Elvis Costello

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Elvis Costello
Elvis Costello 1978
Elvis Costello 1978
Herkunft: Liverpool/London, England
Geboren: 25. August 1954 (63 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1970
Genres: Singer/Songwriter, Folk-Rock, New Wave
Instrumente: Gesang, Gitarre, Keyboard
Labels: Stiff Records, Radar Records, F-Beat Records, Demon Records, Columbia, Warner Bros., Mercury, Island Records, Deutsche Grammophon, Lost Highway Records, Verve Records, Hip-O Records
Homepage: ElvisCostello.com
Bands:
The Attractions
The Imposters

Elvis Costello ist ein Singer-Songwriter aus England, der sich in den 1970er und 1980er Jahren als einer der vielseitigsten und eklektizistischsten Vertreter seiner Zunft etablierte.[1]

Biografie

Elvis Costello wird 1954 als Declan Patrick McManus geboren und ist der Sohn eines Musikers. Er arbeitet zunächst als Informatiker und tritt schon Anfang der 70er solo in Clubs auf. 1976 spielt er mit der Band Flip City, nimmt dabei erste Demos auf, die ihm einen Vertrag bei Stiff einbringen. Dort erscheint dann 1977 sein Debütalbum My Aim Is True unter dem Künstlernamen Elvis Costello (der sich aus Elvis Presley und dem Mädchennamen von Costellos Mutter zusammensetzt). Als Backing-Band entstehen dabei auch The Attractions, die ihn fortan auf einem Großteil seiner Auftritte und Alben begleiten. Ein Jahr später erscheint das zweite Album This Year's Model, das erfolgreicher als der Vorgänger ist, ebenso wie der Nachfolger Armed Forces, der in der UK und den USA ein Top-10-Hit wird.

Costello beginnt auf seinen regelmäßig erscheinenden Alben mit verschiedenen Musikstilen zu spielen, Get Happy!! (1980) ist vom Soul geprägt, auf Almost Blue (1981) covert er Country-Songs, Imperial Bedroom (1982) ist stark am Pop orientiert. Bei Punch the Clock arbeitet er mit den sehr erfolgreichen Produzenten Clive Langer und Alan Winstanley zusammen und das Album wird eines der erfolgreichsten für Costello. Der Nachfolger Goodbye Cruel World floppt, danach geht er auf Tour und produziert das zweite Album der Pogues, dafür erscheinen 1986 gleich zwei Alben, King of America und Blood and Chocolate, auf dem er für eine Weile das letzte Mal mit den Attractions zusammenarbeitet.

1987 wechselt er zu Warner Bros., arbeitet mit Paul McCartney zusammen und veröffentlicht Spike, auf dem der mit McCartney geschriebene Song Veronica enthalten ist, Costellos erfolgreichste Single in den USA. 1989 erscheint Mighty Like a Rose und 1993 arbeitet er mit The Brodsky Quartet zusammen an dem Album The Juliet Letters. Mit den Attractions entsteht 1994 Brutal Youth, 1995 die Cover-Compilation Kojak Variety, 1996 All This Useless Beauty mit Songs, die er für andere Künstler geschrieben hatte und 1998 Painted From Memory zusammen mit Burt Bacharach. 2001 werden alle seine ersten Alben mit Bonus-CDs wiederveröffentlicht, er unterrichtet an der UCLA, tritt in Filmen auf und veröffentlicht 2002 When I Was Cruel zusammen mit Mitgliedern der Attractions, die nun The Imposters heißen.

2003 erscheint North, er arbeitet mit seiner Frau Diana Krall an ihrem Album und veröffentlicht das Klassik-Album Il Sogno und das Konzept-Album The Delivery Man mit den Imposters. 2006 erscheint die Live-Orchester-Kollaboration My Flame Burns Blue und zusammen mit Allen Toussaint The River In Reverse. National Ransom erscheint 2010 und wird Album des Monats im Rolling Stone.

Spectacle: Elvis Costello with ...

2008 bis 2010 war Costello Moderator der britisch-kanadischen Fernsehserie Spectacle: Elvis Costello with..., bei der ein oder zwei Musiker zur Diskussion zur Musik und für Livedarbietungen eingeladen wurden. Gäste waren: 1. Serie: Elton John, Lou Reed und Julian Schnabel, Bill Clinton, James Taylor, Tony Bennett, The Police, Rufus Wainwright und Kate McGarrigle, Rosanne Cash / Norah Jones / Kris Kristofferson / John Mellencamp, Renee Fleming, Herbie Hancock, She & Him / Jenny Lewis / Jakob Dylan, Diana Krall interviewt von Elton John, Smokey Robinson, 2. Serie: Bono and the Edge, Neko Case / Sheryl Crow / Ron Sexsmith / Jesse Winchester, Levon Helm / Nick Lowe / Richard Thompson / Allen Toussaint, Elvis Costello interviewt von Mary-Louise Parker, Lyle Lovett / Ray LaMontagne / John Prine, Bruce Springsteen (Teil 1 und 2).[2]

