Block Party

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Der Artikel zur englischen Band steht unter Bloc Party


Unter einer Block Party versteht man in den Städten der USA eine große, öffentliche Feier, in der sich die Mitglieder der Nachbarschaft (des Blocks) treffen, und in der auch meistens Musik und Tanz stattfinden. In Deutschland ist die Block Party gleichzusetzen mit den Straßenfesten.

Besonders beliebt wurden die Block Partys in den 1970er Jahren in den Großstädten der USA, als sie vestärkt unter freiem Himmel stattfanden. Von der Jugend wurden sie spontan organisiert, und meistens legte ein DJ auf, der den erforderlichen Strom von der Straßenbeleuchtung bekam.

Die Polizei tolerierte oft die Block Partys, obwohl sie eigentlich illegal waren, denn so wussten sie, wo sich die Jugend des Blocks meistens friedlich aufhielt.

In den Block Partys New Yorks nahm die Hip Hop - Bewegung seinen Ursprung, denn hier wurden die ersten DJs lokal berühmt, als sie zum ersten Mal Lieder ohne Übergang laufen liessen, um den Tänzern keine Pause zu bieten. Einige DJs begannen dann aus dem gleichen Grund, verstärkt die Rhythmusteile der Lieder zu spielen und immer wieder zu wiederholen. Es gab also percussionlastige, minutenlange (manchmal stundenlange) Lieder, über denen dann schließlich die ersten MCs (als Masters of Ceremony) die Tänzer zusätzlich anheizten.