Erykah Badu

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Erykah Badu
Erykah Badu.jpg
Geboren: 26. Februar 1971 (46 Jahre)
in Dallas, USA
Genres: Neo Soul
Instrumente: Gesang
Labels: Universal, Motown
Homepage: ErykahBadu.com

Erykah Badu heißt eigentlich Erica Wright, ist Sängerin und Schauspielerin und wurde am 26. Februar 1971 in Dallas, USA geboren.

Geschichte

Erica Wright wächst zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Schwester bei ihrer alleinerziehenden Mutter Kollen Wright in Dallas auf. Diese ist Schauspielerin am Theater in Dallas und bringt Erica schon im Kindesalter auf die Bühne. Sie lernt dort das Singen und Tanzen und als Teenagerin ändert Erica schließlich ihren Namen in Erykah Badu.

Der neue Nachnahme Badu hat wohl arabische Wurzeln, Es ist aber zugleich ein Wort, das Erykah gerne wiederholend singt, wie man es z.B. auf ihrem Live-Album hören kann.

Nach einem abgeschlossen Studium (theatre studies) gründet Erykah mit ihrem Cousin Robert Bradford die Hip Hop Band Erykah Free, während sie gleichzeitig Kinder im Singen und Tanzen unterrichtet. Ein Demo ihrer Band Erykah Free fällt einem Tourmanager in die Hände und sie spielen im Vorprogramm von Hip Hop Größen wie A Tribe Called Quest oder Arrested Development. Dasselbe Demo bekommt auch Kedar Massenburg, der damals Manager von D´Angelo war, und er bittet Erykah Badu, eine Show von D´Angelo zu supporten. Dieser Solo-Auftritt machte einen großen Eindruck auf Massenburg, und er bot Erykah Badu einen Solovertrag bei seinem gerade entstehenden Label Kedar Entertainment an. Erykah Free lösten sich als Folge auf, und Erykah Badu begann etwa 1996 ihre Solokarriere. Zur gleichen Zeit entdeckte sie für sich die Lehren der Five Percent Nation, eine islamisch geprägte, der Black Power nahe stehende Gruppe, deren Thematiken sich bis heute durch die Texte von Erykah Badu ziehen (siehe dazu die Kategorie Five Percenters in der englischen Wikipedia).

Kurz darauf (1997) erscheint ihr erstes Album Baduizm, das in New York, Philadelphia und Dallas aufgenommen wurde, und in den USA innerhalb weniger Wochen Platinstatus erreichte. Im gleichen Jahr erhielt sie ebenfalls bei den Grammy Awards zwei Preise (Best R&B Album und Best Female R&B Vocal Performance für die Single On & On).

Auch das Kritikerlob in den USA, wie Europa war überschwänglich, und kurz nach dem Erscheinen von Baduizm entstand die neue Genrebezeichnung Neo Soul (oder Nu Soul). Unter diesem Begriff wurden Bands wie Tony! Toni! Toné!, D´Angelo, sowie Lauryn Hill und eben Erykah Badu zusammengefasst.

Es folgte noch eine Grammy-Auszeichnung für You Got Me mit The Roots, sowie drei weitere Alben.

Erykah Badu trat in folgenden Filmen auf:

  • Blues Brothers 2000 (1998) als Queen Mousette
  • Gottes Werk und Teufels Beitrag (The Cider House Rules) (1999) als Rose Rose
  • House of D (2004) als 'Lady' Bernadette Odelia Glasser
  • Dave Chappelle's Block Party (2006) als sie selbst

Neben der Musik kümmert sich Erykah Badu heute auch um ihre Organisation "Beautiful Love Incorporated Non Profit Development (B.L.I.N.D.), mit der sie städtische Jugendliche in Dallas mit Musik, Tanz, Theater und Kunst unterstützt.

Erykah Badu hat selber zwei Kinder.

