Dadaismus

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Dadaismus, oder kurz Dada, ist eine Kunstrichtung, die 1916 während des ersten Weltkriegs (1914 bis 1918) entstand.

Die Ursprünge lagen in dem Club/Theater Cabaret Voltaire in der Schweiz (Zürich). Hier trafen sich Schweizer und verschiedene Exilanten, die aus den Krieg führenden Ländern geflohen waren. Im Cabaret Voltaire wurden Manifeste gesprochen oder gesungen, Gedichte wurden vorgetragen oder dramatische Szenen vorgespielt.

Nach dem Ende des Krieges schwärmten die Anhänger des Dada von Zürich aus, um weltweit neue Dada-Gruppen zu gründen. Gegen 1922 endete diese Form des Dadaismus und die Künstler widmeten sich häufig anderen Dingen.

Definition

Der Dadaismus wurde geprägt von der Zerstörung feststehender Gewohnheiten und dem Zweifel an allem. Dies wurde erreicht, indem Dinge in komplett neue Verhältnisse zu anderen, eigentlich nicht passende Dinge gesetzt wurden. Da eine bestimmte Ordnung abgelehnt wurde, bestehen viele Definitionen, was Dada ist, nebeneinander.

Künstler

unter anderen

Hans Arp, Kurt Schwitters, Max Ernst, Johannes Theodor Baargeld, John Heartfield

Einfluss

In der Musik gibt es zahlreiche Bands oder Künstler, bei denen Dada als Einfluss eine Rolle spielt:

Einzelnachweise

  1. ubu.com/sound/schwitters
  2. maxernstmuseum.lvr.de

Weblinks

  • Dada online [1]
  • Dr. Huelsenbecks Mentale Heilmethode ‎– Dada (1992) [2] Projekt von Peter Blegvad bei Discogs
  • Thomas Bächli – Was hat Musik mit Dada zu tun? Urknall der Urlaute (2016) [3] bei der Neuen Züricher Zeitung

Links im Mai 2016