Busta Rhymes

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Busta Rhymes
Busta Rhymes
Busta Rhymes
Herkunft: Brooklyn, New York
Geboren: 20. Mai 1972 (45 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1989
Genres: HipHop
Instrumente: Rap
Labels: Flipmode, Conglomerate, Universal Motown, Violator
Homepage: BustaRhymes.com
Bands:
Leaders of the New School

Busta Rhymes ist ein US-amerikanischer Rapper aus Brooklyn, dem mit seinem Debütalbum "The Coming" und der Single "Woo Hah!!" 1996 der Durchbruch gelang.

Biographie

Der als Trevor Tahiem Smith, Jr. geborene Busta Rhymes stieß mit 19 Jahren zur New Yorker HipHop-Crew Leaders of the New School, die sowohl Kontakte zu den Hardcore-Politrappern von Public Enemy als auch zur Native Tongue-Posse hatte und bis 1993 zwei Alben veröffentlichte. Mit ihnen war der exaltiert auftretende Rhymes (sein Pseudonym bekam er von Public Enemys Chuck D) bereits zu einem Lokalhelden geworden, der sich nun gewappnet für eine Solokarriere fühlte. Diese nahm allerdings erst mit der Veröffentlichung seines ersten Albums "The Coming" im Jahr 1996 richtig Fahrt auf, als die Single Woo Hah!! Got You All in Check mit Rhymes' unglaublich schnellen, rotzigen und chaotisch anmutenden Raps nebst begleitendem Video weltweit auf den Rapper aufmerksam machen ließ. Die Nachfolgewerke "When Disaster Strikes" und "Extinction Level Event (The Final World Front)" – wie auch "Genesis" von 2001 mit teils biblisch-apokalytischem Hintergrund – bauten den Status von Busta Rhymes als einer der frischesten Rapper des East Coast-HipHop aus und hatten mit Put Your Hands Where My Eyes Could See bzw. What's It Gonna Be!? mit Janet Jackson als Gesangspartnerin weitere Hitsingles im Gepäck. Auch als Kollaborateur und Gast-Rapper war Rhymes viel beschäftigt, so unter anderem in der Posse-Nummer Hit 'Em High für den Soundtrack des Animationsfilms "Space Jam", wo er mit B-Real von Cypress Hill, LL Cool J, Coolio und Method Man rappte, oder Pass the Courvoisier mit Pharrell Williams und P. Diddy.

In den 2000ern ging der Erfolgslevel von Busta Rhymes' Alben zunächst etwas zurück, obwohl die Singleauskopplungen (u.a. What It Is mit Kelis und I Know What You Want mit Mariah Carey) sich immer noch gut verkauften. Erst mit dem siebten Longplayer "The Big Bang", für den er von J Records zu Dr. Dres Label Aftermath Entertainment gewechselt war, gelang ihm erstmals ein Nummer-Eins-Erfolg in den Albumcharts. Den Kollaborationen blieb Rhymes weiter treu und teilte mit so unterschiedlichen Künstlern wie Mariah Carey, Linkin Park, Nas und Eminem Bühne und/oder Studio. Daneben geriet der Rapper aber auch immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, von relativ unoriginellen Delikten wie Fahren unter Alkoholeinfluss bis zum dramatischen Mord an seinem Bodyguard während eines Videodrehs Anfang 2006 in New York. Auch die 2009 als Vorbote zum neunten Studioalbum "Back on My B.S." erschienene Single Arab Money sorgte für Kontroversen, da in dem Stück Araber verunglimpft würden.

Derzeit beendet Busta Rhymes die Arbeit an seinem neunten Album mit dem Arbeitstitel "Extinction Level Event II", das 2011 auf seinem neu gegründeten Label Conglomerate erscheinen soll.

Solo-Diskographie

  • 1996 The Coming
  • 1997 When Disaster Strikes
  • 1998 E.L.E. (Extinction Level Event): The Final World Front
  • 2000 Anarchy
  • 2001 Genesis
  • 2002 It Ain't Safe No More
  • 2006 The Big Bang
  • 2009 Back on My B.S.
  • 2012 Year of the Dragon

Referenzbands

Weblinks