Genesis

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Genre

Progressive Rock, Art Rock

Line-Up

Gründungsmitglieder

aktuelle Besetzung

ehemalige Mitglieder

Live-Musiker

  • David Thomas
  • Mick Barnard
  • Bill Bruford
  • Chester Thompson
  • Daryl Stuermer
  • Nick D'Virgillio
  • Nir Zidhyaku

Bandgeschichte

Entstanden ist Genesis 1967 aus den Schülerbands The Garden Wall (Banks, Gabriel, Chris Stewart) und Anon (Rutherford, Phillips) der Charterhouse School in Goldalming. Ihr erstes Demo fand den Weg zu dem ehemaligen Charterhouse-Schüler und Musikproduzenten Jonathan King, der die Band unter Vertrag nahm. Ihre erste Single The Silent Sun wurde am 22. Februar 1968 veröffentlicht. Die Band veröffentlicht noch die Single Winter's Tale, bevor der Schlagzeuger Chris Stewart austritt. Mit dem neuen Schlagzeuger John Silver wird das erste Album der Band aufgenommen. Das in zehn Tagen in den Londoner Regent Studios aufgenommene mit From Genesis to Revelation wurde allerdings ohne explizite Nennung des Bandnamens veröffentlicht, da es bereits eine Band mit den Namen Genesis gab. Nach den Aufnahmen trennte sich Genesis wegen musikalischer Differenzen von ihrem Produzenten.

Am 23. Oktober 1970 wurde das Album Trespass veröffentlicht. Anstelle der kurzen Popsongs des ersten Albums finden sich jetzt lange, instrumentale Songs. Noch vor den Aufnahmen für das zweite Album Tresspass hatte John Silver die Band verlassen und wurde durch John Mayhew ersetzt. Aus gesundheitlichen Gründen verließ auch Anthony Phillips die Band.

Mit Phil Collins am Schlagzeug und Steve Hackett an der Gitarre wurde anschließend das Album Nursery Crime aufgenommen. Das Album enthält den Song For Absent Friends, bei dem Collins erstmals als Sänger zuhören ist.

1972 folgte Foxtrot, welches der Band den kommerziellen Durchbruch bringt. Auf der dazugehörigen Tour wird das erste Livealbum der Band aufgenommen. 1973 erscheintdas nach einem Wahlspruch der Labour-Partei benannte Album Selling England by the Pound. Das darauf folgende Konzept-Doppelalbum The Lamb Lies Down on Broadway ist durchsetzt von kürzeren Stücken und handelt von dem Puerto Ricaner Rael in New York, der seinen Bruder John aus einem Paralleluniversum retten muss. Das Album wurde 102 mal komplett aufgeführt. Während dieser Aufführungen machte die Band viel Gebrauch von Lasern und anderen Lichteffekten. Während der Welttournee kündigt Peter Gabriel seinen Austritt an.

Nach erfolgloser Suche für dessen Ersatz übernahm Collins ab dem Album A Trick of Tail (1976) den Gesang. Bill Bruford, vorher Schlagzeuger bei King Crimson, ersetzte Collins auf Konzerten am Schlagzeug. Später übernahm zusätzlich auch Chester Thompson (vorher Weather Report und bei Frank Zappa) diese Aufgabe. In dieser Konstellation wird im Januar 1977 das Album Wind and Wuthering veröffentlicht, bevor Steve Hackett die Band verlässt. Daryl Stuermer übernimmt von nun an live im Wechsel mit Mike Rutherford das Bass- und Gitarrespielen. Auf dem nächsten Album And Then There Were Three, welches als Trio aufgenommen wurde, wechselt die Band von langen Progressive Rock-Stücken zu kurzen, poppigeren Songs. Diesen Trend setzte die Band auch in ihren Nachfolgealben Duke und Abacab fort, in denen nun auch erstmals Drumcomputer eingesetzt werden. 1982 veröffentlichen Genesis mit Three Sides Live, ein drei Schallplatten umfassendes Live-Album. Ein Jahr später kommt das selbstbetitelte Album Genesis auf den Markt. Das erfolgreichste Album der Band, Invisible Touch, erscheint 1986. 1991 folgt das letzte Studioalbum mit Phil Collins, We Can't Dance. 1996 verlässt Collins die Band. Mit Collins verliert die Band auch ihre Live-Musiker Chester Thompson und Daryl Stuermer. Stuermer hatte sich bereits für Phill Collins Solo-Tour verpflichtet, Thompson setzte eine Vollmitgliedschaft in der Band als Voraussetzung an. Da die Band dazu nicht bereit war, wurden Nick D'Virgillio und Nir Zidhyaku als Schlagzeuger verpflichtet. Neuer Sänger wird Ray Wilson, der zuvor Sänger bei Stiltskin war. Das letzte Studioalbum der Band wird 1997 unter dem Namen Calling All Stations veröffentlicht. Aufgrund mangelnder Nachfrage wird die folgende USA-Tour abgebrochen, weitere geplante Alben mit Ray Wilson werden nicht verwirklicht.

2007 geht die Band mit der Besetzung Collins, Rutherford, Banks, Stuermer und Thompson wieder auf Europa-Tour. Abschluss dieser Tour bildete ein Auftritt im Circus Maximus in Rom, der 2008 auf DVD veröffentlicht werden soll. Das Doppellivealbum Live over Europe wird am 20. September 2007 veröffentlicht.

Diskographie

* für die komplette Diskographie siehe den Artikel Genesis-Diskographie

  • 1968: From Genesis to Revelation
  • 1972: Nursery Crime
  • 1974: The Lamb lies down on Broadway
  • 1978: ... And Then There Were Three...
  • 1981: Abacab
  • 1983: Genesis
  • 1986: Invisible Touch
  • 1991: We Can't Dance
  • 1997: Calling all Stations

Referenzbands

Peter Gabriel, Phil Collins, Ray Wilson

Coverversionen

Genesis covern...

Genesis werden gecovert von...

  • Ray Wilson – Not about us, Shipwrecked, The Lamb lies down on Broadway, Carpet Crawlers, Follow you, Follow me (Ray Wilson Live)
  • Peter Gabriel – Back in N.Y.C. (Live)
  • Daryl Stuermer – Follow you, Follow me
  • Steve Hackett – Dance on a Volcano, Fith of firth
  • Sting – In too Deep
  • Disturbed – Land of Confusion
  • Alcazar – This is the World We live in (Land of Confusion)
  • In Flames – Land of Confusion
  • Enigma – Silent Warrior (tonight, tonight, tonight)

Videoclips

Weblinks