Faith No More
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| Faith No More | ||
|---|---|---|
| Herkunft: | San Francisco, USA | |
| Aktiver Zeitraum: | 1982 bis 1998 seit 2009 | |
| Genres: | Crossover ("Funk Metal") | |
| Labels: | Slash Records | |
| Homepage: | fnm.com | |
Mike Patton (Gesang) Jon Hudson (Gitarre) Billy Gould (E-Bass) Mike "Puffy" Bordin (Schlagzeug) Roddy Bottum (Keyboard) | ||
Courtney Love (1983, Gesang) Chuck Mosley (bis 1988, Gesang) Jim Martin (bis 1994, Gitarre) Dean Menta (1995–1997, Gitarre) | ||
Faith No More sind eine Rockband aus Kalifornien (USA) die in der Zeit von 1982 bis 1998 sechs Alben veröffentlichte und 2009 wieder zusammen gefunden hat.
Inhaltsverzeichnis |
Bandgeschichte
In den 1980er Jahren spielten Bassist Billy Gould und Keyboarder Roddy Bottum (der übrigens klassische Musik studierte) mit dem Gitarrist Mike "The Man" Morris in der Band "Faith No Man", der sich bald auch Roddys Mitbewohner Mike Bordin anschloss. Als sie sich von Morris trennten, benannten sie ihr neues Projekt in Anspielung auf das erste "Faith No More". Bald fand man mit Jim Martin einen Gitarristen und nach einem enormen Verschleiß an Sängern (beispielsweise auch Courtney Love) erschien 1985 mit Chuck Mosley am Mikrofon das Debütalbum "We Care A Lot", das mit dem Titelsong sogar einen kleinen Hit beinhaltete.
Nach diversen Streitigkeiten wurde jedoch der begnadete Vokalist 1988 Mike Patton neuer Sänger der Band. Die Single-Auskopplung "Epic" aus dem Album "The Real Thing", bei der die Band einen harten Gitarrensound mit Rap kombinierte, wurde der erste große Erfolg und machte die Band weltweit bekannt. In Europa hatte man mit der Coverversion des Songs "Easy" von Lionel Richie und den Commodores einen besonderer Erfolg. Zwischen 1990 und 1993 waren Faith No More insgesamt dreimal für den Grammy nominiert.
Nachdem Gitarrist Jim Martin die Band aufgrund musikalischer Differenzen verlassen hatte, nahm die Band das Album "King for a day, fool for a lifetime" als Quartett auf, wobei die Gitarren von Trey Spruance von "Mr.-Bungle" eingespielt wurden. Auf der nachfolgenden Tour wurde der Ex-Roadie Dean Menta als Gitarrist verpflichtet. Der ungewohnte Sound des Albums irritierte viele alte Fans, so dass die Platte sich schlechter verkaufte als die beiden Vorgänger. Nach einem weiteren Album mit dem neuen Gitarristen Jon Hudson löste sich die Band am 19. April 1998 kurz nach dem letzten Konzert in Lissabon, Portugal auf. Als Abschiedssingle veröffentlichte die Plattenfirma die Bee Gees-Coverversion "I Started A Joke".
Post-Bandgeschichte
- Mike Patton hat inzwischen nach diversen Projekten und Gastauftritten mit Fantômas und Tomahawk zwei neue Bands gegründet. Zudem unterhält er eine eigene Plattenfirma namens Ipecac, deren Schwerpunkt vor allem bei kreativen Grenzgängen liegt. Patton selbst beteiligt sich darüberhinaus dauerhaft an diversen Projekten seines eigenen Labels.
- Auch Bassist Billy Gould führt eine eigene Plattenfirma mit dem Namen Kool Arrow Records. Neben seiner Tätigkeit als Produzent ist er bei der skandinavischen All-Star-Cover-Formation Black Diamond Brigade und der deutschen Noiserockband Harmful zu hören.
- Der ehemalige Drummer Mike Bordin ist mittlerweile neben regelmäßigen Aushilfsjobs (z. B. Korn und Jerry Cantrell) fester Schlagzeuger bei Ozzy Osbourne und auch bei Black Sabbath.
