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Schauenswert
  • Hier kann man mal sehen, was passiert, wenn der Obsthandel unter Polizeiaufsicht steht. Normalerweise können die sogenannten "Bad Apples" auf unkomplizierte Weise kompostiert werden. Hier wird einfach nur gematscht und das auf nicht sehr nachhaltige Art und Weise. Pussy Riot ist in stilistischer Hinsicht immer noch nicht allzu gefestigt und mitunter reichlich querbeet.
  • Da sich der Todestag des Düsseldorfer Elektronikmusikers Wolfgang Riechmann jüngst zum 40. Mal jährte, stießen wir nach einer kurzen Recherche bei Vimeo auf dieses epische Video: Music for Making Love in Space. Was Riechmann mit diesem Video zu tun hatte, steht noch immer in den Sternen. Musikalisch gibt er sich ab etwa 27:50 Minuten die Ehre. Sehenswerter Erotik-Trash mit Esoterik-Touch ist es allemal!
Bedenkenswert
Hier sehen wir vier CD-Cardboards im Quadrat. Maße: 25,1cm x 25,2cm. Als Einleger kommen sowohl dünne Bambus- oder Korkscheiben als auch Keramikfliesen, dünne Metallbleche oder Pappen in strukturierter und marmorierter Form in Betracht.

Über den derzeitigen Vinylboom auf dem Musikmarkt ist schon viel geschrieben worden. Allen Marktteilnehmern sollte indes klar sein, dass die jüngsten Produktionsmaschinen der derzeit angebotenen Neupressungen aus den Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts stammen und kein Nachschub in Sicht ist. Das bedeutet eine natürliche Deckelung der Gesamtauflage. In den farbenfrohen, großzügig formatierten Schallplattencovern verbergen sich nicht selten Pressungen zweifelhafter Güte, die von aus dem Schrott geholter Technik der entlegensten Landstriche hergestellt wurde.
Es spricht viel dafür, Grafikern, Layoutern, Druckern und ihren weiblichen Kolleginnen auch in Zukunft viel Platz zur Entfaltung zuzugestehen. Wie wäre es also, klanglich optimierte Compact Discs von mit 24-bit gemasterten Aufnahmen in etwas größeren und damit ansehnlicheren Schubern zu verkaufen? Also etwa im 7-inch/17,8cm Format oder im 10-inch/25,4cm Format oder in 4mal CD-Cardboard als Quadrat? Dann bräuchten sich die Plattenläden nicht ständig neue Ladeneinrichtungen zu besorgen!
Es ist davon auszugehen, dass es auch in Zukunft einen Bedarf an physischen Tonträgern liebgewonnener Alben in haptisch ansprechender Aufmachung geben wird. Niemand möchte ständig vor demselben Gerät sitzen und Zeit seines Lebens mit den Fingerkuppen über eine Glas- oder LCD-Platte wischen. [1]

Aus Forschung und Technik
Erste Tests mit DVB-T2 und dem H-265 Codec haben gegenüber dem alten DVB-T mit MPEG 2 eine deutlich erhöhte Sturmfestigkeit gezeigt...

