Elastica

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Genre

Post-Punk, Punk – aber musikalisch eigentlich kein Brit-Pop

Line-Up

Original-Line-Up

spätere Mitglieder

Bandgeschichte

Oktober 1992 bis Oktober 2001. Die 5-Jahres-Spanne zwischen dem ersten, phänomenal erfolgreichen Album und dem Nachfolgewerk 2000 hat in England mythischen Status erreicht, der mit dem Warten auf "Second Coming" der Stone Roses vergleichbar ist. Die Parallelen sind augenscheinlich: wie die Roses konnten Elastica nach der langen Pause nicht an den großen vorherigen Erfolg anknüpfen und wie bei Manchesters besten Söhnen waren auch hier die Drogen schuld: während die Stone Roses durch Kokain und Marihuana verbrannten, waren nach 1995 alle Elastica-Mitglieder heroinabhängig.

Tragisch scheint die Geschichte Elasticas vor allem zu sein, betrachtet man, welche Musikgenres ab 2001 die Welt beherrschten: rauer, ungeschliffener Garage-Punk, in Coolness getauchter Post-Punk – all das, was Elastica bereits Jahre zuvor auf die Bühne brachten.

Kollaborationen

Diskographie

Singles/EPs

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN NZ
1995 Elastica -
1
66 - - 34 - - - -
2000 The Menace - 24 - - - - - - - -
Singles
1994 Line Up - 20 - - - - - - - -
1994 Connection - 17 53 - - - - - - -
1995 Stutter - - 67 - - - - - - -
1995 Waking Up - 13 - - - - - - - -
2000 Mad Dog - 44 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
NME Musikexpress
1995 Elastica
11
39
Singles
1993 Stutter
8
-
1994 Connection
4
-
1994 Line Up
16
-
1995 Waking Up
43
-

All-Time-Charts

Elastica

Kompilationsbeiträge

Referenzkasten

Trivia

  • Justine Frischmann war Anfang der 1990er mit Brett Anderson liiert, sie ist sogar Gründungsmitglied von Suede. Elasticas Präsenz in der englischen Presse schadete die Beziehung zwischen Justine Frischmann und Blur-Sänger Damon Albarn auch nicht gerade.
  • Das Elastica-Debutalbum schlug 1995 den vorher von Definitely Maybe von Oasis aufgestellten Rekord für das schnellstverkaufte Debutalbum aller Zeiten in UK
  • Elastica wurden von Wire und The Stranglers verklagt, da ihre Songs eine zu große Ähnlichkeit hatten:
    • The Stranglers behaupteten "Waking Up" wäre ihrem "No More Heroes" nachempfunden
    • Wire setzten durch, dass die Credits für Elasticas "Connection" geteilt werden mussten, da es "Three Girls Rumba" zu sehr ähnelte
    • den letzten Fall besangen die Dandy Warhols auf "Welcome To The Monkey House": Wire's coming back again / Elastica got sued by them
  • Elastica verkauften Band T-Shirts mit dem Aufdruck "Blur: are good. Elastica" als Replik auf die Hass-Shirts der schottischen Band Mogwai, die wiederum Band-T-Shirts mit dem Aufdruck "Blur: are shite. Mogwai" an den Mann bringen wollten. Siehe auch: Bandkriege

Referenzbands

Coverversionen

Elastica covern...

Elastica werden gecovert von...

Videoclips

Literatur

  • John Harris: The Last Party. The Rise And Fall of Brit-Pop. Beschreibt insbesondere sehr eindringlich die Heroin-Probleme der Band wie auch die Entwcklungen im Liebes-Dreieck Blur-Suede-Elastica