Frau Kraushaar

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Frau Kraushaar aka Silvia Berger ist eine Hamburger Künstlerin und Musikerin.

Biographie

Musik

Frau Kraushaar machte ihre ersten musikalischen Gehversuche in Hamburg/St. Pauli im Jahr 2002 in der Meanie Bar/Molotow, wo sie fünf Jahre einen Montagsklub mit wechselndem Programm zwischen Kunst und Musik kuratierte und zusammen mit DJ Mauru Platten und Programm bestimmte. Danach arbeitete sie mit verschiedenen Künstlern zusammen, u.a. mit Melissa Logan von Chicks on Speed oder Jacques Palminger von Studio Braun. Letzterer veröffentlichte von ihr musikalische Beiträge auf den Platten "Songs for Joy" und "Songs for Joy 2". Nach dem 2007 in Eigenvertrieb erschienenen Debüt "Fast Asleep" erschien ihre erste offiziell veröffentlichte Platte "Le Salon is very Morbidä", die auch Teil ihres Diploms war, im Jahr 2010 bei Labelship. Unter anderem berichteten Spex, Intro und taz über die Platte und bezeichneten sie als "Dadaistische Elektronik-Platte mit Hörspielcharakter". Mit dieser Platte bewegte sie sich zwischen Kunst, Musik und Performance.

Im Juni 2012 kam ihre zweite Platte bei dem Die Sterne-Label Materie Records mit dem Titel "The Power of Appropriation", heraus. Im Gegensatz zu ihrer vorigen Arbeit beschäftigt sie sich dieses Mal mit Neo-Folklore und Pop-Chanson und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Lied, Kunst und Theorie. Carsten Meyer (Erobique) und Jacques Palminger spielten Klavier und Schlagzeug. Im Titel der Platte bezieht sie sich dabei auf die Konzept-Kunst der Aneignung, auf Englisch approppriation. Der Musiker Lutz Nikolaus Kratzer von der Band Klein produzierte ihre Platte in seinem Studio. Auf dieser Platte singt Frau Kraushaar in acht verschiedenen Sprachen.

Mit Nova Huta veröffentlichte sie den Song Reggae Healing für den Bayerischen Rundfunk auf einer Tribut-Kompilation für Gustav Metzger. Mit dem Berliner Musiker Namosh nahm sie einen Romy Schneider gewidmeten Song mit dem Titel Romy auf, der auf ihrer ersten Platte veröffentlicht wurde.

Sie arbeitet auch als DJane und legt in ihrer Heimatstadt vor allem im Golden Pudel Klub und Golem auf.

Bildende Kunst

Silvia Berger studierte an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste u.a. bei dem Fluxuskünstler Claus Böhmler, dem Filmemacher Werner Nekes und Michaela Melian von der Band FSK. Als Bildende Künstlerin hat sie Kurzfilme auf dem Raum für Projektionen-DVD-Label veröffentlicht und auf diversen Festivals (u.a. Kurzfilmfestival Oberhausen) ihre Arbeiten gezeigt. Das Goethe-Institut hat sie bisher zweimal nach Athen und New York eingeladen, um ihre "German Performance Music Art" zu präsentieren. In verschiedenen Hamburger Lokalitäten (u.a. Schaupielhaus, Kunstverein, Kampnagel) sowie den Sophiensälen Berlin zeigt sie regelmäßig Performances (u.a. zum Thema "Happening"), die sich zwischen Sprache, Bildender Kunst und Musik bewegen.

Diskographie

Kompilationsbeiträge

Videoclips

Weblinks