Eines der Lieblingsthemen von Privatanwenderinnen und -anwendern im Audio/Videobereich sind ja unverhoffte technische Einschränkungen bei Geräten, die multiple Formate lesen können sollen. Da gibt es etwa DVD-Player, die über ihren USB-Eingang nur eine einzige konstante Bitrate lesen wollen, die sich möglicherweise auch noch im marktunüblichen Bereich bewegt. Da lohnt sich also die Beschäftigung mit dem Software-Medienspieler eines neuerworbenen Fernsehgeräts. Und siehe da: Die Dienststelle für Datenformate eines deutsch-türkischen Gerätes von Grunzig erklärt sich in der undokumentierten Praxis nicht nur zuständig für die variablen Bitraten von Amazon und i-Tunes, sondern auch für die kryptische 320KB Datenrate von Juke. Und um noch einen draufzusetzen: Die Titelfolgen sind frei programmierbar. Da sich die Bedienungsanleitung dazu ausschweigt und die richtigen Anschlüsse auch erst gefunden werden wollen, bleibt es dem eifrigen Forschungsdrang eines jeden Individuums überlassen, ob und wann diese neuen Möglichkeiten entdeckt und genutzt werden. Da es zu diesem Themenkreis praktisch keinen öffentlichen Erfahrungsaustausch gibt, kann der stark bewusstseinerweiternde Zeitpunkt der Erkenntnis dieser ungeahnten Möglichkeiten bei etwa einem Jahr nach dem Kauf liegen. Das mutet auf den ersten Blick abenteuerlich an, ist aber unter Berücksichtigung eines stetig anwachsenden Geräteparks nur allzu verständlich. Gleichzeitig ist es vollkommen unklar, welche undokumentierten Möglichkeiten die Kolleginnen und Kollegen aus China, Korea und Japan auf der Pfanne haben.
Auch wenn viele Musikfreundinnen und -freunde glauben, dass ein Flachbildfernseher wegen seiner unzureichenden klanglichen Leistung im Bassbereich nicht als Mittelpunkt einer Stereoanlage geeignet ist, gibt es für diese Problemstellung eine zufriedenstellende Lösung: In vielen Computerhaushalten finden sich noch ältere Aktivboxen mit analogem Klinkenkabel, die an einem Fernseher mit Kopfhörerausgang eine neue Heimat finden würden. Immer mal vorausgesetzt, dass das Fernsehgerät höher positioniert wird als von vielen Möbelprospekten vorgegeben, bleibt nun unterhalb der TV-Membranen ausreichend Platz für den 60HZ Bass der Aktivlautsprecher. Es handelt sich hier also um eine 2x2 Stereowand mit einer möglichen zusätzlichen Bassbox im Rücken des Hörers. Nun muss nur noch den unteren Lautsprechern deutlich mehr Bass zugewiesen werden als den oberen. Und schon entsteht der klangliche Eindruck einer kleinen Bühne. Natürlich gibt es Anlagen, die besser klingen. Aber überzeugte Schrottisten dürften mit dieser improvisierten 2x2 Wand bereits auf ihre Kosten kommen.
Bei der jüngst vergangenen Fußballweltmeisterschaft in Russland machte 2x2 zugegebenermaßen eine schwache Figur. Das lag wohl daran, dass die Stimmen der etwas lustlos wirkenden deutschen Fernsehkommentatoren im Dolby 5.1 Mix zunächst nicht ganz nach vorn gemischt wurden und deshalb im Zuschauerlärm untergingen. Aber es gab ja noch eine zweite Tonspur, auf der ein meist bestens aufgelegtes Moderatoren-Duo die Spielzeit abfeierte und sich beim Moderieren immer mal wieder abwechselte. Aber wer wusste eigentlich davon? Und mit welcher Taste auf der Fernbedienung holte man sich den lebendigen Kommentar ins Haus? War es die mit den Sprechblasen? Oder die mit der Abkürzung LANG wie Language? Es gab offenbar noch viel zu lernen für den Franzel-Normalgucker!

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Paketlaufzeiten sind zur Zeit ein sehr sensibles Thema. Auch wenn es viele Musikfreunde und Musikfreundinnen begrüßen mögen, dass der bekannte DHL-Paketdienst aus Umweltgründen seine Fahrzeugflotte auf Elektro-Streetscooter umstellt, waren im August 2018 einige spektakuläre Ausreißer bei diesen Laufzeiten zu beobachten. Hatte man früher oft das Problem, dass der Paketbote früher als erwartet anklingelte, kann man als Mailorder bei Bestellungen aus der Region nun auch eine Lieferung per Bollerwagen in Betracht ziehen. Gerade DHL ist in seiner Leistungsfähigkeit momentan nur sehr schwer einzuschätzen. Einerseits wird mit der Umweltfreundlichkeit der Streetscooter geworben. Andererseits sieht man am Rhein zur Zeit hauptsächlich Sprinter, Ivecos oder auch Ford-Transporter auf der Straße. Ob das wohl auch mit der größeren Ladefläche zu tun hat? Jedenfalls wird ab und zu von Umstellungsproblemen langjähriger Dieselfahrer berichtet, die immer nur Gas geben wollen und die Energierückgewinnung per Rekuperation überhaupt nicht verstanden haben. Bleibt nur zu hoffen, dass die beobachteten 9 Tage Lieferzeit nicht zur Regel werden. Dass jetzt auch abgelegene Büdchen als DHL-Ablagestelle herangezogen werden, ist nicht unbedingt von Nachteil, da es hier nicht selten längere Öffnungszeiten gibt und mitunter auch ein kleines Café betrieben wird. So braucht man zumindest in der Postfiliale (früher "Postamt") nicht Schlange zu stehen. Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft sollten kleinere Mailorder sich aber ihr Transportunternehmen sehr genau auswählen. Bei DHL bekommt man langsam den Eindruck, dass Amazon- oder Zalando-Pakete die kleineren Mitbewerber verdrängen. Auch wollen Kundinnen und Kunden über das zunehmend unvertraute Procedere detailliert aufgeklärt werden!

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Nahrungstipps 2018
Vegane Bio-Bratlinge sind wohl von der Form her als Alternative zu Hamburgern aus Rindfleisch gedacht. Jedoch widerstrebt es Gaumen und Magen um ein Gebilde aus Sojaschnetzeln, Weizeneiweiß und Reismehl, das obendrein nach Tütensuppe schmeckt, auch noch ein trockenes Toastbrötchen zu legen. Beidseitig in Haselnussöl gebraten und mit getrockneter Pfefferminze und weißem Pfeffer nachgewürzt, bewähren sich die Bratlinge jedoch zu Pellkartoffeln mit Erdnuss-Sauce und Rosenkohl mit Kümmel als einfaches, aber schmackhaftes Alltagsmenü ohne Reue!
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