Heimatglück

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Genre

Punk

Bandgeschichte

Heimatglück ist eine Hamburger Riot Grrrl, bzw.DIY-Band, die seit 1996 aktiv ist. Nach zwei Demotapes erschien 1997 die Split-EP Kopf runter sieht besser aus, die mit der Hamburger Band Pankzerkroiza Polpotkin zusammen heraus gebracht wurde. Es folgten mehrere Samplerbeiträge und Singles bis 2003 die erste LP mit dem Titel Können gebratene Tauben fliegen erschien. Die von der Band verfolgte DIY-Strategie zeigt sich unter anderem darin, dass das Schwergewicht der Veröffentlichungen auf EPs liegt. Sogar der eigentlich erste Longplayer wurde ursprünglich als Doppel-ep herausgebracht. Die meisten Veröffentlichungen bringt die Band ohne Rückhalt einer großen Plattenfirma im Eigenverlag oder auf wechselnden Indie-Labels heraus und bietet sie im Internet zum kostenlosen Download an. Musikalisch orientieren sich Heimatglück, deren Bandemblem aus einem gezeichneten Edelweiß besteht, einerseits an frühem britischem Punkrock wie den X-Ray Spex, Siouxsie and the Banshees oder den deutschen Hans-A-Plast, nahmen allerdings im Laufe ihrer Entwicklung auch Elemente aus dem Electropop und Indierock mit auf. Bekannt für ihre wüsten Live-Darbietungen bleiben sie ihren Punkwurzeln allerdings weiterhin treu. Textlich beschäftigt sich die von den beiden Sängerinnen und Saiteninstrumentalistinnen geprägte Musik vor allem mit Skurilen Alltagsbeobachtungen, psychischen Problemen und Ablehnung der Gesellschaft. Die vom Schlagzeuger gesungenen Stücke haben meist einen deutlichen, wenn auch z.T. sehr bizarren Fun-Punk-Charakter.

Diskographie

Kompilationsbeiträge

Trivia

Der Schlagzeuger der Band produziert unter dem Pseudonym Istari Lasterfahrer experimentellen Breakcore, arbeitet als Electro-DJ und betreibt das Plattenlabel Sozialistischer Plattenbau.

Referenzbands

Weblinks