Fink

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Fink
Fink
Fink
Herkunft: Hamburg, Deutschland
Aktiver Zeitraum: 19962006
Genres: Alternative Country
Labels: xxs records, L'Age D'Or, Trocadero
Homepage: Offizielle Seite
Line-Up:
Nils Koppruch: Gesang, Gitarre, Banjo
Andreas Voss: Bass, Gitarre (1997–2006)
Red: Gitarre, Keyboard, Banjo (2004–2006)
Oliver Stangl: Gitarren, Banjo (2003-2006)
Ehemalige Mitglieder:
Thorsten Carsten: diverse Instrumente (1996-1998)
Hauke Evers: Schlagzeug (1996-1998)
Henning Wandhoff: Schlagzeug (1998-2003)
Dinesh Ketelsen: diverse Instrumente (1998-2003)
Matthias Reth: Bass (live, 1996)
Martin Wenk diverse Instrumente (live, 1999-2001)

Fink war eine Band aus dem Umfeld der Hamburger Schule, die zwischen 1996 und 2006 einen deutschsprachigen Ansatz an das Alt.Country-Genre verfolgte. Bandgründer, Sänger, Gitarrist und Banjospieler Nils Koppruch verfolgte danach eine Solokarriere, bis er im Jahr 2012 verstarb.

Bandgeschichte

Fink werden 1996 von Nils Koppruch und Thorsten Carsten in Hamburg gegründet, mit Hauke Evers (Ex-Huah!) am Schlagzeug wird die erste Besetzung vervollständigt und man spielt direkt im Vorprogramm von Bands wie Lambchop oder 16 Horsepower. Matthias Reth wird als Gastbassist verpflichtet. Im folgenden Jahr nimmt die Band mit dem ehemalige Nationalgalerie-Gitarristen Dinesh Ketelsen das erste Album "Vogelbeobachtungen im Winter" auf. Nach mehreren Absagen angefragter Labels erscheint das Album bei der wenige Monate zuvor gegründeten Plattenfirma xxs records. Mit Andreas Voss ist die Besetzung nun komplett. Das zweite Album "Loch in der Welt" erscheint 1998 und zieht ausgedehntes Touren nach sich, weshalb Thorsten Carsten die Band aus Zeitgründen verlässt. Für ihn springt Produzent Dinesh Ketelsen ein, der zum festen Mitglied wird, nachdem auch Schlagzeuger Hauke Evers aussteigt. Neuer Schlagzeuger wird Henning Wandhoff, der Legenden zufolge die Band einfach nach einem Konzert angequatscht hatte. Die neu formierte Band wechselt 1999 zum Hamburger Schule-Kult-Indielabel L’Age D’Or und nimmt mit Chris von Rautenkranz im Soungarden Studio das Album "Mondscheiner" auf. Danach geht es auf Tour mit Element of Crime, wobei die Band zeitweise von Martin Wenk (Calexico) begleitet wird. 2001 erscheint das selbstbetitelte neue Album, zudem covern Fink zwei Lieder der legendären Gebrüder Wolf, einer Hamburger Musikgruppe des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, für den Dokumentarfilm "The Return of the Tüdelband", der 2003 ins Kino kommt. Im selben Jahr verlässt Dinesh Ketelsen die Band, um sich um sein Studio zu kümmern, weshalb Rex Märtens von den Ulrich Tukurs Rhythmus Boys zeitweise als Bassist einspringt. Zudem stößt Ecki Heinz von Cow als Geiger zur Band. Mit Oliver Stangl (Missouri) an der Pedal-Steel-Gitarre entsteht das Album "Haiku Ambulanz". Vor der Veröffentlichung nimmt die Band aber erst einmal mit den Schauspielern Peter Lohmeyer (Gesang) und Ulrich Tukur (Akkordeon) den Song Bagdad Blues auf, ein Kommentar auf das Ansinnen des US-Präsidenten George W. Bush, in den Irak einmarschieren zu wollen. Die Single und das dazu gehörige Video erwecken einiges an Aufmerksamkeit, die Einnahmen gehen an die Hilfsorganisation Medico International. Außerdem ist die Single die erste Zusammenarbeit mit dem Ratinger Label Trocadero Records, bei dem auch die folgenden Platten von Fink erscheinen. Noch ehe "Haiku Ambulanz" erscheint, steigt Henning Wandhoff aus und widmet sich fortan seinem Projekt Mountaineer. Das Besetzungskarussell dreht sich ein letztes Mal, und Olivers Missouri-Kollege Red kommt als Keyboarder hinzu. Mit "Bam Bam Bam" erscheint 2005 das letzte Album der Band, bevor Fink im Dezember 2006 offiziell ihre Auflösung bekannt geben. Nils Koppruch begann danach eine Solokarriere als Musiker und auch Maler, im Herbst 2012 verstarb er unerwartet. Andreas Voss gründete mit dem ehemaligen Fink-Mitstreiter Thorsten Carsten die Band Halma.

Kollaborationen

Diskographie

Sonstige

Singles

Charts

Jahr Titel Charts
D A CH US UK S F NOR FIN NZ
2003 Haiku Ambulanz 90 - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Musikexpress Intro Rolling Stone
1999 Mondscheiner
-
11
24
2001 Fink
48
-
-

All-Time-Charts

Fink

Kompilationsbeiträge

Coverversionen

Fink covern:

Weblinks