Cathedral

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Cathedral
Herkunft: Coventry, England
Aktiver Zeitraum: seit 1989
Genres: Doom, Stonerrock
Labels: Earache Records
Rise Above Records
Nuclear Blast Records
Line-Up:
Lee Dorrian: Gesang
Gary Jennings: Gitarre
Leo Smee: Bass
Brian Dixon: Schlagzeug

Bandgeschichte

Ende der 80er Jahre wurde der damalige Sänger der britischen Grindcore/Death Metal-Band Napalm Death, Lee Dorrian, der Punk- und Hardcore-Szene in England überdrüssig. Folglich sollte sein nächstes Projekt mehr in die Richtung seiner persönlichen musikalischen Vorlieben gehen, die in deutlich langsameren Gefilden verwurzelt waren, nämlich die klassischen 70er/80er-Doom-Bands wie Black Sabbath, Pentagram, Saint Vitus und Trouble. Als Dorrian mit dem Gitarristen Gary Jennings einen Bruder im Geiste traf, waren Cathedral geboren. Diese unterschieden sich allerdings insofern von den Vorbildern aus den USA, dass sie selten den ultralangsamen "True Doom" spielten (ihre Debüt-LP "Forest of Equilibrium" ist so eine Ausnahme), sondern sich stets auch auf Seventies-Progressive Rock und groovigere Varianten der schweren Rockmusik beriefen. Hinzu kam noch der typisch britische Humor der Band, der sich u.a. in Zombiefilmverweisen und anderen versteckten "tongue-in-cheek"-Referenzen zeigte.

Über die 90er Jahre hinweg erspielten sich Cathedral eine stetig wachsende Fangemeinde und veröffentlichten ab 1991 fast jedes Jahr eine Platte. Stilistisch blieb man weitestgehend der Retro-Mischung aus Doom, Groove und Progrock treu, lediglich die LP "Endtyme" von 2001 stellte noch einmal einen Ausflug in den klassischen Doom der frühen Cathedral dar. Die Alben zeichneten sich alle durch aufwändiges Artwork von Dave Patchett aus (der jüngste Release der Band, "The Garden of Unearthly Delights" von 2005, war gar mit einem "Scratch'n'Sniff"-Cover ausgestattet, das nach Apfel roch). 2001 erschien die erste DVD des Quartetts namens "Our God Has Landed". Cathedral-Chef Lee Dorrian und Gitarrist Gary Jennings sind mittlerweile die einzigen verbliebenen Urmitglieder der Band, welcher Dorrian im übrigen auch "keine unbegrenzte Lebensdauer" zugeschrieben hat.

Diskographie

Alben
  • 1991 Forest of Equilibrium
  • 1993 The Ethereal Mirror
  • 1995 The Carnival Bizarre
  • 1996 Supernatural Birth Machine
  • 1998 Caravan Beyond Redemption
  • 2001 Endtyme
  • 2002 The VIIth Coming
  • 2005 The Garden of Unearthly Delights
Singles/EPs
  • 1992 Soul Sacrifice (EP)
  • 1993 Grim Luxuria (Single)
  • 1993 Midnight Mountain (Single)
  • 1993 Ride (Single)
  • 1993 Twylight Songs (Single)
  • 1994 Cosmic Requiem (EP)
  • 1994 In Memoriam (EP)
  • 1994 Statik Majik (EP)
  • 1996 Hopkins (The Witchfinder General) (EP)
  • 2001 Gargoylian (Single)

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

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