DJ Fangkiebassbeton

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fangkiebassbeton a.k.a. DJ Fangkiebassbeton aus Köln ist seit 1991 als Disc Jockey und Musiker tätig. Anfänglich arbeitete er auf den musikalischen Feldern Hip Hop und Big Beat. Mittlerweile sind Funk (von ursprünglicher bis zu elektronischer Form) und Nu Breaks zu seinem Haupt-Arbeitsgebiet geworden.

Seit 1991 spielte Fangkiebassbeton über 300 DJ-Live-Sets, inszenierte und etablierte etliche Veranstaltungsreihen wie etwa Heimatlos oder Royal Breaks und veröffentlichte 3 eigene full length-Alben, einige Single-Auskopplungen sowie zahllose Mixtapes.
Er ist dafür bekannt, sowohl eindeutig tanzbare Sounds aufzulegen, als auch kantige, unbequemere und inhaltsschwangere Musik zu produzieren – das Album „barockin´ Furio“ mit Prof. Dr. Erlhoff aus dem Jahr 2003 stellte beispielsweise ein recht gewagtes Experiment dar; wurde doch barocke Poesie mit Turntable Music verbunden.

2004 machte sich Fangkiebassbeton einen Namen durch Aufführungen des Science Fiction-Klassikers „Metrolpolis“, indem er Fritz Langs Stummfilm mit einem selbst zusammengestellten Soundtrack versah, den er live parallel zum Film auflegte.

Das Etikett „Original Handarbeit“ wurde zum Markenzeichen für DJ Fangkiebassbetons´ Recording-Stil; schichtweise legen sich, live auf den Plattentellern gedrehte und gekratzte, Sound-Layer übereinander - Sampling ohne Sampler. Dabei unterscheidet sich Fangkiebassbetons´ Art von Turntableism deutlich von der vieler Kollegen an den Wheels of Steel – denn es steht eine hörbare Kontinuität in den Songs eindeutig mehr im Vordergrund als ein permanentes Vorzeigen von Scratching-Skills.

2009 erschien auf Soulplex Recordings in Köln die deutlich straightere und mehr Dancefloor-orientierte 12"-Maxi "Back 2 Back" (inkl. einem Remix von Repete feat. Fleur Earth).

Diskographie

Alben
Singles
DJ-Mixtape-Veröffentlichungen

Links