Fred Adrett

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Genre

Indiepop, Crossover

Geschichte

Am Rande eines Fischmob-Konzerts entert der gerade 21jährige Frederik Merten kurzerhand die Bühne und drückt dem dort anwesenden DJ Koze sein Demotape in die Hand. Dieses wird flugs an Uli Saltzmann vom Plattenmeister-Label weitergeleitet, der sich ebenso spontan bereiterklärt, ein Album mit dem jungen Mann zu veröffentlichen. Unter dem Alias Fred Adrett wird der Longplayer "Nicht wie du" dann Anfang 2000 herausgebracht und spaltet die Meinungsfront, da die Einen sich von dem forschen Auftreten des Jung-Popliedermachers angezogen, die Anderen eher abgestoßen fühlen. Einstweilen bleibt es bei der Platte, die sich recht adrett (nun ja) in die Reihe der etwas neben der Spur fahrenden Irgendwie-Pop-Indie-Songwriter bei Plattenmeister einfügt (Greta Schloch, Lotte Ohm., Gunpowder Elektrick etc.). Der nächste Auftritt des Herrn Adrett läßt dann bis 2004 auf sich warten, als zunächst nur via Download das zweite Album mit dem programmatischen Titel "Popmusik" auf dem neuen Label casa sonar verfügbar wird. Stilmäßig werden weiterhin Punkgitarren, Elektrobeats, Samplegehampel und gelangweilte Dilettanto-Vocals gekreuzt, allerdings besagtem Pop insgesamt mehr Platz eingeräumt.

Derzeit hat sich Fred Adrett in erster Linie dem Singer-Songwriter-Genre zugewandt; seine neuen Stücke sind dementsprechend sparsam instrumentiert. Das Album "Her mit dem schönen Leben!" erschien im April 2011, begleitet von Auftritten u.a. mit dem Senkrechtstarter des deutschsprachigen Singer-Songwritertums, Gisbert zu Knyphausen.

Kollaborationen

Diskographie

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

Fred Adrett covert...

Weblinks