Kollaborationen

  • Busta Rhymes (One auf seinem Album When Disaster Strikes)
  • The Roots (You Got Me auf deren Album Things Fall Apart und The 'Notic auf dem Men In Black Soundtrack)
  • Macy Gray (Sweet Baby auf deren Aldum The Id)
  • Rahzel (Southern Girl auf seinem Album Make The Music 2000)
  • Common (Love Of My Life (An Ode To Hip Hop), Aquarius, Jimi Was A Rock Star, Heaven Somewhere, Remix (Closer), All Night Long)
  • D´Angelo (Your Precious Love)
  • Outkast (Liberation auf deren Album Aquemini und Humble Mumble auf Stankonia)
  • Guru (Plenty auf seinem Album Jazzmatazz, Vol. 3: Streetsoul)
  • Talib Kweli und Hi-Tek (The Blast Remix)
  • Roy Hargrove (Poetry auf seinem Album The RH Factor: Hard Groove Album)
  • A Tribe Called Quest (I C U (Doin´ It))
  • Roy Ayers (Searching and Searching (Extended Version) auf seinem Album Mahogany Vibe)
  • Queen Latifah, Angie Stone, Bahamadia auf Love of My Life Worldwide
  • Wu-Tang Clan bei The Heart Gently Weeps

Diskographie

Alben

Singles/EPs

  • 1997 On & On
  • 1997 Next Lifetime
  • 1997 Apple Tree
  • 1997 Tyrone
  • 1999 Southern Girl (ft. Rahzel)
  • 2000 Bag Lady
  • 2000 Didn't Cha Know
  • 2001 Cleva
  • 2002 Love of My Life (An Ode to Hip-Hop)
  • 2003 Danger
  • 2004 Back in the Day

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH SV F NOR NL FIN NZ
1997 Baduizm - 2 17 - - 7 - 26 32 26 -
1997 Live - 4 - - - - - - 5 - -
2000 Mama's Gun 42 11 - 56 33 19 42 20 7 9 -
2003 World Wide Underground 57 3 - 64 32 7 - 9 42 14 -
2008 New Amerykah Part One (4th World War) 44 2 55 39 10 5 49 13 25 30 -
2010 New Amerykah Part Two (Return of the Ankh) 61 4 56 - - - - - - - -
Singles
1997 On And On - 12 12 - - - - - - - -
1997 Next Lifetime - - 30 - - - - - 100 - -
1998 One (Busta Rhymes feat. Erykah Badu) - - 23 - - - - - - - -
1999 You Got Me (The Roots feat. Erykah Badu) - 39 31 - - - - - 46 - 37
2000 Bag Lady - 6 - - - - - - 93 - -
2001 Sweet Baby (Macy Gray feat. Erykah Badu) - - 23 - - - - - 80 - 12
2002 Love Of My Life (An Ode To Hip Hop) - 9 - - - - - - - - -
2003 Danger - 82 - - - - - - - - -
2008 Honey - 88 - - - - - - - - -
2010 Window Seat - 95 - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Spex Intro Pitchfork TMT Spex
1997 Baduizm 15 18
2000 Mama's Gun 42
2003 Worldwide Underground 35 39
2008 New Amerykah Part One (4th World War) 14 13
2010 New Amerykah Part Two (Return of the Ankh) 29 18 24
Singles
1999 You Got Me (The Roots feat. Erykah Badu) 19 3
2000 Bag Lady 49
2010 Window Seat 20

All-Time-Charts

New Amerykah Part One (4th World War)

Kompilationsbeiträge

  • (1996) Your Precious Love mit D'Angelo auf dem High School High Soundtrack
  • (1997) A Child With The Blues auf dem Eve's Bayou – The Collection Soundtrack
  • (1998) Funky Nassau auf dem Blues Brothers 2000 Soundtrack
  • (2000) Hollywood und "The Light" Remix (for U) auf dem Bamboozled Soundtrack
  • (2002) Love Of My Life (An Ode To Hip Hop) auf dem Brown Sugar Soundtrack
  • (1999) No More Trouble auf Chant Down Babylon

Trivia

  • Sie war liiert mit mit Andrew 3000 von Outkast, sowie mit Rapper Common, die beide, während sie mit Badu zusammen waren, ihr Aussehen, sowie ihr musikalisches Erscheinungsbild änderten. Es ist allerdings unklar, welchen Einfluss Erykah Badu genau auf solche Veränderungen hatte.
  • Das Markenzeichen von Erykah Badu war lange Zeit ihr übergroßer Turban, später ein immenser Afro, sowie ihre selbst entworfenen Kleider.

Referenzbands

Videoclips

MP3s

Weblinks