Fatboy Slim

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Fatboy Slim
Fatboy Slim.jpg
Herkunft: Bromley, England
Geboren: (54 Jahre)
Instrumente: Turntable, Bass, Gitarre, Keyboard
Bands:
The Housemartins, Freak Power

Norman Cook, alias Fatboy Slim, wurde am 31. Juli 1963 in Bromley, England, als Quentin Leo Cook geboren und ist ein britischer Musiker, DJ und Produzent.

Biografie

Bevor er seine Solokarriere begann, war er bei verschiedenen Projekten aktiv. Zu den berühmtesten Projekten zählen die Housemartins, bei denen er in den 80ern Bassist war, Beats International und Freak Power, eine Funk-Band, bei der er in den 90ern in erster Linie als Gitarrist fungierte. Mit den Housemartins hatte er 1986 einen Nummer-1-Hit (in Großbritannien, Schweden und Irland Platz 1, in Deutschland Platz 2) mit einer Coverversion von Caravan of Love, das als A-cappella-Version herausgebracht wurde. Ursprünglich handelte es sich um einen R&B-Song der amerikanischen Band Isley Jasper Isley, einem Ableger der Isley Brothers. Freak Power verzeichnete im Zenit des Acid Jazz 1995 einen Erfolg mit Turn On, Tune In and Cop Out (in GB auf Platz 3, in Deutschland auf Platz 21). Dieses Stück ist eine Eigenkomposition, deren Titel eine Abwandlung eines Zitats des amerikanischen Psychologen Timothy Leary ist, der damit den freien Zugang zu LSD forderte und damit die Hippiebewegung prägte: Turn On, Tune In and Drop Out. Neben diesen eher klassischen Bands war er seit 1988 auch in der Elektronischen Musik aktiv, unter anderem bei Pizzaman und als Son Of A Cheeky Boy.

Als Solokünstler ist Norman Cook unter dem Namen Fatboy Slim bekannt und fast ausschließlich im Bereich der elektronischen Musik aktiv. Seine Werke können in das Genre Big Beat eingeordnet werden, er gilt sogar als Erschaffer des Namens für das Genre aufgrund seiner Big Beat Boutique in Brighton. Aufhören ließ der Brite erstmals mit seinem Debütalbum Better Living Through Chemistry, das auch den Undergound-Hit Everybody Needs A 303 beinhaltet, der ursprünglich mehr als Tribut an den Hardware-Bass-Sequencer Roland TB-303 gedacht war.

Fatboy Slim feierte seine größten Erfolge mit dem Album "You've Come A Long Way Baby", das die Hits "Right Here, Right Now", "The Rockefellar Skank" und "Praise You" beinhaltete. Trotz großer Anschlusserfolge bleibt auch er dem Genre treu (kaum Interviews, kaum Promotion, kaum Auftritte bei kommerziell großen Veranstaltungen) und nutzt die Zeit für Nebenprojekte und DJ-Sets, wo er bereits für eine fast unglaubliche Zahl von Veröffentlichungen verantwortlich zeichnet.

2008 beginnt Norman Cook an den Arbeiten zu dem Projekt The BPA (kurz für Brighton Port Authority), bei dem er mit verschiedenen Gastsängern wie Emmy The Great, Dizzee Rascal oder David Byrne zusammenarbeiten wird.

Genres

Indie-Pop, Big Beat, House, Funk, Acid Jazz

Remixing

Auch als Remixer ist Norman Cook bekannt. Seine Remixes zu "I See You Baby" von Groove Armada, "Body Movin'" von den Beastie Boys, "Brimful Of Asha" von Cornershop oder "Roll The Dice" von Lunatic Calm sind fast ebenso bekannt wie seine eigene Musik.

DJ

Auch als DJ hat sich Norman Cook alias Fatboy Slim einen Namen gemacht, so legt er mittlerweile rund um die Welt auf den namhaftesten Parties und Locations auf. Seine bis jetzt veröffentlichten DJ Mix Alben sind

  • 1998 – On The Floor At The Boutique
  • 1999 – The Norman Cook Collection
  • 2000 – Essential Selection 1
  • 2002 – Big Beach Boutique 2

Diskografie

  • 1996 Better Living Through Chemistry
  • 1998 You've Come A Long Way Baby
  • 2000 Halfway Between The Gutter And The Stars
  • 2000 Fatboy Slim's Greatest Remixes
  • 2002 Live On Brighton Beach
  • 2004 Palookaville
  • 2006 Why Try Harder: Greatest Hits
  • 2007 Greatest Hits Remixed
  • 2007 Late Night Tales: Fatboy Slim

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN NZ
1998 On The Floor At The Boutique 59 - 173 - - - - - - -
1998 You've Come A Long Way, Baby 15
1
34 13 23 24 10 20 29
1
2000 Halfway Between The Gutter And The Stars 23 8 51 22 35 49 21 23 39 10
2002 Live On Brighton Beach 87 - - - 64 - 103 - - -
2004 Palookaville 67 14 149 35 28 - 59 - - 40
2006 Why Try Harder: The Greatest Hits 89 2 - 30 22 - - - 31 8
Singles
1997 Everybody Needs A 303 - 34 - - - - - - - -
1998 The Rockafeller Skank 28 6 72 23 24 16 69 20 - -
1998 Gangster Trippin' 98 3 - - 49 49 - - 6 37
1999 Praise You 55 1 36 31 44 32 - - - 11
1999 Right Here Right Now 47 2 - - - 54 56 - - 25
2000 Sunset (Bird Of Prey) 80 9 - - 77 - 97 20 - 50
2001 Demons (feat. Macy Gray) - 16 - - - - - - - -
2001 Star 69 81 10 - - - - - - 20 -
2001 A Song For Shelter / Ya Mama - 30 - - - - - - - -
2002 Retox - 73 - - 99 - - - - -
2004 Slash Dot Dash - 12 - - - - - - - -
2004 Wonderful Night - 51 - - - - - - - -
2005 The Joker 63 32 - - - - - - - -
2006 That Old Pair Of Jeans - 39 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Musikexpress Les Inrocks Spex Musikexpress Rolling Stone Visions Les Inrocks
1998 You've Come A Long Way, Baby
20
48
1
-
- - - 28 -
2000 Halfway Between The Gutter And The Stars
-
-
10
-
- 7 - - -
Singles
1997 Everybody Needs A 303
40
-
-
-
- - - - -
1998 Rockafella Skank
10
36
-
1
3
1
15 9 3
1999 Praise You
7
-
-
-
- - - - -
1999 Right Here, Right Now
-
-
-
18
- - 21 - -
2000 Sunset (Bird Of Prey)
67
-
-
43
30 - - - -

All-Time-Charts

Better Living Through Chemistry
You've Come A Long Way, Baby

Weblinks