Boiler Room

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Boiler Room ist eine Streaming-Internetplattform (siehe auch: Musik im Internet) für Livemusik-Broadcasting, die Live-Sessions von Musikern aus vielen Sparten der Musik organisiert und auf ihrer Webseite, sowie Youtube und Dailymotion vorstellt. Die Plattform wurde im März 2010 von Blaise Bellville (CEO), Thristian Richards (Lead Programmer) und Femi Adeyemi (NTS-Radio) gegründet. Innerhalb kurzer Zeit wurde Boiler Room zu einem Angelpunkt der DJ-Szene, "one of the most important broadcasters in underground music."[1] Die Organisatoren betreiben Büros in Los Angeles, New York und Berlin und bieten inzwischen Veranstaltungen in 65 Städten weltweit an.[2] Im Durchschnitt werden 35 neue Videos monatlich produziert. Die Sessions werden in einem eigenen Archiv zugänglich gemacht, das inzwischen über an die zwei Millionen aktive Subskribenten verfügt. Die Plattform ist kostenlos und finanziert sich über Werbung. Für Livesets werden die Locations nicht vorab angekündigt, sondern nur die Stadt. Bei den Events sind ausschließlich Gäste über Gästelisten eingeladen. Der Weg zur Gästeliste führt über die Subskription.

Hintergrund

Ursprünglich fokussierte die Plattform auf den Londoner Underground, inzwischen stehen Los Angeles und Berlin im Mittelpunkt. Gefeaturet wird nicht mehr nur Elektronische Musik und Elektronische Tanzmusik, sondern neben Hip Hop, Jazz und klassischer Musik auch Weltmusik. Die erste internationale Veranstaltung fand im August 2011 im Berliner Stattbad ihren Ort.[3] Das internationale Medienunternehmen Vice ist an Boiler Room beteiligt.[4]

Gefeaturete Musiker

"While Boiler Room's focus remains on emerging talent, established artists that have been featured include Thom Yorke, Nicolas Jaar, Sven Väth, Richie Hawtin, Flying Lotus, Carl Cox, Jamie xx, Michael Mayer, James Blake, Erykah Badu, Marcel Dettmann, Ben Klock, Merzbow, Sen Etan, Kerri Chandler, Levon Vincent, Four Tet, Nathan Fake, Madlib, Corin Roddick, Laurent Garnier, Gesaffelstein, Matthew Herbert, Maceo Plex, Solomun, Darkside and Nina Kraviz."[5] 2014 öffnete sich Boiler Room der zeitgenössischen Musik: "One of the UK's leading underground music channels, Boiler Room, is starting a series of classical shows, beginning this week in Manchester with a collaboration with the London Contemporary Orchestra."[6]

Einzelnachweise

  1. Artikel Boiler Room (music project) [1] bei der en.wiki, zitiert wird aus dem Dummy Magazine
  2. Cities (2015) [2] bei Boilerroom.tv
  3. Ryan Keeling – Boiler Room hits Berlin (2011) [3] bei Resident Advisor
  4. Mariann Diedrich – Das neue Top of the Pops? Boiler Room und die Auswirkungen auf die DJ-Kultur (2014) [4] bei Das Filter
  5. Liste aus der en.wiki, eingesehen am 28. Dezember 2015
  6. Actress and the London Contemporary Orchestra (10. Februar 2016) [5] Ankündigung bei boilerroom.tv

Weblinks

  • Homepage [6] bei Boilerroom.tv
  • Kanal [7] bei Soundcloud
  • Kanal [8] bei Youtube
  • Philipp Rhensius – DJ-Sets im Online-Livestream Zukunft der Clubkultur ist zu Hause (2014) [9] bei der TAZ
  • Boiler Room [10] beim FACT-Magazine
  • BNTL – Inside Boiler Room (2012) [11] Interview bei Vimeo
  • Andreas Meixensperger – Eine Typologie der schlimmsten Tänzer beim Boiler Room (2015) [12] bei Vice.com
  • Artikel Boiler Room (Musikprojekt) [13] bei der de.wiki
  • Ian McQuaid – Stream team: how Boiler Room changed the face of live music (2015) [14] beim Guardian

Links im Mai 2017.