autor, Produzent)
  • 1998 I Got The Hook Up (Darsteller)
  • 1999 Thicker Than Water (Darsteller)
  • 1999 Three Kings (Darsteller)
  • 2000 Next Friday (Darsteller, Autor, Produzent)
  • 2001 Ghosts Of Mars (Darsteller)
  • 2002 All About The Benjamins (Darsteller, Autor, Produzent)
  • 2002 Barbershop (Darsteller)
  • 2002 Friday After Next (Darsteller, Autor, Produzent)
  • 2004 Torque (Darsteller)
  • 2004 Barbershop 2: Back In Business (Darsteller, Produzent)
  • 2005 Are We There Yet? (dt. Sind wir schon da?) (Darsteller, Produzent)
  • 2005 xXx: State Of The Union (dt. xXx 2: The Next Level) (Darsteller)

Trivia

Referenzbands

Coverversionen

Ice Cube wird gecovert von...

  • KornWicked (auf Life Is Peachy)

Videoclips

Weblinks