Fanzine

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Mit Fanzines sind heute meistens DIY-Magazine gemeint, die von Musikenthusiasten in kleiner Auflage verbreitet werden. Es gibt aber auch Fanzines für Literatur, Film und jedes andere Gebiet.

In den letzten Jahren sind auch viele Online-Fanzines ("E-Zines") entstanden, die den Printmagazine Konkurrenz machen.

Geschichte

Als erstes Fanzine wird oft Sniffin' Glue bezeichnet. Es wurde von Mark Perry in London herausgegeben und erschien erstmals 1976. Sein Aufruf an die Leser in der 5. Ausgabe, eigene Hefte zu machen und die Welt mit "punk writing" zu überschwemmen, führte zu einer wahren Flut an Punk-Fanzines.

Kurz zuvor -1975- hatte Legs McNeil mit dem Grafiker John Holmstrom im Umfeld des New Yorker Clubs CBGB's das Fanzine "Punk" gegründet, das der dort gerade aufkeimenden Musikszene ihren Namen gab.

Fanzines gab es allerdings schon früher. Noch vor dem zweiten Weltkrieg tauchte der Begriff erstmals im Zusammenhang mit US-amerikanischen Science Fiction-Heften auf und etablierte sich in den 1950er Jahren in dieser Szene. In den 1960er Jahren gab es die ersten Rock'n'Roll-Fanzines, aber erst in den 1970er Jahren explodierte das Fanzine-tum im Rahmen von Punk.

In diesem Zeitraum erscheint auch The Ostrich von Franz Bielmeier, welches als erstes Punk-Fanzine Deutschlands gilt.

Siehe auch: Kategorie Fanzines

Einige deutsche Print-Fanzines

Einige deutsche E-Zines

Links zum Thema

Eine ausführlichere Liste von Fanzines findet sich unter fanzine-index.de - Verzeichnis deutschsprachiger Fanzines

Das Archiv der Jugendkulturen betreibt eine umfangreiche, frei zugängliche Fanzinesammlung jugendkulturen.de - Die Website des Archivs

Literatur