Cypress Hill

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Cypress Hill werden 1986 in Los Angeles, Kalifornien gegründet.

Genre

Hip Hop, Crossover, Rapcore

Line-Up

Bandgeschichte

1986 gründen Sen Dog, Mellow Man Ace, DJ Muggs und B Real die Band DVX und verbinden schon früh Latino-Kultur mit amerikanischem Hip Hop, eine Mischung die später einzigartig für das Genre wird. Sie nennen sich in Cypress Hill um, Mellow Man Ace steigt 1988 aus und 1991 bekommen sie einen Vertrag bei Ruffhouse, einem Label das zu Columbia Records gehört. 1992 erscheint das selbstbetitelte Debütalbum, das sich mit Songs wie How I Could Just Kill A Man oder Hand On The Pump noch deutlich am Gangsta Rap orientiert und schon recht erfolgreich ist.

Der ganze große Erfolg kommt jedoch mit dem 1993er Album Black Sunday, das Nummer 1 in den USA wird und sich auch international behaupten kann. Insane In The Brain wird ein Single-Erfolg und mit dem Album-Opener I Wanna Get High wird auch schon die Pro-Marihuana-Einstellung der Band deutlich, die bald sehr dominant für deren Image wird. 1995 erscheint Cypress Hill III: Temples Of Boom, auf dem die Musik an Tempo verliert und auch düsterer wird. Es verkauft sich zwar nicht oft wie sein Vorgänger, ist aber immer noch sehr erfolgreich. Danach steht es erst mal schlecht um die Band, Sen Dog steigt 1996 aus und DJ Muggs veröffentlicht 1997 ein Soloalbum, doch 1998 gibt es mit IV doch ein weiteres Album der Band (auch wieder mit Sen Dog), das sich in den Charts behaupten kann und den Musikstil noch vielfältiger gestaltet.

Nach einer Sammlung spanischer Versionen größtenteils bekannter Songs erscheint 2000 das Doppelalbum Skull & Bones. Das Album ist in eine Hip Hop-CD und eine rocklastigere CD unterteilt, enthält Gastauftritte zahlreicher anderer Künstler und wird zur erfolgreichsten Platte der Band, da sie u.a. in den USA, Deutschland und Großbritannien in die Top 5 der Charts kommt. 2001 folgt Stoned Raiders, ein Titel der die Kiffermentalität der Band nochmal unterstreicht, der Erfolg bleibt jedoch deutlich hinter dem Vorgänger zurück, womöglich auch wegen der noch stärkeren Rockeinflüsse. Erfolgreicher ist dagegen das 2004er Album Till Death Do Us Part auf dem hauptsächlich vom Reggae inspirierte Songs zu hören sind. Für 2007 ist ein neues Album geplant.

Kollaborationen

auf Judgment Night (O.S.T.)

auf Cypress Hill III: Temples of Boom

  • Produzent und Gesang: RZA

auf IV

auf Los grandes éxitos en español

auf Skull & Bones

auf Stoned Raiders

auf Till Death Do Us Part

auf Rise Up

Diskographie

Alben

Singles/EPs

  • 1992 How I Could Just Kill A Man
  • 1992 The Phuncky Feel One
  • 1992 Latino Lingo
  • 1992 Hand On The Pump
  • 1993 Insane In The Brain
  • 1994 I Ain't Goin Out Like That
  • 1995 Throw Your Set In The Air
  • 1996 Illusions
  • 1996 Boom Biddy Bye Bye
  • 1996 Unreleased And Revamped EP
  • 1998 Dr. Greenthumb
  • 1998 Tequila Sunrise
  • 2000 (Rap) Superstar
  • 2000 (Rock) Superstar
  • 2001 Lowrider
  • 2001 Trouble
  • 2004 What's Your Number
  • 2005 Latin Thugs
  • 2010 Rise Up
  • 2010 Get 'Em Up
  • 2010 It Ain't Nothin'

Sonstiges

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN NZ
1992 Cypress Hill - 31 - - - - - - - -
1993 Black Sunday 36
1
13 - 38 19 - - - -
1995 III: Temples of Boom 19 3 11 23 12 8 - 5 18 -
1996 Unreleased & Revamped EP 60 21 29 - 28 50 29 - 24 -
1998 IV 17 11 25 21 14 49 7 13 23 -
1999 Los grandes éxitos en español 50 - - 27 38 - 58 - - -
2000 Live at the Fillmore - 119 - 47 82 - - - - -
2000 Skull & Bones 4 5 6 5 7 - 13 24
1
13
2001 Stoned Raiders 26 64 - 24 19 - 54 - - -
2004 Till Death Do Us Part 11 21 - 10 11 55 30 - 28 16
2006 Greatest Hits From The Bong - - - 40 61 - - - - 25
Singles
1992 How I Could Just Kill A Man - 77 - - - - - - - -
1993 When The Shit Goes Down - - 19 - - - - - - -
1993 Insane In The Brain 27 19 21 - - - - - - -
1994 I Ain't Goin' Out Like That - 65 15 - - 40 - - - -
1994 Lick a Shot - - 20 - - - - - - -
1995 Throw Your Set In The Air 83 45 15 - - 13 - 11 11 -
1996 Illusions - - 23 - - - - - - -
1996 Boom Biddy Bybe Bye - 87 - - - - - - - -
1998 Tequila Sunrise - - 23 - 48 - - 8 - -
1998 Dr. Greenthumb 47 70 34 - - - - - - -
1999 Insane In The Brain (Jason Nevins vs. Cypress Hill) - - - - 28 33 - - - 31
2000 Rap Superstar / Rock Superstar 22 - 13 - 21 50 - - - 34
2000 Can't Get The Best Of Me 99 - 35 - - - - - - -
2001 Trouble / Lowrider 39 - 33 59 70 - - - - -
2002 Child Of The Wild West (mit Roni Size) - - - - 75 - - - - -
2004 What's Your Number? 41 - 44 - 42 - - - - 8

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Musikexpress Spex
1992 Cypress Hill
24
12
-
-
1993 Black Sunday
8
12
17
2
Singles
2000 (Rock) Superstar
69
-
-
-

All-Time-Charts

Black Sunday
Cypress Hill

Kompilationsbeiträge

Trivia

  • Der Name der Band bezieht sich auf die Cypress Avenue in Los Angeles, in der die meisten Bandmitglieder aufwuchsen.
  • Cypress Hill treten in der Folge Homerpalooza der Simpsons auf

Referenzbands

Coverversionen

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Videoclips


Weblinks