Danielle Mommertz

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Biographie

Danielle Mommertz - heute auch unter ihrem Künstlernamen Yell bekannt - ist seit den frühen 90er Jahren in der deutschen Reggaeszene aktiv. 1993 initiierte sie in Hamburg das Dancehall-Kollektiv Sound Navigator, aus dem neben Soundsystems wie Silly Walks Movement und Di Iries auch ihre eigene Formation Dub Me Ruff hervorging. Mit Dub Me Ruff veröffentlichte Danielle Mommertz zwei Platten auf Buback Tonträger ("Spin It" von 1993 und "Through The Storm" von 1995), wobei sie neben dem Gesang auch für Samples und Programmierung zuständig war und nebenbei u.a. auch mit den Crossover-HipHoppern Fischmob (auf deren Debütalbum Männer Können Seine Gefühle Nicht Zeigen) kollaborierte. Nach dem Ende von Dub Me Ruff 1998 arbeitete sie weiter mit verschiedenen Soundsystems - unter anderem der Everlast Soundstation - zusammen und wurde für ihre Arbeit mit dem female only-Projekt Female Dub Soundsystem Double D von der Stadt Hamburg mit einem Kulturförderstipendium ausgezeichnet. Außerdem war sie live und im Studio (zumeist das Knochenhaus in Hamburg) als für Mixing, Aufnahmen und Tontechnik für verschiedene Acts aus dem Reggae-, HipHop- und Elektrobereich tätig. Ende der Neunziger gelangte Yell - wie sie sich seitdem als Solokünstlerin nennt - über den deutsch-jamaicanischen Reggaesänger Gentleman erstmals in Kontakt mit dem Mutterland von Dub und Reggae und verbrachte längere Zeit in den Dancehalls und Studios von Kingston. Dort entstanden unter anderem Kollaborationen mit Sean Paul, Rasta Voice und Black Scorpio, und die "Singjane" konnte sich auch eine Reputation in Jamaica selbst erarbeiten. Hierzulande ist nach diversen Split-Singles 2006 ihr erstes richtiges Soloalbum namens "Eye Above Me" erschienen, und die Sängerin ist immer wieder auf diversen Liveshows (zur Zeit mit dem Soundsystem Foundations Crew) und Festivals (Splash!) zu sehen und zu hören.

Bands

Solo-Diskographie

Kollaborationen

  • 1995 mit Fischmob auf "Männer Können Seine Gefühle Nicht Zeigen"

Kompilationsbeiträge

  • 1995 Open Your Eyes auf Sound Navigator
  • 2000 Bedja la Vangnona auf Salento Showcase

Referenzbands

Weblinks