- Keyboarder Roddy Bottum betreibt ein Indie-Pop-Projekt mit Namen Imperial Teen.
Reunion
Nach über zehn Jahren Pause gab Mike Patton im Februar 2009 bekannt, dass Faith No More sich für eine Festivaltour im Sommer des Jahres wiedervereinigen würden [1]. Im Anschluss an die Europatour im Sommer 2009 trat die Band in Südamerika und Mexiko auf und spielte im Jahr 2010 Auftritte in Australien, Neuseeland, den USA und in Europa. [2]. Am 14.04.2010 spielte Faith No More im Warfield Theater in San Francisco das erste Mal seit 22 Jahren zusammen mit Ex-Sänger Chuck Mosley [3].
Kollaborationen
- Mitwirkung bei zwei Songs auf Plagiarism der Sparks (1997)
- Zusammen mit Boo-Yaa T.R.I.B.E. den Song Another Body Murdered auf Judgment Night (O.S.T.)
Diskographie
* für die komplette Diskographie siehe den Artikel Faith-No-More-Diskographie.
- 1985 We Care A Lot
- 1987 Introduce Yourself
- 1989 The Real Thing
- 1991 Live At The Brixton Academy
- 1992 Angel Dust
- 1995 King for a Day ... Fool for a Lifetime
- 1997 Album Of The Year
Trivia
- Faith No More sind die Erfinder von "Rap Metal" bzw. Crossover, der Ende der 90er Jahre zum NuMetal-Grauen führte. Oft wird die Zusammenarbeit von Aerosmith und Run-D.M.C. bei Walk This Way als Sternstunde gesehen, FNM waren aber ein Jahr vorher dran.
- Auf der Single "Songs To Make Love To" befindet sich ein Song mit dem Namen "Das Schutzenfest". Der Text ist annäherungsweise Deutsch (Zitat:"Hund weg! Arschloch!"), entstand wohl nach einem Besuch des Oktoberfestes.
- Da die Band bei den Aufnahmen zum "Judgement Night" Soundtrack gerade keinen Gitarristen hatte, spielte Bassist Billy Gould die Gitarren für "Another Body Murdered" selber ein.
- „Angel Dust“ bekam 1994 eine (deutsche) goldene Schallplatte verliehen.
Referenzbands
- Projekte der Mitglieder: Fantômas, Tomahawk, Mr. Bungle, Imperial Teen, Black Diamond Brigade
- wurden beeinflusst von: Frank Zappa, Black Sabbath, Black Flag, Parliament, Killing Joke, Nomeansno, Bad Brains, Young Gods, Godflesh
- beeinflussten: Tool, Rage Against the Machine, System of a Down, Incubus
Coverversionen
Faith No More covern...
- This Town Ain't Big Enough For Both Of Us Sparks (auf der gleichnamigen Maxi)
- Highway Star von Deep Purple (auf der ltd. Editon von 'Who Cares A Lot?')
- I Started A Joke von den Bee Gees (auf 'Who Cares A Lot?')
- Easy von den Commodores (auf der Neuauflage von 'Angel Dust')
- Let's Lynch the Landlord von den Dead Kennedys (auf Virus 100)
- Midnight Cowboy von John Barry (Angel Dust)
- War Pigs von Black Sabbath (auf 'Live At The Brixton Academy' und Nativity in Black – A Tribute to Black Sabbath))
- Reunited von Peaches & Herb (Opener auf Reunion-Tour)
Faith No More werden gecovert von...
- Apocalyptica – From Out Of Nowhere
- Papa Roach – Naked In Front Of The Computer
- Love Is All – Epic
Weblinks
Quellen
- ↑ Artikel bei Roadrunner Records vom 24. Februar 2009
- ↑ Tourneedaten vom 1. Februar 2010 auf der Website der Band
- ↑ Faith No More bei Warfield 2010 (Englisch
Mr. Bungle | Faith No More | Fantômas | Tomahawk
Faith No More: The Real Thing |
Angel Dust |
King for a Day ... Fool for a Lifetime |
Album of the Year
Fantômas: The Director's Cut |
Delìrium Còrdia |
Suspended Animation
Tomahawk: Mit Gas |
Anonymous