Line-Up der Begleitbands

The Attractions

The Imposters

Kollaborationen

Diskografie

Alben


Singles/EPs
  • 1977 Less Than Zero
  • 1977 Alison
  • 1977 (The Angels Wanna Wear My) Red Shoes
  • 1977 Watching the Detectives
  • 1978 (I Don't Want to Go To) Chelsea
  • 1978 Pump It Up
  • 1978 Radio Radio
  • 1979 Oliver's Army
  • 1979 Accidents Will Happen
  • 1980 I Can't Stand Up for Falling Down
  • 1980 High Fidelity
  • 1980 New Amsterdam
  • 1980 Clubland
  • 1981 From a Whisper to a Scream
  • 1981 Watch Your Step (US)
  • 1981 A Good Year for the Roses
  • 1981 Sweet Dreams
  • 1982 I'm Your Toy
  • 1982 You Little Fool
  • 1982 Man Out Of Time
  • 1982 From Head to Toe
  • 1982 Party Party
  • 1983 Pills and Soap
  • 1983 Everyday I Write the Book
  • 1983 Let Them All Talk
  • 1984 Peace In Our Time
  • 1984 I Wanna Be Loved / Turning The Town Red
  • 1984 The Only Flame in Town
  • 1985 Green Shirt
  • 1986 Don't Let Me Be Misunderstood
  • 1986 Seven Day Weekend
  • 1986 Lovable (US)
  • 1986 Tokyo Storm Warning
  • 1986 I Want You
  • 1989 Veronica
  • 1989 Baby Plays Around
  • 1989 ...This Town...
  • 1991 The Other Side of Summer
  • 1991 So Like Candy
  • 1993 Jacksons, Monk & Rowe
  • 1994 Sulky Girl
  • 1994 13 Steps Lead Down
  • 1994 You Tripped at Every Step
  • 1994 London's Brilliant Parade
  • 1996 It's Time
  • 1996 Little Atoms
  • 1996 The Other End Of The Telescope
  • 1996 Distorted Angel
  • 1996 All This Useless Beauty
  • 1996 You Bowed Down (US)
  • 1999 Toledo
  • 1999 She
  • 2002 Tear Off Your Own Head (It's a Doll Revolution)
  • 2002 45
  • 2004 Monkey to Man
  • 2005 Brilliant Mistake

Soundtracks

Sonstiges

Charts

Von 31 Alben belegen von 1977 bis 2010 19 im UK eine Position unter den ersten 30 Plätzen. Ähnlich erfolgreich ist Elvis Costello in den USA, in Schweden und Norwegen. Armed Forces und Get Happy! von 1979 und 1980 sind die erfolgreichsten Alben. Die bestplatzierte Single ist Oliver's Army von 1979. In den Kritiker-Jahrescharts des NME erreicht Punch the Clock 1983 die Topposition. Der Rolling Stone führt die Alben seit 1989 bei den Kritikercharts in den Top 10, was Auswirkungen auf die Lesercharts hatte. Die höchstplatzierten Singles für die NME-Kritiker waren Watching the Detectives von 1977 und I wanna be loved von 1984 auf Platz 2. Alle Singles erreichen dort eine Position unter den ersen 50 (vgl. frühere Versionen dieses Texts).

All-Time-Charts

My Aim Is True
This Year's Model
Armed Forces
Get Happy!!
Trust
Imperial Bedroom
Punch The Clock
King Of America
Blood & Chocolate
Brutal Youth
Painted From Memory (mit Burt Bacharach)

Als Produzent

Compilationbeiträge

Trivia

Costello ist in einer ganzen Reihe von Filmen und Serien aufgetreten und spielt sich dort meistens selbst. Zu sehen ist er u.a. in den Filmen Austin Powers 2, Spiceworld, Prison Song, 200 Cigarettes (Eine Nacht in New York), Tallageda Nights und in Folgen von Die Simpsons, Frasier, Two and a Half Men (Mein cooler Onkel Charlie), 3rd Rock From The Sun (Hinterm Mond gleich links). Costello wurde für einen Grammy und einen Oscar nominiert.

Referenzbands

Coverversionen

Elvis Costello covert...

Elvis Costello wird gecovert von...

Videoclips

Einzelnachweise

  1. Tobias Hinrichs – Schick ungeschickt [1] bei Plattentests.de
  2. Artikel Spectacle: Elvis Costello with... [2] bei der en.wiki

Weblinks

Links im Juli 2017.